Trotz Verbot niemals Tod!

Trotz Verbot niemals Tod!

Trotz Verbot niemals Tod – 60 Jahre KPD-Verbot KommunistInnen wurden seit jeher in Deutschland verfolgt und als politische Feinde angesehen. Schon im Jahr 1852 fand ein Prozess gegen den Bund der Kommunisten durch die preußische Regierung statt. Ein paar Jahre zuvor hatten Karl Marx und Friedrich Engels für diese Vereinigung das „Manifest der Kommunistischen Partei“ geschrieben, welcher kurz darauf zerschlagen wurde und ihre Mitglieder verfolgt. Bismarck initiierte das Sozialistengesetz im Jahr 1878 und versuchte damit den Einfluss der damals revolutionären Sozialdemokratie durch Zuckerbrot und Peitsche einzudämmen. Eine der ersten Amtshandlungen der Faschisten war es die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) im Jahr 1933 zu verbieten und hunderttausende Kommunisten zu verfolgen, einzukerkern und zu ermorden. Nach dem Krieg und der Zerschlagung des deutschen Faschismus blieben Juristen in ihren Ämtern und setzten schon im Juni 1951 das Verbot der KPD nahe Jugendorganisation Freie Deutsche Jugend (FDJ) durch. Einen Monat später wurden in manchen Bundesländern sogar die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes verboten. Kurz darauf hat die Adenauer-Regierung ein Verbotsantrag gegen die KPD eingereicht, welche dazu führte, dass die KPD am 17. August 1956 verboten wurde. Nazihenker in bürgerlicher Tracht Schon der Verbotsantragsteller der Bundesregierung Dr. Robert Lehr war ein berüchtigter Faschist. Im Januar 1951 warf ihm der KPD-Abgeordneter Heinz Renner vor, Hitler zur Macht verholfen zu haben, dieser antwortete: „Ich bin auch bereit, es ein zweites Mal zu tun.“ (Protokoll der 114. Sitzung des ersten Bundestages, S.4279) Der Staatssekretär von Lex rechtfertigte den Verbotsantrag für die Adenauer-Regierung am 5. Juli 1955: „Sie ist ein gefährlicher Infektionsherd im Körper unseres Volkes, der Giftstoffe in die Blutbahn des staatlichen und gesellschaftlichen Organismus der Bundesrepublik...
Brot und Spiele

Brot und Spiele

Seit kurzem sind die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien eröffnet. Die Reichen und Schönen der Welt feiern, während die Bevölkerung gleichzeitig leiden muss. Sie ließen ihren prunkvollen und protzigen Palast renovieren und ausbauen während es vielen an Zugang zu Bildung, Medizin, Lebensmitteln und Sicherheit fehlt. Diejenigen die den Palast gebaut haben können sich oft nicht einmal ein Ticket dafür leisten. Die Spiele zeigen wieder mal wie ungerecht die Verteilung in diesem System ist. Gerechtfertigte Rebellion gegen die Spiele wird mit staatlicher Repression in Form von Knüppeln und Tränengas niedergeschlagen, die Welt schaut lieber auf vermeintliche Dopingskandale als auf hungernde Kinder und weinende Mütter. Eines Tages wendet sich das Blatt.. Friede den Hütten, Krieg den...
Feuer und Flamme gegen den französischen Staat

Feuer und Flamme gegen den französischen Staat

Auch heute gingen die fortschrittlichen Prosteste in Frankreich weiter. Kommunistische Gewerkschaften weiteten die Streiks aus und besetzten Raffinerien und Treibstofflager um der Regierung Druck zu machen und somit die Gesetzesänderung der Arbeitsmarktreform zu verhindern. Die Polizei versuchte die Gewerkschafter mit Tränengas zu vertreiben, diese reagierten jedoch mit Wurfgeschossen und setzten Barrikaden wie Autoreifen und Paletten in Brand. „Total gab an, dass mehr als ein Viertel aller 2200 Stationen im Land stillgelegt wurde. “ Es sollen 5 von 8 Tankstellen beinahe ohne Sprit gewesen sein und geht soweit, dass sogar der Chef des Total Unternehmens sein Geschäft in Frankreich infrage stellt. Die Gesetzesänderungen sollen unter anderem den Kündigungsschutz abschaffen und die 35 Stunden Woche auflockern, um Unternehmen angeblich mehr Flexibilität einzuräumen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/frankreich-polizei-raeumt-blockaden-vor-raffinerie-a-1093799.html Hier noch ein Artikel der etwas über die Spaltung der Sozialisten in Sozialdemokraten und Kommunisten in Frankreich schreibt: http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/frankreich-streik-gewerkschaft-cgt-francois-hollande...
Nuit Debout

Nuit Debout

„Wir haben uns lange genug online engagiert. Wer was bewegen will, muss persönlich antreten!“ Mit diesen Worten fasst ein Aktivist der Nuit Debout (Aufrecht durch die Nacht) Bewegung das zusammen, was auch hierzulande mehr politisch engagierte Leute tuen sollten: Den Protest auf die Straße tragen und eine Bewegung aufbauen, die es schaffen kann, gegen die Ungerechtigkeit der herrschenden Klasse anzukämpfen und die Perspektive hat, für eine wirkliche Alternative zu sorgen, antirassistisch, antikapitalistisch und abseits der falschen rechten und neoliberalen Forderungen der AfD. Seit einigen Wochen protestieren in Frankreich täglich tausende Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform, welche Unternehmen mehr Flexibilität einräumen soll um Jobs zu schaffen doch in Wahrheit Arbeitnehmerrechte aushebeln soll. Aus diesen Protesten formiert sich nun eine Bewegung die es schafft, vorher unpolitische Menschen unterschiedlichster Herkunft, Geschlecht und Altersklasse zu einen und sie auf die Straße zu bringen. Am Beispiel der französischen Linken lässt sich erkennen was in Deutschland versäumt wurde, als tausende Menschen mit irregeleiteten politischen Bewusstsein von den neofaschisten aufgegriffen wurden und den Pegida Demonstrationen etc. hinterherliefen. Auch in Deutschland ist es an der Zeit konkrete Forderungen zu stellen und auf Arbeitskämpfe hinzuweisen, welche täglich geführt werden. Wie die französische Bevölkerung feststellt konnte die ehemalige “sozialistische“ sozialdemokratische Regierung Hollands durch Reformen keine wirkliche Verbessung für die Arbeitnehmer bringen, wie in Deutschland(!). Der Schrei nach Veränderung in Europa wird immer lauter, der Schritt nach vorne sollte jetzt getan werden. Wir sollten uns zusammenschließen gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen ein korruptes System, gegen Islamophobie, gegen den täglichen Rassismus. Wir sollten für ein System kämpfen das geschlechtliche Gleichberechtigung bietet, Umweltschutz, eine gerechte Verteilung für alle Mitglileder der Gesellschaft, Marktwirschaftliche Verhältnisse...
Grenzenloser Widerstand – Broschüre zum 1.Mai

Grenzenloser Widerstand – Broschüre zum 1.Mai

Die Tradition am 1. Mai auf die Straße zu gehen reicht bis ins Jahr 1856 zurück, damals fanden Massendemonstrationen in Australien für den Achtstundentag statt. Dreißig Jahre später schossen Polizisten die ArbeiterInnenproteste für den Achtstundentag in den USA, auf dem Haymarket Square in Chicago, zusammen. Aus diesem Anlass beschloss der Gründungskongress der II. Internationalen im Jahr 1889 den 1. Mai weltweit als Kampftag für die Verringerung des Arbeitstages auf acht Stunden zu begehen. Seitdem gehen überall auf der Welt an diesem Tag Menschen auf die Straße, auch wenn ihre konkreten Forderungen sich unterscheiden, so eint sie dennoch der Kampf für eine bessere Zukunft. Viele Verbesserungen wurden seit damals erreicht, manche Errungenschaften wurden uns wieder aus den Händen gerissen und so bleibt der Kampf um sie immer aktuell. Es gibt für uns am 1.Mai keinen Grund zu feiern, der Kapitalismus entreißt uns immer noch einen Teil des Mehrwertes unserer Arbeit, steckt uns in überteuerte schlechte Wohnungen oder spaltet uns nach Herkunft, Geschlecht oder Verwertbarkeit. Wir werden uns mit diesem System niemals abfinden und werden auch nicht nur am 1. Mai Widerstand leisten. Aber damit aus Wut endlich Widerstand erwächst, müssen wir noch mehr werden, uns noch besser organisieren und unsere Kräfte bündeln. Diese Broschüre wurde von der radikalen linken | berlin und dem Roten Aufbau Hamburg [aufbau] erstellt und soll ein Beitrag sein Debatten anzustoßen, Position zu beziehen und Argumente für den radikalen Bruch mit dem Jetzt liefern. Einfach aufs Bild klicken oder auf diesen Link: http://roter-aufbau.de/wp-content/uploads/2016/04/Broschüre.pdf …los auf die Straße!     Termine für Hamburg: Samstag | 30.04. 16 Uhr „Klassenfest“ S-Sternschanze HipHop Open Air gegen Staat und Kapital. 18 Uhr Sternschanze Demo: Breite...
Heraus zum revolutionären 1.Mai 2016 in Hamburg !

Heraus zum revolutionären 1.Mai 2016 in Hamburg !

++ Mobi Video für den revolutionären 1. Mai 2016 Hamburg ++ Wir präsentieren euch heute unser diesjähriges Mobi Video für den revolutionären 1. Mai in Hamburg. Aus gegebenem Anlass und der Zuspitzung der gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland und International versammeln wir uns auch dieses Jahr wieder am Kampftag der Arbeiterklasse um gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen Krieg und Imperialismus, Naturzerstörung und rechte Hetze zu Demonstrieren. Die letzen Monate haben vermehrt gezeigt wohin die globalen Kriege und Ausbeutung anderer Staaten führen, wie Menschen ihre Heimat verlassen müssen oder um ihr Leben fürchten. Auch hierzulande verschlechtern sich die Lebensverhältnisse für die Mehrheit der Gesellschaft während ein geringer Teil immer reicher wird und an den Kriegen, den flüchtenden Menschen und unseren Arbeitsverhältnissen Profit macht. Europaweit formiert sich ein Brauner Haufen gegen diejenigen, die in einer noch schlechteren Situation sind als sie selber. Es ist an uns gegen diese Menschen vorzugehen, ihre politische Arbeit zu unterbinden und die Arbeiterklasse gegen den wirklichen Feind zu vereinen – gegen diesen Staat, das Kapital das dahinter steht und die Profiteure dieses Menschenverachtenden Systems. Dieses Video soll den Arbeitsalltag zweier junger Menschen darstellen, welche von den Eindrücken ihrer Umgebung und den Tagesgeschehnissen geprägt werden, Missstände in der Gesellschaft erkennen und sich diesen letzten Endes widersetzen. DESWEGEN! : Kommt am 1. MAI um 18 Uhr zum Bahnhof ALTONA, bringt all eure Freunde und bekannten mit und lasst uns diesem Staat zeigen was wir von ihm halten. Alle Macht der Arbeiterklasse! Wut zu Widerstand! Hamburg sieht rot! Faust...
Zum Gedenken an Ernst Thälmann

Zum Gedenken an Ernst Thälmann

„Wir sagen nicht: Wählt Thälmann, dann habt ihr Brot und Freiheit. Wir sagen: um Brot und Freiheit müßt ihr kämpfen!“ Wir gedenken und gratulieren heute dem Hamburger Arbeiterführer Ernst Thälmann, welcher heute vor 130 Jahren geboren wurde und 58 Jahre später nach langem politischen Kampf und 11 Jahren Einzelhaft im KZ Buchenwald von den Nationalsozialisten erschossen wurde. Thälmann war Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands und Anführer des Roten Frontkämpferbundes, welcher die Partei als Schutz- und Wehrorganisation vor der Polizei und den Faschisten im Straßenkampf verteidigte. Er organisierte den Hamburger Aufstand  im Oktober 1923 nach Vorbild der russischen Oktoberrevolution mit, bei dem das deutsche Kapital durch einen bewaffneten Umsturz entmachtet und die KPD die Regierung der Weimarer Republik übernehmen wollte. Es sollte ein Aufbruchssignal für eine Mitteleuropäische Revolution sein und die kommunistische Weltrevolution einleiten. Am 25. Oktober 1923 wurde der Aufstand niedergeschlagen. Wir sollten nicht vergessen was andere KommunistInnen in der Vergangenheit für Erfolge erreicht und Niederlagen erlitten haben. Wir müssen daraus lernen, uns neu formieren und diesen Staat zum zittern bringen! Es ist an uns eine revolutionäre Bewegung auf die Straße zu bringen, welche die Widersprüche und Missstände in unser Gesellschaft erkennt, sich organisiert und den antifaschistischen Selbstschutz stellen, sowie eine Kommunistische Partei aufbauen kann.   Für einen roten Aufbau! Faust Hoch! Rotfront!       Besucht auch mal die Ernst Thälmann Gedenkstätte Ernst-Thälmann-Platz | Tarpenbekstr. 66...
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