ALL INDIA STRIKE – KLASSENKAMPF STATT VOLKSKRIEG

ALL INDIA STRIKE – KLASSENKAMPF STATT VOLKSKRIEG

Es folgt ein Text vom Roten Aufbau Rhein/Ruhr:

Ganz Indien oder besser gesagt 180 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter strömten am 2. September auf die Straße und legten ein Generalstreik der Extraklasse hin. Ganze Regionen waren lahmgelegt, Banken und Geschäfte geschlossen und die typisch indische Rush Hour war stillgelegt. Indien war für einen Tag nicht wiederzuerkennen. In einem Katalog wurden insgesamt 12 Forderungen aufgestellt in denen es um nichts weniger ging als um die Erhöhung des Mindestlohnes (240 Euro), eine Einführung einer Mindestrente (40 Euro), Preiskontrollen und Stopp der Privatisierungen. Doch in den bürgerlichen Medien war davon nichts zu sehen und nichts zu hören.

Ein quasi historisches Ereignis, nämlich der größte Streik in der Geschichte der Menschheit, wurde also von den Nachrichten hierzulande einfach totgeschwiegen und auf ignorante und arrogante Art und Weise nicht beachtet. Diese Ignoranz hat aber einen Grund, der Grund ist die größte Furcht der kapitalistischen Klasse. Nichts fürchtet die herrschende Klasse mehr, als so ein mächtiges und geballtes Klassenbewusstsein wie in Indien. Denn Indien machte vor was der Arbeiterklasse Deutschlands einstmals auch bewusst war, nämlich: „Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will“. Das ist der Grund, warum dieser mächtige Streik der indischen Arbeiterklasse von den bürgerlichen Medien totgeschwiegen wurde. Klassenbewusstsein und eine vereinte kämpferische Arbeiterklasse, die sich von faschistischen Kräften nicht beirren lässt, stellt die größte Gefahr, für das herrschende System und dessen Protagonisten dar. Für uns ist es daher umso wichtiger, dass wir diesen großartigen Klassenkampf verbreiten, nicht ebenfalls totschweigen und vor allem unsere Solidarität kundtun. Zudem können und sollten wir von der indischen Arbeiterklasse einiges lernen und unser Recht auf ein Generalstreik, sowie politischen Streik erkämpfen. Es kann nicht sein, dass uns dieses Grundrecht in der BRD verwehrt wird und wir das stillschweigend akzeptieren. Hier sind insbesondere die Gewerkschaften, Kommunisten und vor allem der Druck der Werktätigen auf die Betriebsräte und Gewerkschaften gefragt. Die Arbeiterinnen und Arbeiter, die Gewerkschaften und die Kommunisten (Marxisten-Leninisten) Indiens, zeigen uns wer die wirkliche Macht besitzt und wie elementar wichtig der Klassenkampf und ein revolutionäres Klassenbewusstsein für eine bessere Zukunft ist.

Lal Salam – Der revolutionäre Gruß in Indien, was übersetzt Rote Grüße (Red Salute) bedeutet.

1 Kommentar

  1. Liebe Genossinnen und Genossen,

    herzlichen lieben Dank, dass Ihr die ganze Arbeit auf Euch nimmt uns über die Klassenkämpfe aus der ganzen Welt informiert, was wir sonst nicht bekommen hätten, weil die Bourgeoisie vollumfänglich die Presse zum Schweigen bringt und nur seine schmutzige Profitinteressen propagiert.

    Wir müssen überall den Bourgeoisie und Faschisten entgegen treten, weil der Mensch nicht ewig unter Ausbeutung, Elend, Unterdrückung und Verfremdung leben kann.

    Mit herzlichen roten grüßen

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