Philipp Müller, das war Mord!

Philipp Müller, das war Mord!

Heute vor 65 Jahren wurde der junge Kommunist Philipp Müller von der Polizei in Essen auf einer Demonstration gegen die bundesdeutsche Wiederbewaffnung an 11. Mai 1952 ermordet! Philipp war damit der erste erschossene Demonstrant der BRD und keiner wurde dafür zur Rechenschaft gezogen, die Polizei behauptete einfach, dass auf sie geschossen worden sei, was aber nie nachgewiesen wurde!

1 Kommentar

  1. Ja…bei uns in Essen schießt die Polizei gern mal schnell.
    Es war 1980…mein ich….da ging ich von der Schule am Porscheplatz Richtung Uni
    als ich gerade die Gladbeckerstr. überquert hatte, hörte ich mehrer Schüsse von Richtung
    der Bushaltestelle.Lange Rede..kurz: Im Rahmen einer Fahnung ( es wurden Autos angehalten um die Insassen zu kontrolieren ) wurde ein Familienvater der zwei Kinder nebst Ehefrau hinterließ von hinten von einem Bullen durch die Heckscheibe in den Kopf geschossen. Grund: Der Mann hielt sein Auto zu spät an.Die WAZ schrieb zwei Tage später im Lokalteil: „Essener Familienvater bei Polizeikontrolle erschossen“.Ich kann mich noch genau an das Poto im Artikel errinern ….ein ca 35 Jähriger Mann mit schwarzen Haaren und Vollbart. Ich war gerade fünfzehn geworden als ich die Situation quasie hautnah miterlebte. Von Philipp Müller hat die WAZ nie mehr berichtet. Der Bulle der den Familienvater ermordet hat wurde nicht verurteilt.

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