G20 in Hamburg? G20 Entern!

G20 in Hamburg? G20 Entern!

Deutschland ist am 7. Und 8. Juli Gastgeber des G20-Gifpels. Stattfinden soll das Treffen der mächtigsten Politiker*innen der Welt in Hamburg und die Stadt wird für diesen Zeitraum in eine Festung verwandelt werden. Damit die Mächtigen ungestört von Protesten ihre Verhandlungen führen können, werden über 15 000 Polizist*innen dafür sorgen, dass wir uns für eine Woche nicht mehr unbeobachtet durch unsere Straßen bewegen können. Verhandlungen in denen es um Konflikte geht, die uns alle betreffen, finden hinter verschlossenen Türen, Stacheldraht, Räumpanzern und Wasserwerfern statt. Scharfschützen auf den Dächern, Personalkontrollen in der Innenstadt, Sperrzonen, Kameras und verdeckte Ermittler*innen. Mit aller Härte will der Senat zeigen wer der Herr in der Stadt ist. Alles was der Staat zu bieten hat wird gegen uns aufgefahren. Man will uns einschüchtern. Das zeigt nicht zuletzt Andi Grotes Aussage, man müsse damit rechnen erschossen zu werden, falls man sich den gepanzerten Limousinen von Trump und Co. entgegen stellt. Dabei ist unser Protest wichtig und legitim, denn auf der ganzen Welt kommt es vermehrt zu Krisen. Ganze Landstriche versinken in Armut, weil der internationale Kapitalismus Länder bis auf das Regenwasser ausbeuten. Kinder nähen in maroden Fabriken Schuhe, die Waffenindustrie verkauft Panzer und Gewehre an Despoten und Diktatoren, Meere werden leer gefischt und wer vor all dem Leid flieht ersäuft elendig vor Europas Küste. Die Liste der Gräuel die sich momentan auf unserem Planeten zutragen ist ewig fortzusetzen. Doch das interessiert im Vorfeld des Gipfels leider so gut wie niemanden. Berichtet wird lieber über gewalttätige Demonstrant*innen, über brennende Autos und über Terror. Statt sich mit den kritisierten Themen zu beschäftigen schürt man Angst, beschwört Horrorszenarien herauf, spricht...
Kein Nazi-Laden in Barmbek  – Demo am 20.5

Kein Nazi-Laden in Barmbek – Demo am 20.5

Demo gegen den Nazi-Laden Samstag | 20.5. | 14 Uhr | Bahnhof Barmbek | Antifa-Block Anfang März eröffnete auf der Fuhlsbüttler Straße 257 der Laden „Nordic Company“, welcher die, in der rechtsradikalen Szene beliebte, Marke „Thor Steinar“ vertreibt. Da diese Marke durch Symbolik und mehrdeutige Sprüche gezielt nationalsozialistische Inhalte verbreitet, dient sie seit Jahrzehnten als Identifikationsmittel in der Neonazi-Szene. Seit Eröffnung des Ladens, tauchen in Barmbek immer wieder rechte Aufkleber auf und Anwohner wurden bereits mehrfach bedroht. Der Versuch hier einen neuen Szenetreffpunkt für Neonazis zu schaffen zeigt deutlich, das rechtsradikale Kräfte auch mitten in Hamburg ihre Propaganda verbreiten wollen und können. Wie zu beobachten ist, treten auch in anderen Stadtteilen Neonazis wieder offener auf und die neugegründete „Identitäre Bewegung Hamburg“ versucht verstärkt Jugendliche zu politisieren und für sich zu gewinnen. Um diesen Entwickungen deutlich entgegenzutreten bedarf es einem antikapitalistischen und handfesten Antifaschismus. Die vorherrschenden kapitalistischen Verhälnisse basieren auf Ausbeutung, Leistungsdruck und Konkurrenz und schaffen so tagtäglich erst den Nährboden für rassistische Hetze. Die Spaltung innerhalb derer Menschen, welche eigentlich die gleichen Bedürfnisse und Interessen hätten, wird von den Profiteuren des Kapitalismus nahezu begrüßt, da die Erkenntnis, dass die Grenze nicht zwischen den Völkern verläuft, sondern zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten, das Ende ihrer Wirtschaftsordnung wäre. Aus diesen Gründen muss konsequenter Antifaschismus auch immer die kapitalistischen Verhältnisse benennen und angreifen! Auch wenn der Staat sich hier und da besorgt zeigt über rassistische Gewalt oder gelegentlich gegen diese vorgeht, so stehen der Staat und Nazis doch auf der selben Seite der Barrikade. Es zeigt sich deutlich, dass wir uns nicht auf die Bullen oder andere Handlanger der Herrschenden verlassen können, denn...
Philipp Müller, das war Mord!

Philipp Müller, das war Mord!

Heute vor 65 Jahren wurde der junge Kommunist Philipp Müller von der Polizei in Essen auf einer Demonstration gegen die bundesdeutsche Wiederbewaffnung an 11. Mai 1952 ermordet! Philipp war damit der erste erschossene Demonstrant der BRD und keiner wurde dafür zur Rechenschaft gezogen, die Polizei behauptete einfach, dass auf sie geschossen worden sei, was aber nie nachgewiesen...
8. Mai – Tag der Befreiung

8. Mai – Tag der Befreiung

Zum Tag der Befreiung zitieren wir aus dem Schwur von Buchenwald und dem Buchenwalder Manifest, welche nach der Befreiung des KZ-Lagers formuliert wurden: „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel .“ ( Schwur von Buchenwald ) ,,Es lebe das Bündnis aller antifaschistischen Kräfte Deutschlands! Es lebe ein freies, friedliches, sozialistisches Deutschland! Es lebe der revolutionäre demokratische Sozialismus! Es lebe die Internationale der Sozialisten der ganzen Welt!“ ( Buchenwalder Manifest...
FREE VELI , FREE DENIZ! Der Kampf um Befreiung ist international!

FREE VELI , FREE DENIZ! Der Kampf um Befreiung ist international!

FREE VELI , FREE DENIZ! Der Kampf um Befreiung ist international! Solidarität mit der Dev-Genc Europa/ Revolutionäre Jugend der Türkei und allen weiteren kämpfenden GenossInnen weltweit. Freiheit für alle politischen Gefangenen! Wir fordern ihre sofortige Freilassung und rufen deshalb alle Menschen dazu auf sich solidarisch zu zeigen. Die Repressionen des türkischen Staates und Erdogan Regimes müssen sofort enden. Täglich werden politische Gegner und alle Kritiker des Staates gewaltsam unterdrückt, sie haben mit Einschränkungen im Alltag und Strafen zu kämpfen. Diese gehen von Schikane und Verlust des Arbeitsplatzes bis hin zu Folter und Inhaftierung. Es soll systematisch aussortiert werden bis das Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdogan und seine Partei die AKP eine alleinige Machtstellung haben. Wir Kommmunisten stellen uns eindeutig gegen diesen Staat und seine Vorgehensweise. Wir stellen uns aber ebenfalls gegen alle anderen kapitalistischen Staaten die soetwas aufgrund eigener Interessen zulassen und sich scheuen mehr zu tun, als nur mit dem Finger zu zeigen. Für uns gibt keine Alternative zur Revolution, in der Türkei, oder sonstwo auf der Welt. Hier die Stellungnahme der Dev-Genc: Am 30.03.17 wurden Deniz Demirdag und Veli Eren, Mitglieder der Dev-Genc Europa während einer Razzia auf die Jugendföderation in Istanbul in Haft genommen. Deniz und Veli wurden mit sechs anderen Dev-Genc Mitgliedern der Türkei am Donnerstag den 30.07 von der türkischen Polizei mitgenommen und befinden sich seitdem im Polizei Gewahrsam. Uns ist bewusst, dass auf den Türkischen Polizeiwachen ehrenlose, psychische als auch physische Folter angewandt wird. Alles, was unseren Genossen dort widerfährt sind die Polizisten der Faschistischen AKP-Regierung verantwortlich. Wir fordern die sofortige Freilassung unserer Freunde. Hierfür werden wir mit einem täglichen Sitzstreik in der Dortmunder...
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