Die Zukunft gehört uns: Organisieren, Kämpfen, Gegenmacht aufbauen!

Die Zukunft gehört uns: Organisieren, Kämpfen, Gegenmacht aufbauen! Wir leben im Kapitalismus. Für den Großteil der Menschen kein Grund für Freudentänze: das lässt sich auch in Europa nicht mehr verbergen. Was sich in den letzten zehn Jahren allein hier abgespielt hat, sollte Grund genug sein, mit dieser zerstörerischen Gesellschaftsordnung Schluss zu machen. Obwohl die Menschheit einen ungeheuren Reichtum erarbeitet, kommt dieser einer immer kleiner werdenden Anzahl an Menschen zugute, während es Milliarden am Allernötigsten fehlt: Heute besitzen die 8 reichsten Männer soviel wie die ärmere Hälfte der Menschheit. Auf den internationalen Zusammenbruch von Teilen des Finanzsystems 2008 folgten, gerade aus Deutschland, milliardenschwere staatliche Hilfspakete an Banken, während Lohnabhängige sich mehr denn je mit unsicheren Jobs, dem Hartz4-Teufelskreis und Altersarmut herumschlagen müssen. In Griechenland wird die Bevölkerung von den EU-Institutionen gezwungen, für einen Staatsbankrott zu zahlen, der von den implodierenden Finanzmärkten und dem Profitstreben einer kleinen Kapitalistenklasse hervorgerufen wurde. Die Ukraine wurde zum failed state – mitten in Europa, zum wirtschaftlich am Boden liegenden Anhängsel von EU-Kapital und zur Spielwiese bewaffneter FaschistInnen, während die NATO den dortigen Konflikt zur Mobilmachung gegen Russland nutzt. Im Mittelmeer lassen die EU-Staaten zehntausende Menschen sterben, die vor Krieg und Armut in Afrika und dem Nahen Osten fliehen. Gleichzeitig erzielt Deutschland einen neuen Highscore im Export von Waffen in die dortigen Krisengebiete und zwingt afrikanische Länder in Freihandelsabkommen, die die Märkte dort mit Billigprodukten aus Europa überschwemmen und Hunderttausende arbeitslos machen. Zusätzlich steuert die Menschheit mit dem Klimawandel auch ökologisch auf eine Katastrophe zu. Nationalistische Parteien und Massenbewegungen setzen sich, nicht nur in Europa, mit Leidenschaft für die Zuspitzung der Krisenpolitik ein, kreieren Sündenböcke und...
Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr – Hamburg Hauptbahnhof

Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr – Hamburg Hauptbahnhof

Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr – Hauptbahnhof Der 1.Mai ist der Kampftag der ArbeiterInnen, Werktätigen und Lohnabhängigen weltweit. Er geht zurück auf den 1.Mai 1886, an dem der 8 Stunden Tag beim sogenannten „haymarket riot“ erkämpft wurde. Ob Pflegenotstand, Leiharbeit, Altersarmut oder Hartz4, Benachteiligung durch Sexismus oder Rassismus, Wohnungsnot und Verdrängung – die Widersprüche im System treten in der sozialen Frage immer stärker zur Geltung. Lasst uns unsere Solidarität mit allen Streikenden, mit allen Ausgebeuteten lautstark auf die Straße tragen! Die soziale Frage konkret stellen! In Deutschland leben rund 16 Mio. Menschen in Angst vor Armut und sozialer Ausgrenzung, in der EU trifft das sogar auf ca. ein Viertel der Menschen zu. Die Lage der lohnabhängig Beschäftigten in der Bundesrepublik Deutschland verschlechtert sich zunehmend. Wer noch eine Erwerbsarbeit hat, muss befürchten, mit deutlichen Lohneinbußen zurechtkommen oder sie zu verlieren. Viele gehen aus Furcht vor der Kündigung sogar trotz Erkrankung in ihren Betrieb. Zahlreiche Belegschaften sind durch ungerechte Lohnpolitik und Arbeitsbedingungen gespalten. Viele leben und arbeiten vereinzelt und ohne soziale Beziehung zu ihren Mitmenschen. In den Chefetagen der Unternehmen wird nach dem Prinzip „teile und herrsche“ versucht, entlang der innerbetrieblichen Arbeitsteilung die ArbeiterInnen in „Stammbelegschaft“, LeiharbeiterInnen und Aushilfen oder nach Herkunft und Geschlecht auseinander zu spalten. Auf die Verschlechterungen der Arbeitsverhältnisse der einen folgt, früher oder später, die Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse der anderen. Mit der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen geht auch Altersarmut einher, unter der ein Großteil der RentnerInnen zu leiden haben. Wer keine Arbeit hat, kommt in den Teufelskreis der durch die SPD eingeführten Agenda2010: HartzIV. Aktuell werden Kämpfe im Pflegebereich geführt, da Krankenhäuser und andere Pflegeeinrichtungen privatisiert werden und...

75 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto

75 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto Am 19. April vor 75 Jahren ergriff die jüdische Bevölkerung im Warschauer Ghetto die Waffe und leistete Widerstand gegen die faschistische Besatzungsmacht. Nachdem ein Großteil der Menschen aus dem Warschauer Ghetto deportiert worden ist, war die Überzeugung bei der Bevölkerung des Ghettos groß, dass die Menschen dort dem Tod nicht entrinnen werden, so dass die, vorallem jungen, Jüdinnen beschlossen zur Waffe zu greifen, um sich gegen die Faschisten aufzulehnen. Sie stellten Kontakt zur polnischen Widerstandsbewegung her, welche ihnen Waffen besorgten und logistische Dienste leisteten. Jedoch war die polnische Widerstandsbewegung zu dieser Zeit schon gespalten, da auch unter ihnen einige Gruppierungen ihren Kampf unter nationalistischen und antisemitischen Parolen führten. Diejenigen Gruppen, welche den Widerstand im Warschauer Ghetto unterstützten, konnten dies daher auch nur unzureichend tun, so dass sie auch nicht die Menge an Ressourcen liefern konnten die dringend benötigt wurden. Hinzu kam auch fehlende Solidarität unter einem Teil der polnischen Bevölkerung, da die Besatzer die beiden Gruppen gegeneinander auspielten, so dass die Polen immer noch mehr Rechte hatten als die jüdische Bevölkerung und Angst hatten diese zu verlieren. Trotzdem entschieden sich die Bewohner des Ghettos zum Widerstand und griffen im Januar die deutschen Besatzer an, welche angerückt waren um weitere Menschen zu deportieren. Diese waren so überrascht über diese Gegenwehr, sodass sie sich zurückzogen und sich erstmal nicht blicken ließen. Am 19. April kamen die Besatzer jedoch wieder und der eigentliche Aufstand begann. Heute schätzt man das ca. 1000 bis 1500 Bewohner des Ghettos zur Waffe griffen und sich gegen die anrückenden Besatzer wehrten. Viele Familien zogen sich in Bunker oder in die Kanalisation...
Klassenfest – HipHop Openair 2018

Klassenfest – HipHop Openair 2018

Kostenlose HipHop Openair zum 200. Geburtstag von Karl Marx! Getränke, Essen und Infostände Mit einem großen Linup: SAID Hoodrich & AOB Army of Brothers PTK & Tayler BOZ & Reeperbahn Kareem & Kareeminell Records Tice Pyro One Negrow Tamas Official Zynik Blockwart & Basur KING KOLERA SHIVAN Celoviz King Veganismus One & Hacklo$$ der letzte tighte Veganer Albino & Master Al MC Klassensprecher Planocebo Aftershowparty mit DJ Craft – Berlin R.Nestia DJ De La Rue + weitere Acts ab 23:45 Uhr im Indra (Große Freiheit...
Antifaschismus in die Offensive 14.4

Antifaschismus in die Offensive 14.4

Antifaschismus in die Offensive Polizeipräsident Gregor lange ermöglicht den Faschisten eine Route durch die Innenstadt und prügelt Protest nieder – 4000 Menschen bei Gegenprotest. Für den 14. April hatten die faschistischen Strukturen aus Dortmund zu einer europaweiten Demo aufgerufen. Sie mussten anscheinend schnell feststellen, dass ihre Demo keinesfalls europaweiten Charakter erlangen wird und ruderten mehrmals zurück, bis sie sich auf einen regionalen Charakter beriefen. Trotz des regionalen Charakters fanden sich am Ende rund 600 Faschisten in Dortmund ein, darunter einige Delegationen, unter anderem aus Russland, Bulgarien und Frankreich. Während die Faschisten nach und nach am Bahnhof eintrafen, versuchten mehrere hunderte, engagierte Antifaschisten die Route zu blockieren. Leider wurde, wie zuvor angekündigt, jeglicher zivile Ungehorsam unterbunden, woraus Katz- und Mausspiele mit den Repressionsbehörden entstanden, bei denen einige Antifaschisten durch rabiates Vorgehen der Bullen verletzt wurden. Durch offensives Vorgehen schafften es einige Antifaschisten trotzdem wenigstens in Sicht und Hörweite der Route zu gelangen und so klar Position gegen die ewiggestrigen Faschisten zu beziehen. Während einige, größere Gruppen von Antifaschisten noch versuchten auf die Demoroute zu gelangen, formierte sich an der Haltestelle Dortmund Stadthaus die angekündigte 14 Uhr Demo. Ursprünglich planten die Veranstalter mit dieser Demo nach Dorstfeld zu laufen, was von staatlicher Seite unterbunden wurde, sodass eine Route bis zur Haltestelle Dortmund West S gewählt wurde. Die Demo wuchs schnell auf 1500 Menschen an, die sich überwiegend klar internationalistisch und revolutionär positionierten. Zusammen mit den Genossen des Roten Aufbaus Burg und Hamburg, der West Antifa Connection, Antifaschistischen Jugend Göttingen und Antifaschistischen Linken International Göttingen stellten wir uns in einem gemeinsamen, revolutionären Block auf, den wir durch einige Transpis und einen Hochhalter...

Infoupdate 14.4 in Dortmund

Infoupdate für den 14.4 in Dortmund Für den Gegenprotest gegen den europaweiten Neonaziaufmarsch in Dortmund am 14.4 sind zwei Anlaufpunkte angemeldet. Wer sich kreativ gegen Nazis engagieren möchte, der hat die Möglichkeit um 11 Uhr an der Langen Str./Ecke Möllerstr. (vor der Schule am Westpark) den Demo-Tag schon früher zu beginnen. Der Treffpunkt für die große Demo ist um 13 Uhr am S/U-Bahnhof Stadthaus (hinter der Grünfläche an der Saarlandstr.). Schließt euch uns auf der Demo an, und werdet Teil des revolutionären...
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