Kampf ihrer Klassenjustiz – Demobericht vom 17.03

Kampf ihrer Klassenjustiz – Demobericht vom 17.03

Wir bedanken uns bei über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der gestrigen Demonstration. Besonders bei denen die sich unserem revolutionären Block angeschlossen und sich mit uns Seite an Seite solidarisch gezeigt haben. Trotz des massiven Polizeiaufgebots ließen sich unzählige Menschen nicht einschüchtern und zogen vom Gänsemarkt bis zum Neuen Pferdemarkt. Die Route führte unter anderem an der Untersuchungshaftanstalt an der Holstenglacis vorbei, wo mehrere politische Gefangene inhaftiert sind. Unter ihnen der Genosse Musa Aşoğlu, ihm wird unterstellt eine Führungsposition in der türkischen Organisation DHKP-C zu haben und ein Terrorist zu sein. Er wird aufgrund der Tatsache, das er ein Revolutionär ist, kriminalisiert. Mehr Informationen dazu unter: (https://www.facebook.com/Freiheitskomitee-1726844214002462/) Rote Grüße gehen raus an die revolutionäre Aktion Stuttgart, mit welcher wir gemeinsam den Block bildeten und unzählige Parolen riefen. Es zeigte sich deutlich, dass wir mit unseren Genossinnen und Genossen einen motivierten und kämpferischen Block auf die Straße gebracht haben, der sich von der Außenwirkung gut darstellte, wie wir durch positives Feedback beim Flyer verteilen erfahren haben ( mehr Infos zur RAS https://revolutionaere-aktion.org/ ). Außerdem grüßen wir den Roter Aufbau Rhein/Ruhr, Roter Aufbau Burg und das Revolutionäres Kollektiv Flensburg. Wir sind nicht Alle, es fehlen die...
Halt stand freies Afrin!

Halt stand freies Afrin!

Halt stand freies Afrin! Die türkische Armee hat wichtige Verteidigungslinien der Selbstverwaltung des Kantons Afrin durchbrochen und fängt nun mit der Belagerung der Stadt Afrin an: Es droht ein Massaker an der Zivilbevölkerung. Vor dem syrischen Bürgerkrieg lebten etwa 450.000 Menschen in der Stadt, mittlerweile hat sich die Bevölkerungszahl, vor allem durch kurdische Binnenflüchtlinge aus Aleppo, fast verdoppelt. Die Türkei hat nun begonnen, mit schwerer Artillerie und ihrer Luftwaffe, die Vororte der Stadt dem Erdboden gleich zu machen. Gleichzeitig stehen zahlreiche islamistische Banden und Milizen in den Startlöchern um, geschützt als Verbündete der Türkei, jeden in Afrin zu töten den sie als Ungläubigen ansehen. Diese Kampfverbände setzen sich aus Überbleibseln des sogenannten Islamischen Staates, Al Qaida und den Schergen der Freien Syrischen Armee zusammen. Es handelt sich bei diesen Bodentruppen also teilweise um genau die Kriegsverbrecher die durch ihre Jagd auf Jesiden schon vor einiger Zeit einen weltweiten Hilferuf auslösten, als sie durch ihre Gräultaten der Öffentlichkeit die Barbarei vor Augen führten. Die Türkei führt einen Angriffskrieg! Das Gebiet um Afrin hatte sich weitesgehend selbstverwaltet und war bisher vom Bürgerkrieg verschont geblieben. Es wurde eine multiethnische Basisdemokratie mit einer Geschlechtergleichberechtigung eingeführt, die für diese Region ein Vorbild darstellt. Auch in der Türkei kämpfen Kurden für Autonomie und Unabhängigkeit. Aus diesem Grund fürchtet sich Erdogan vor einem kurdischen Staat in unmittelbarer Nähe zu seiner Grenze. Das freie Afrin ist ihm ein Dorn im Auge. In der Öffentlichkeit rechtfertigt die Türkei ihren Kampfeinsatz damit, dass sie dort Terroristen bekämpft. Die Realität sieht anders aus. Türkisches Militär greift zusammen mit Islamistischen Mörderbanden ein Gebiet an, das die Türkei militärisch weder bedroht noch...
8.März – revolutionärer Frauen*kampftag!

8.März – revolutionärer Frauen*kampftag!

8.März – revolutionärer Frauen*kampftag! Demos in Hamburg: Frauen / FLTI* Demo: 8.3.2018 17:30 Uhr Gänsemarkt Women‘s March: Für mehr Personal in den Krankenhäusern: 9.3.2018 17:00 Uhr vor dem Mercado, Altona Der 8. März ist ein Tag, um an all die Kämpfe der Frauen* gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu erinnern. Und erinnern heißt Kämpfen! Zwar sind Frauen auf dem Papier gleichgestellt, aber in der Realität müssen sie einer doppelten Unterdrückung durch Kapital und Patriarchat begegnen. Als revolutionäre FeministInnen blicken wir heute auf eine Bewegung zurück, die die Befreiung der Frau unmittelbar mit der Überwindung der herrschenden Verhältnisse verband. Wir machen uns daher keine Illusion über eine grundlegende Verbesserung der Situation innerhalb der bestehenden Verhältnisse. Alle bisherigen Siege sind leider nur ein kleiner Schritt nach vorn. Die gesetzliche Gleichstellung kann der Realität nicht standhalten, da in der bisherigen Gesellschaftsform keine tatsächliche Befreiung möglich sein kann. Denn der alles durchdringende Kapitalismus bietet vielfältige Mechanismen zur Unterdrückung und systematischer Benachteiligung, um Abhängigkeiten in allen Bereichen zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. Viele bürgerlich-feministische Bewegungen arbeiten jedoch innerhalb der Verhältnisse, orientieren sich am angeblich freien Mann und versuchen sich im Kapitalismus schön einzurichten. Aber der Kapitalismus geht mit dem Patriarchat, seit seiner Entstehung, Hand in Hand. Deshalb muss ein revolutionärer Feminismus mit dem System brechen! Von dem Müllhaufen der Geschichte gibt es wiederholt auch Versuche, den Feminismus von rechts für sich zu vereinnahmen. Ob Aufmärsche wie in Berlin oder Kandel, die 120db Kampagne der Identitären Bewegung oder angebliche Frauenrechtlerinnen in der AfD. Dabei wird schnell klar, dass sich hier eher an den Idealen des „Bund deutscher Mädels“ aus der NS-Zeit orientiert wird und auch...
Ivana Hoffmann Şehîd namirin! In unserem Kampf lebst du weiter!

Ivana Hoffmann Şehîd namirin! In unserem Kampf lebst du weiter!

Ivana Hoffmann Şehîd namirin! In unserem Kampf lebst du weiter! Wir wollen heute der vor 3 Jahren verstorbenen Kommunistin und Internationalistin Ivana gedenken. Ivana, in ihrer militärischen Einheit auch als Avaşin Tekoşin Güneş bekannt, widmete ihr Leben der Revolution und der Menschlichkeit. Sie schloss sich früh der kommunistischen Jugendbewegung an und entwickelte schnell ein fortschrittliches Bewusstsein für Fragen der Revolution und der Befreiung der Frau. Ihre Überzeugung spiegelte sich vor allem in ihrer Entscheidung wieder, sich dem bewaffneten Kampf gegen den „islamischen“ Staat anzuschließen, die Revolution in Rojava und somit auch den Fortschritt und die Zukunft voranzutreiben. Sie war nicht einmal 20 Jahre alt, als Sie dem Tod durch die blutigen Hunde des IS ins Auge blicken musste. Heute vor 3 Jahren, am 7. März 2015 um 3 Uhr morgens ist sie gefallen. Wir gedenken ihr. Wir behalten sie nicht nur als Märtyrerin, sondern vor allem als starke Frau in Erinnerung, welche Hoffnung und Stolz in sich trug. Hoffnung, um gegen die Unterdrückung des rückständigen faschistoiden türkischen und „islamischen“ Staates zu kämpfen. Der Ruf der Revolution schallt weiter und gewinnt immer mehr an Wichtigkeit, denn die unterdrückerischen Aggressionen gegen das türkische und kurdische Volk zeigen von Tag zu Tag mehr mit welcher Brutalität sie vorgehen. Wir wollen uns an ihr ein Beispiel nehmen und teilen ihre Träume und den Weg den sie gegangen ist. Für die Revolution in Rojava, für die Befreiung der Frau. Biji Azadi, Biji Sosyalizm! Şehîd...
Kampf ihrer Klassenjustiz – Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Kampf ihrer Klassenjustiz – Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Kampf ihrer Klassenjustiz – Freiheit für alle politischen Gefangenen! Im Juli letzten Jahres haben wir mit vielen anderen Menschen zusammen unseren Protest gegen diese Weltordnung auf die Straße getragen. Der Protest war zweifelsohne mehr als die medial behauptete „unpolitische Zerstörungslust“. Viele Menschen wollen sich nicht mit einem alternativlosen System zufrieden geben und haben während G20 ihren Wut und ihren Zorn mit den herrschenden Verhältnissen zum Ausdruck gebracht. Ein Zeichen der Unzufriedenheit mit den Verhältnissen, in dem Kriege, Abschiebungen, sozialer Kahlschlag und Repression für viele zum Alltag gehören. Auf der anderen Seite: eine unmissverständliche Ansage des Staatsapparates an die radikalen und selbstbestimmten Teile des Widerstandes: Was sich im Bereich „nicht integrierbar“ bewegt, kann ohne weitere Differenzierungen angegriff en und bekämpft werden. G20 – summer of resistance – summit of repression Schon im Vorfeld der Gipfeltage hat dieser Staat keine Mühen und Kosten gescheut, das Spektakel um jeden Preis möglichst störungsfrei über die Bühne zu bringen. Für uns bedeutete dies: eingetretene Türen, Hausdurchsuchungen, Einschüchterungsversuche, Demonstrationsverbote und Grenzkontrollen. Die sonst so hochgelobte Versammlungsfreiheit, welche sich die BRD, als selbsternannter Vorreiter der Demokratie in aller Überheblichkeit nur allzu gerne auf die Fahne schreibt, war nichts mehr wert. Die Zerschlagung der Welcome to Hell Demonstration am Donnerstag und der feige Angriff auf die Rondenbarg Demonstration am Freitagmorgen, waren nur einige Auswüchse einer auf vollkommene Konfrontation gerichteten Polizeistrategie, die zu vielen schwerverletzten Genoss*innen führte. Doch auch all die Repression, mit allem was die deutsche Polizei an technischen Mitteln und Einsatzkräften zur Verfügung hatte, haben nicht aufhalten können, dass Menschen sich die Straße am Freitagabend für eine gewisse Zeit zurück holen konnten. Trotz massiver medialer Hetze...
Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Ausschwitz. Insgesamt 1,1 Millionen Menschen wurden hier von den Nazis getötet. 90 Prozent der Ermordeten waren Juden. Man vergaste sie, ließ sie verhungern oder bis zum Tode arbeiten. Der deutsche Faschismus industrialisierte den Massenmord, vernichtete alle die in seinen Augen Feinde eines fiktiven Volkskörpers waren. Insgesamt töteten die Nationalsozialisten so über 13 Millionen Menschen.Juden, Kriegsgefangene, Kommunisten, Sinti und Roma, Behinderte und Unzählige mehr. Die kaltblütige Organisation und Durchführung dieses Massenmordes macht ihn auf eine widerliche Art einzigartig in der Geschichte. Die Toten mahnen uns. Ein solches Verbrechen darf sich niemals wiederholen. So kämpfen wir nicht nur gegen den Kapitalismus und das Leid welches durch ihn verursacht wird, sondern stellen uns auch entschlossen gegen Nationalismus, Faschismus und Rassismus. Keinen Fußbreit den Faschisten. Dank euch ihr...
Seite 4 von 11« Erste...23456...10...Letzte »