Heraus zum internationalen Frauenkampftag – 8. März

Heraus zum internationalen Frauenkampftag – 8. März

Heute 16 Uhr „Pussy Grabs Back: Demo und Kundgebung gegen Sexismus“ am Bahnhof Altona Am Samstag den 11. März wollen wir weiter dazu arbeiten und zeigen nach einem gemeinsamen Stadteilspaziergang ( http://prp-hamburg.org/2017/02/feministischer-stadtspaziergang/ ) den Film „Mustang“ von Deniz Gamze Ergüven: https://www.facebook.com/events/761618410673649/ 11. März, 20 Uhr, Eimsbüttler Chaussee 47 Eine Woche darauf am Montag den 20. März wollen wir uns an einem Diskussionsabend gemeinsam mit feministischer Theorie, deren Gegenüberstellung und mit der praktischen Umsetzung auseinandersetzen. Eine externe Referentin wird hierzu einen kleinen Input geben, die Veranstaltung findet ebenfalls im Klassenkultur e.V. statt. Feministische Theorie & Praxis ( Diskussionsabend ): https://www.facebook.com/events/1639898689653418/ 20. März, 19:30 Uhr, Eimsbüttler Chaussee 47 Kampf dem Patriarchat, Sexismus und Kapital! weitere Termine:...
Solidarität mit der kämpfenden Jugend in Frankreich

Solidarität mit der kämpfenden Jugend in Frankreich

Seit Tagen kommt Frankreich nicht mehr zur Ruhe und die Proteste haben nun auch Paris erreicht. Vor allem Jugendliche mit einem migrantischen Hintergrund gehen auf die Straße, weil sie es satt haben, dass die rassistische Polizei sie terrorisiert. Polizei Misshandlungen gehören vor allem in den Vorstädten zur Tagesordnung. Auslöser für die aktuellen Proteste ist die Misshandlung und Vergewaltigung eines 22-Jährigen Schwarzen durch vier Polizisten am 2. Februar in der Pariser Vorstadt Aulnay-sous-Bois. Die französische Gesellschaft ist durch und durch rassistisch, viele migrantische Jugendliche vegetieren in den Randbezirken der Großstädte und haben keine Perspektive. Die Rechtsradikalen und Rechtspopulisten gewinnen immer mehr an Boden, weil sie es schaffen, die ärmsten Teile der Gesellschaft gegeneinander auszuspielen und rassistische Klischees zu bedienen. Uns ist klar, dass der Kapitalismus für uns keine langfristige Perspektive bereit hält und Ursache der Probleme ist. Auch wenn brennende Polizeiautos in den Vorstädten keine langfristige Änderung hervorbringt, so stellt es aber dennoch ein Lebenszeichen dar; ein Lebenszeichen der ausgestoßenen und an den Rand getriebenen Jugendlichen! „Die „unsichtbare Hand“ des Marktes findet ihre ideologische Erweiterung und institutionelle Ergänzung in der „eisernen Faust“ des Überwachungs- und Strafrechtsstaates. So wird versucht, die soziale Unsicherheit, die von den Turbulenzen der ökonomischen Deregulierung und dem Umbau des Sozialstaates geschaffen wurde, durch Überwachung und Bestrafung zu kontrollieren. Konkret werden die Befugnisse der Polizei, der Geheimdienste und der Gerichte ausgebaut und ihre Erweiterungen, wie private Sicherheitsfirmen, nehmen zu. Der Abbau der staatlichen Kontrolle in der Wirtschaft durch den „Neoliberalismus“ ist mit der Entfesselung eines Überwachungs- und Sicherheitsstaates zu verstehen, welcher die am stärksten benachteiligten Gruppen kontrollieren soll. Die Abschaffung des Sozialstaates vor dem Hintergrund der Deregulierung...
Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Ausschwitz. Insgesamt 1,1 Millionen Menschen wurden hier von den Nazis getötet. 90 Prozent der Ermordeten waren Juden. Man vergaste sie, ließ sie verhungern oder bis zum Tode arbeiten. Der deutsche Faschismus industrialisierte den Massenmord, vernichtete alle die in seinen Augen Feinde eines fiktiven Volkskörpers waren. Insgesamt töteten die Nationalsozialisten so über 13 Millionen Menschen.Juden, Kriegsgefangene, Kommunisten, Sinti und Roma, Behinderte und Unzählige mehr. Die kaltblütige Organisation und Durchführung dieses Massenmordes macht ihn auf eine widerliche Art einzigartig in der Geschichte. Die Toten mahnen uns. Ein solches Verbrechen darf sich niemals wiederholen. So kämpfen wir nicht nur gegen den Kapitalismus und das Leid welches durch ihn verursacht wird, sondern stellen uns auch entschlossen gegen Nationalismus, Faschismus und Rassismus. Keinen Fußbreit den...
Alles erlaubt, außer Kommunismus?!

Alles erlaubt, außer Kommunismus?!

NPD-Verbot wurde abgelehnt… …das Bundesverfassungsgericht hat heute verkündet, dass die NPD zwar verfassungsfeindlich ist, aber von ihr keine konkrete Gefahr für die Demokratie ausgeht. Viel mehr sind wesentliche Ideologiefragmente schon längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wir wissen, dass konsequenter Antifaschismus auch immer die kapitalistischen Verhältnisse benennen und angreifen muss! Auch wenn der Staat sich hier und da „besorgt“ zeigt über rassistische Gewalt oder gelegentlich gegen sie vor geht, so stehen der Staat und Nazis doch auf derselben Seite der Barrikade. Die staatlich unterstützen Verbrechen des NSU haben diese Tatsache mehr als verdeutlicht. Die Nazis sehen sich dabei als die, manchmal noch ungewollte, Speerspitze von Nation und Staat. Wenn dieser bürgerliche Staat aber den Kapitalismus in Gefahr sieht, dann ist für ihn der Faschismus eine systemerhaltene Option. Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz! Wir können uns weder auf die Bullen noch auf andere Hunde der Herrschenden verlassen, denn sie sind selber ein Teil des Problems. So arbeiten Bullen nach rassistischen Bildern, nach dem „Schwarze“ und „Südländer“ Drogendealer und Gewalttäter sind. Racial profiling hat nicht mit der SIlvesternacht in Köln angefangen. Schon längst ist in dieser bürgerlichen Gesellschaft Rassismus wieder salongfähig geworden, denn „man darf ja mal sagen dürfen“ hat rassistische Klischees aus dem Stammtisch direkt in den Mainstream katapultiert. Polizisten prügeln auf Flüchtlinge ein oder ganze Bulleneinheiten sind bei Naziorganisationen Mitglied. Flüchtlingsheime brennen täglich und sind Normalität geworden und keine Horrormeldungen mehr. Der faschistische Terror ist real und wird toleriert, auch wenn er aktuell nicht von der NPD ausgeht, sondern von „Freien Kamaradschaften“, so ist sie dennoch ein wichtiges Bindeglied dieser Banden. Dieser Staat unterstützt systematisch rechtsradikale Gruppen, finanziell wie...
LLL Demonstration 2017 – ,,Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“

LLL Demonstration 2017 – ,,Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“

,,Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“ war das Motto des antimilitaristischen und antifaschistischen Block, zu welchem wir gemeinsam mit dem Roter Aufbau Rhein/Ruhr und der Antifaschistische Aktion Burg anlässlich LLL Demonstration 2017 mobilisiert haben. Auch wenn wir an diesem Tag traditionell der Ermordung Rosa Luxemburgs, Karl Liebknechts, Lenins und anderer GenossInnen gedacht haben , hieß dies für uns nicht in Lethargie zu verfallen. So liefen wir in einem kämpferischen Block mit einer klaren Perspektive, den Kampf von Rosa und Karl fortzusetzen. Wir legten den Fokus auf WiderstandskämpferInnen, welche direkt aus der ArbeiterInnenbewegung kamen, die sich gegen den Nationalsozialismus organisierten und ebenso wichtig waren wie die AnführerInnen der kommunistischen Parteien. Dies kam augenscheinlich gut an, denn es reihten sich GenossInnen aus dem ganzen Bundesgebiet mit ein. Gemeinsam trugen wir unseren Unmut über die bestehenden Verhältnisse auf die Straße. Dies freut uns besonders im Hinblick auf den diesjährigen G20 Gipfel in Hamburg. Der unangemessene und ungerechtfertigte Angriff der Bullen ein paar Meter vor dem Friedhof überraschte uns nicht. Sie wollten scheinbar kurz vor Ende des Trauerzuges noch einmal ihre Macht beweisen, indem sie einen Genossen mit einer Öcalan Flagge verhafteten. Viele GenossInnen reagierten gerechtfertigt auf die Provokation der Laufburschen des Kapitals und gaben ihnen etwas zum nachdenken mit auf den Weg… Selbstverständlich getreu unserem Motto: ,, Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“. ROT SEHEN – G20 ENTERN! Für einen revolutionären Aufbauprozess! Für den...
Walter Bohne – Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen!

Walter Bohne – Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen!

Heute vor 72 Jahren wurde am 05.01.1944 der in Burg geborene Widerstandskämpfer Walter Bohne in Hamburg von 3 Gestapobeamten erschossen. Walter Bohne, 1903 in Burg bei Magdeburg geboren, wächst in der Familie eines Schneidermeisters auf und wird Schiffsbauer. Er schließt sich 1921 dem Kommunistischen Jugendverband (KJVD) an und tritt kurze Zeit später der KPD bei. 1934 wird er verhaftet und zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach seiner Entlassung sucht er frühere politische Freunde auf und kann bis 1939 einen Kreis kommunistischer Arbeitersportler um sich sammeln. 1941 schließt sich Bohne der Gruppe um Bernhard Bästlein an und leitet Betriebszellen auf den Werften. Als Bohne im Oktober 1942 festgenommen wird, setzt er sich zur Wehr und wird verletzt. Nach dem Bombenangriff auf Hamburg Ende Juli 1943 kann er untertauchen. Am 5. Januar 1944 versuchen drei Gestapobeamte, Walter Bohne auf der Straße festzunehmen. Er wehrt sich und wird dabei erschossen. Ihm und drei weitere GenossInnen ehren wir dieses Jahr auf der...
Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen! – Heraus zum LLL Wochenende!

Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen! – Heraus zum LLL Wochenende!

Weder linke Traditionspflege noch Nostalgie! Für Sonntag, den 15. Januar 2017 mobilisieren wir als Roter Aufbau Hamburg zusammen mit dem Roter Aufbau Rhein/Ruhr und der Antifaschistische Aktion Burg zur alljährlichen Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demonstration nach Berlin in den antimilitaristischen und antifaschistischen Block! Unter dem Motto „Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen!“ wollen wir dabei zum einen nicht nur den damaligen Führungspersönlichkeiten der kommunistischen Bewegung gedenken sondern auch allen Menschen, welche ihr Leben im Kampf gegen die Faschisten ließen und für eine sozialistische Gesellschaft einstanden. Gleichzeitig wollen wir unser Gedenken mit den derzeitigen praktischen kämpfen verbinden und im Sinne von Rosa, Karl und Lenin den revolutionären Prozess vorantreiben. Hier unser Aufruf: HERAUS ZUR LUXEMBURG-LIEBKNECHT-LENIN-DEMONSTRATION Am 15. Januar 2017 jährt sich zum 98. Mal die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht – Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und Teil der revolutionären Arbeiterbewegung – durch reaktionäre Freikorpssoldaten in Berlin. Jedes Jahr demonstrieren deshalb Tausende zur Gedenkstätte der Sozialisten, um Ihnen zu Gedenken. Das Gedenken an Luxemburg, Liebknecht aber auch Lenin – welcher wenige Jahre nach Rosa und Karl, im Januar 1924 starb – ist dabei für uns weder eine linke Traditionspflege noch gehen wir aus Nostalgie auf die Straße. Vielmehr steht der Kampf von Luxemburg, Liebknecht und Lenin gegen imperialistische Kriege und soziale Angriffe im Mittelpunkt unseres Gedenken. Ihr gemeinsames Ziel, die Überwindung des Kapitalismus und die Schaffung einer sozialistischen Gesellschaft, ist bis heute aktuell geblieben. Daran zu erinnern, heißt den revolutionären Prozess voranzutreiben sowie den Kampf für eine Gesellschaft jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung aufzunehmen. IMPERIALISMUS BEKÄMPFEN HEIßT KAPITALISMUS ABSCHAFFEN Das aktuelle imperialistische Stadium des Kapitalismus schafft eine Welt von Krisenherden, da die...
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