8.März – revolutionärer Frauen*kampftag!

8.März – revolutionärer Frauen*kampftag!

8.März – revolutionärer Frauen*kampftag! Demos in Hamburg: Frauen / FLTI* Demo: 8.3.2018 17:30 Uhr Gänsemarkt Women‘s March: Für mehr Personal in den Krankenhäusern: 9.3.2018 17:00 Uhr vor dem Mercado, Altona Der 8. März ist ein Tag, um an all die Kämpfe der Frauen* gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu erinnern. Und erinnern heißt Kämpfen! Zwar sind Frauen auf dem Papier gleichgestellt, aber in der Realität müssen sie einer doppelten Unterdrückung durch Kapital und Patriarchat begegnen. Als revolutionäre FeministInnen blicken wir heute auf eine Bewegung zurück, die die Befreiung der Frau unmittelbar mit der Überwindung der herrschenden Verhältnisse verband. Wir machen uns daher keine Illusion über eine grundlegende Verbesserung der Situation innerhalb der bestehenden Verhältnisse. Alle bisherigen Siege sind leider nur ein kleiner Schritt nach vorn. Die gesetzliche Gleichstellung kann der Realität nicht standhalten, da in der bisherigen Gesellschaftsform keine tatsächliche Befreiung möglich sein kann. Denn der alles durchdringende Kapitalismus bietet vielfältige Mechanismen zur Unterdrückung und systematischer Benachteiligung, um Abhängigkeiten in allen Bereichen zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. Viele bürgerlich-feministische Bewegungen arbeiten jedoch innerhalb der Verhältnisse, orientieren sich am angeblich freien Mann und versuchen sich im Kapitalismus schön einzurichten. Aber der Kapitalismus geht mit dem Patriarchat, seit seiner Entstehung, Hand in Hand. Deshalb muss ein revolutionärer Feminismus mit dem System brechen! Von dem Müllhaufen der Geschichte gibt es wiederholt auch Versuche, den Feminismus von rechts für sich zu vereinnahmen. Ob Aufmärsche wie in Berlin oder Kandel, die 120db Kampagne der Identitären Bewegung oder angebliche Frauenrechtlerinnen in der AfD. Dabei wird schnell klar, dass sich hier eher an den Idealen des „Bund deutscher Mädels“ aus der NS-Zeit orientiert wird und auch...
Ivana Hoffmann Şehîd namirin! In unserem Kampf lebst du weiter!

Ivana Hoffmann Şehîd namirin! In unserem Kampf lebst du weiter!

Ivana Hoffmann Şehîd namirin! In unserem Kampf lebst du weiter! Wir wollen heute der vor 3 Jahren verstorbenen Kommunistin und Internationalistin Ivana gedenken. Ivana, in ihrer militärischen Einheit auch als Avaşin Tekoşin Güneş bekannt, widmete ihr Leben der Revolution und der Menschlichkeit. Sie schloss sich früh der kommunistischen Jugendbewegung an und entwickelte schnell ein fortschrittliches Bewusstsein für Fragen der Revolution und der Befreiung der Frau. Ihre Überzeugung spiegelte sich vor allem in ihrer Entscheidung wieder, sich dem bewaffneten Kampf gegen den „islamischen“ Staat anzuschließen, die Revolution in Rojava und somit auch den Fortschritt und die Zukunft voranzutreiben. Sie war nicht einmal 20 Jahre alt, als Sie dem Tod durch die blutigen Hunde des IS ins Auge blicken musste. Heute vor 3 Jahren, am 7. März 2015 um 3 Uhr morgens ist sie gefallen. Wir gedenken ihr. Wir behalten sie nicht nur als Märtyrerin, sondern vor allem als starke Frau in Erinnerung, welche Hoffnung und Stolz in sich trug. Hoffnung, um gegen die Unterdrückung des rückständigen faschistoiden türkischen und „islamischen“ Staates zu kämpfen. Der Ruf der Revolution schallt weiter und gewinnt immer mehr an Wichtigkeit, denn die unterdrückerischen Aggressionen gegen das türkische und kurdische Volk zeigen von Tag zu Tag mehr mit welcher Brutalität sie vorgehen. Wir wollen uns an ihr ein Beispiel nehmen und teilen ihre Träume und den Weg den sie gegangen ist. Für die Revolution in Rojava, für die Befreiung der Frau. Biji Azadi, Biji Sosyalizm! Şehîd...
Kampf ihrer Klassenjustiz – Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Kampf ihrer Klassenjustiz – Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Kampf ihrer Klassenjustiz – Freiheit für alle politischen Gefangenen! Im Juli letzten Jahres haben wir mit vielen anderen Menschen zusammen unseren Protest gegen diese Weltordnung auf die Straße getragen. Der Protest war zweifelsohne mehr als die medial behauptete „unpolitische Zerstörungslust“. Viele Menschen wollen sich nicht mit einem alternativlosen System zufrieden geben und haben während G20 ihren Wut und ihren Zorn mit den herrschenden Verhältnissen zum Ausdruck gebracht. Ein Zeichen der Unzufriedenheit mit den Verhältnissen, in dem Kriege, Abschiebungen, sozialer Kahlschlag und Repression für viele zum Alltag gehören. Auf der anderen Seite: eine unmissverständliche Ansage des Staatsapparates an die radikalen und selbstbestimmten Teile des Widerstandes: Was sich im Bereich „nicht integrierbar“ bewegt, kann ohne weitere Differenzierungen angegriff en und bekämpft werden. G20 – summer of resistance – summit of repression Schon im Vorfeld der Gipfeltage hat dieser Staat keine Mühen und Kosten gescheut, das Spektakel um jeden Preis möglichst störungsfrei über die Bühne zu bringen. Für uns bedeutete dies: eingetretene Türen, Hausdurchsuchungen, Einschüchterungsversuche, Demonstrationsverbote und Grenzkontrollen. Die sonst so hochgelobte Versammlungsfreiheit, welche sich die BRD, als selbsternannter Vorreiter der Demokratie in aller Überheblichkeit nur allzu gerne auf die Fahne schreibt, war nichts mehr wert. Die Zerschlagung der Welcome to Hell Demonstration am Donnerstag und der feige Angriff auf die Rondenbarg Demonstration am Freitagmorgen, waren nur einige Auswüchse einer auf vollkommene Konfrontation gerichteten Polizeistrategie, die zu vielen schwerverletzten Genoss*innen führte. Doch auch all die Repression, mit allem was die deutsche Polizei an technischen Mitteln und Einsatzkräften zur Verfügung hatte, haben nicht aufhalten können, dass Menschen sich die Straße am Freitagabend für eine gewisse Zeit zurück holen konnten. Trotz massiver medialer Hetze...
Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Ausschwitz. Insgesamt 1,1 Millionen Menschen wurden hier von den Nazis getötet. 90 Prozent der Ermordeten waren Juden. Man vergaste sie, ließ sie verhungern oder bis zum Tode arbeiten. Der deutsche Faschismus industrialisierte den Massenmord, vernichtete alle die in seinen Augen Feinde eines fiktiven Volkskörpers waren. Insgesamt töteten die Nationalsozialisten so über 13 Millionen Menschen.Juden, Kriegsgefangene, Kommunisten, Sinti und Roma, Behinderte und Unzählige mehr. Die kaltblütige Organisation und Durchführung dieses Massenmordes macht ihn auf eine widerliche Art einzigartig in der Geschichte. Die Toten mahnen uns. Ein solches Verbrechen darf sich niemals wiederholen. So kämpfen wir nicht nur gegen den Kapitalismus und das Leid welches durch ihn verursacht wird, sondern stellen uns auch entschlossen gegen Nationalismus, Faschismus und Rassismus. Keinen Fußbreit den Faschisten. Dank euch ihr...
Repression hat Tradition. Widerstand auch! – LLL Demo 2018

Repression hat Tradition. Widerstand auch! – LLL Demo 2018

Repression hat Tradition. Widerstand auch! Mourn for the dead, fight like hell for the living. Aufruf zum antifaschistischen – internationalistischen Block auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2018 Der Einsatz der Bundeswehr zum Führen und Kontrollieren von Konflikten wird immer öfter als alternativlos propagiert. Angefangen bei Einsätzen im Kosovo und in Afghanistan bis hin zu Litauen schließt sich die Bundeswehr NATO-geführten Kriegseinsätzen an. Diese werden entweder als humanitäre Hilfseinsätze oder ganz offen als Sicherung der „freien“ Rohstoff- und Handelsströme normalisiert. Auf der einen Seite werden Einsätze mit dem „Schutz“ der Zivilbevölkerung gerechtfertigt, auf der anderen Seite werden durch solche Einsätze Menschen erst zur Flucht gezwungen und sterben durch repressive Abschottungspraxen der EU im Mittelmeer bzw. werden in Lagern gefangen gehalten. Besonders perfide wird dieses Prinzip, wenn mensch sich vor Augen hält, wie stark die internationale Waffenlobby in die Politik eindringt, um so willentlich Krisen auf der ganzen Welt zu verursachen. Die Entwicklung immer neuer Tötungsmaschinen und der Verkauf ihrer Lizenzen bringt den deutschen Waffenproduzent*innen seit jeher saftige Profite. Nicht nur hier wird eine ausgeprägte Verflechtung zwischen Kapitalinteressen und kriegerischen Auseinandersetzungen deutlich. Vor der Küste Somalias haben deutsche Soldaten den Auftrag, Handelswege von sogenannten Piraten, freizuhalten, um die globale Wirtschaft nicht zu gefährden. In Litauen wird seit Januar 2017 unter der Führung der Bundeswehr die „NATO-Battlegroup“ aufgebaut, mit dem Ziel eine Abschreckung gegenüber Russland zu initiieren. Solche Beispiele spiegeln den Zynismus dieser menschenverachtenden Politik wieder. Jene menschenverachtende Grundhaltung bildet die Ursache für die starke Verankerung von nationalistischem Gedankengut in der Bundeswehr, welches der Öffentlichkeit jedoch immer nur sporadisch in Erscheinung tritt. Eines der vielen Beispiele ist das des Oberleutnants Franco A., welcher einen...
100 Jahre Oktoberrevolution

100 Jahre Oktoberrevolution

Mit einem Kanonenschuss des Panzerkreuzer „Aurora“ vor 100. Jahren am 7. November 1917 (25. Oktober nach dem Julianischen Kalender) stürmten Rotgardisten das Winterpalais in Petrograd und verhafteten die Provisorische Regierung. Dieses historische Ereignis ging als Oktoberrevolution in die Geschichtsbücher ein und war damit ein Startsignal einer neuen Menschheitsepoche. Das Ende des Ersten Weltkrieges wurde mit der Oktoberrevolution eingeleitet und die bolschewistische Parole „Land, Brot und Frieden“ ergriff die Massen und zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit nahmen die Menschen ihr eigenes Los in die Hände. Die Oktoberrevolution führte zu zivilisatorischen Umwälzungen. Soziale Absicherung, Gleichstellung der Geschlechter, Volksbildung oder die Zerschlagung des Faschismus waren nur einige Leistungen des jungen Staates. Der Sozialismus wurde nun von einem theoretischen Gebilde in die Praxis und das Leben vieler Menschen übersetzt. Dabei stellte sich heraus, dass viele abstrakte marxistische Diskussionen an den realen Bedürfnissen vorbeigingen und die kommunistische Idee an den Lebensverhältnissen sich entwickeln musste, denn statt nur darüber zu reden waren nun die KommunistInnen konkret an der Umgestaltung der Welt beteiligt. Dieser Versuch machte deutlich, dass wer die Welt verändern will, muss sich gut organisieren, viele Menschen erreichen und dann die Machtfrage stellen. Wer die Macht nicht aus den Händen geben will, muss die alte Macht und seine Organe (Armee, Polizei, Regierungsapparat und Verwaltung) zerschlagen und neue Strukturen und eigene Organe schaffen. Wirkliche Veränderungen werden nicht mit Regierungsbeteiligungen erkämpft, sondern durch radikale Umgestaltungen der Gesellschaft. So hat die Straße schon damals gezeigt, dass die bürgerliche Demokratie ein Schauspiel und die denkbar beste Hülle des Kapitalismus ist und daher für unsere Interessen nicht besonders geeignet ist. Linke Politik kann also damals wie...
Seite 5 von 12« Erste...34567...10...Letzte »