…from athen with love! – Smash G20

…from athen with love! – Smash G20

…from athen with love! Von Hamburg nach Athen, internationale Solidarität muss praktisch werden ! Nach mehreren Jahren der Krise in Griechenland spitzt sich die politische und ökonomische Lage im Land mehr und mehr zu. Mehrfache Besuche bei GenossInnen vor Ort zeigten uns, dass direkte Unterstützung unerlässlich und wichtiger denn je ist. Wenn man mitbekommt wie politische Aktivisten mit einem Bein im Knast sitzen und mit dem anderen das übrige Kleingeld zum Überleben suchen merkt man, wie „verwöhnt“ und bequem viele in ihrer politischen Arbeit hierzulande sind. In einer Stadt wie Athen, wo Unterstützung und Solidarität dringend nötig sind, Gerichtstermine und Knast zum Alltag linker Strukturen gehören, unsere GenossInnen trotzdem auf Straße gehen und Faschisten, staatlicher und imperialistischer Unterdrückung entgegentreten um Freiheit zu erlangen. Im ganzen Chaos auf den Athener Straßen, dem Versagen der Syriza („Koalition der Radikalen Linken“) Regierung und einem politischen Druck von Rechts haben wir uns als kommunistische Organisation dazu entschlossen die Strukturen vor Ort und ihren Kampf zu unterstützen. Alle Außenstehenden die Solidarität zeigen wollen können Anfang nächsten Jahres unsere Soli-Veranstaltungen besuchen und T-Shirts kaufen, der Erlös kommt den kämpfenden fortschrittlichen Gruppen vor Ort zu Gute. Unsere GenossInnen werden nächstes Jahr ebenfalls die politische „Elite“ beim G20 Gipfel besuchen und empfehlen ebenfalls das Servieren von Molotow Cocktails, statt dem roten Teppich. PS: Wenn wir mit Adilletten zum G20 Gipfel kommen, nehmen unsere griechischen Freunde ihre Sandalen...

G20 in Hamburg? .. von Wut zu Widerstand! – Redebeitrag

Hier ein kurzer Zusammenschnitt einer Rede vom Klassenfest gegen Staat und Kapital zum G20 Gipfel in Hamburg am 7./8. Juli 2017. Im Juli 2017 soll Hamburg als Austragungsort des G20-Gipfels zum Schauplatz der internationalen Aufmerksamkeit werden. Doch wer sind die G20 und warum kann man unseren Widerstand erwarten? …SIE SCHACHERN UM DIE WELT Der Kapitalismus als herrschende Wirtschaftsordnung hat die nationalen Ökonomien und Kapitalistenklassen dieser Welt eng miteinander verflochten; sie stehen in Konkurrenz zueinander, aber sind gleichzeitig auch aufeinander angewiesen. Die sog. Globalisierung hat dafür gesorgt, dass quasi alles auf der Welt miteinander in Verbindung steht und Entscheidungen, die auf einer Seite der Erde gefällt werden, immer auch Auswirkungen auf der anderen Seite tragen. Da der Imperialismus seine Spielregeln bereits allen Teilen der Erde aufgedrückt hat, ist es für die Herrschenden in den kapitalistischen Zentren dieser Welt immer schwieriger neue Märkte zu erschließen und Wachstum zu fördern. Als Folge dieser verschärften Konkurrenz verdichten sich die kapitalistischen Krisen, es wird zunehmend aggressiver um Marktanteile und Einfluss gekämpft und auch Kriege scheinen ein immer probateres Mittel, um Interessen durchzusetzen. Diese Bedingungen machen die Abstimmung und gemeinsame Entscheidungen zwischen den verschiedenen kapitalistischen Nationen und Institutionen immer wichtiger. Als Folge daraus haben sich Institutionen wie die G20 gegründet. Die G20 besteht seit 1999 und setzt sich aus den 19 wichtigsten „Industrie- und Schwellenländern“ sowie der EU zusammen. Einmal im Jahr treffen sich deren Regierungschefs, Finanzminister, Zentralbankvertreter und Vorsitzende von IWF, EZB, Weltbank und andere zum G20-Gipfel. Zweifellos besteht die Aufgabe der G20 darin das finanzielle Interesse ihrer Kapitalisten durchzusetzen: Dem Zugang zu Rohstoffen, Handelswegen und Märkten. Und zweifellos setzt sich im Kapitalismus der...
ALL INDIA STRIKE – KLASSENKAMPF STATT VOLKSKRIEG

ALL INDIA STRIKE – KLASSENKAMPF STATT VOLKSKRIEG

Es folgt ein Text vom Roten Aufbau Rhein/Ruhr: Ganz Indien oder besser gesagt 180 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter strömten am 2. September auf die Straße und legten ein Generalstreik der Extraklasse hin. Ganze Regionen waren lahmgelegt, Banken und Geschäfte geschlossen und die typisch indische Rush Hour war stillgelegt. Indien war für einen Tag nicht wiederzuerkennen. In einem Katalog wurden insgesamt 12 Forderungen aufgestellt in denen es um nichts weniger ging als um die Erhöhung des Mindestlohnes (240 Euro), eine Einführung einer Mindestrente (40 Euro), Preiskontrollen und Stopp der Privatisierungen. Doch in den bürgerlichen Medien war davon nichts zu sehen und nichts zu hören. Ein quasi historisches Ereignis, nämlich der größte Streik in der Geschichte der Menschheit, wurde also von den Nachrichten hierzulande einfach totgeschwiegen und auf ignorante und arrogante Art und Weise nicht beachtet. Diese Ignoranz hat aber einen Grund, der Grund ist die größte Furcht der kapitalistischen Klasse. Nichts fürchtet die herrschende Klasse mehr, als so ein mächtiges und geballtes Klassenbewusstsein wie in Indien. Denn Indien machte vor was der Arbeiterklasse Deutschlands einstmals auch bewusst war, nämlich: „Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will“. Das ist der Grund, warum dieser mächtige Streik der indischen Arbeiterklasse von den bürgerlichen Medien totgeschwiegen wurde. Klassenbewusstsein und eine vereinte kämpferische Arbeiterklasse, die sich von faschistischen Kräften nicht beirren lässt, stellt die größte Gefahr, für das herrschende System und dessen Protagonisten dar. Für uns ist es daher umso wichtiger, dass wir diesen großartigen Klassenkampf verbreiten, nicht ebenfalls totschweigen und vor allem unsere Solidarität kundtun. Zudem können und sollten wir von der indischen Arbeiterklasse einiges lernen und unser Recht auf ein...
Anti-TTIP/CETA Demonstration

Anti-TTIP/CETA Demonstration

Wir bedanken uns bei allen die lautstark am Roten Block auf der Demonstration gegen TTIP/CETA mitgewirkt haben. Von den über 60.000 (!) Demonstranten präsentierte sich ein großer Teil klar antikapitalistisch und machte die aufkommende Wut gegen das Freihandelsabkommen und dieses System durch Rufen von vielen Parolen deutlich. Am Rand der Demonstration wurden Flyer und Zeitungen verteilt, auch hier war anhand der zahlreichen Gespräche großes Interesse vorhanden. Wir hoffen die Menschen werden in Zukunft häufiger das Bedürfnis verspüren ihre Meinung kund zu tun und spätestens zum G20 Gipfel einen großen Teil der Bevölkerung auf der Straße sehen, gegen dieses System und die politische Bestimmung gegen unsere Interessen und über unsere Köpfe hinweg. Wer Interesse hat sich nochmal zum Abkommen zu informieren und unsere Position dazu lesen möchte kann dies unter folgendem Link tun: http://roter-aufbau.de/…/1295die-wahrheit-schweigt-wenn-da…/ Auf dem Bild ist übrigens unser neues Transparent gegen den G20 Gipfel zu sehen: G20? KLAR ZUM...
„Die Wahrheit schweigt wenn das Para spricht“

„Die Wahrheit schweigt wenn das Para spricht“

TTIP & CETA – Klassenkampf von Oben Egal wo in den Medien über TTIP oder CETA gesprochen wird, sind die Themen Verbraucherschutz und Mitbestimmung nicht weit. Die große Angst vor Chlorhühnern und genmanipulierten Agrarprodukten rückt in greifbare Nähe. Unternehmen dürfen die Staaten verklagen und bei der Gesetzgebung mitmischen, im Geheimen ihre eigenen Verhandlungen durchführen und das ohne Zustimmung der Bevölkerung. Doch wo blieb der Verbraucherschutz und die Mitbestimmung bisher? Viele Dinge die gesundheitlich ebenfalls bedenklich sind, wie zum Beispiel hoch konzentrierte Chemikalien, die unser Essen haltbar machen und uns Geschmäcker vortäuschen, Konzerne die Tiere mit Medikamenten bis zum Umfallen vollpumpen oder Weichmacher in Klamotten, die unseren Hormonhaushalt beeinflussen sind in Europa bereits Erlaubt. Es gibt weitere unzählige für den Menschen gefährliche Dinge, die aus Profitgründen von europäischen Konzernen auf den Markt geworfen wurden und dass ohne wirkliche Aufklärung und Zustimmung. Dient dies unserem Wohl? Wir sagen: Solange sich dieses System nicht an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, sondern daran immer schneller und größer zu wachsen, kann es an einem Gemeinwohl orientierten Verbraucherschutz nicht geben! Wer Geld und Macht besitzt, will diese vermehren und keinen Wohlfahrtsstaat aufbauen. Dinge, die bisher in der EU oder der BRD als „gesundheitlich bedenklich“ oder als verboten galten, könnten trotzdem bald hier erhältlich sein. Hierbei ist das Problem nicht, dass es keinen Verbraucherschutz in der USA gibt, sondern es gelten Dinge dort solange als unbedenklich, bis jemand das Gegenteil bewiesen hat (z.B. bei Medikamenten). Dies ist nur ein Beispiel wie der Kapitalismus und alle Zahnrädchen immer wieder versuchen uns ArbeiterInnen die erkämpfte Grundlage zu entziehen und uns zu Machtlosen degradieren wollen. TTIP und CETA stärkt...
Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Kapitalismus

Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Kapitalismus

Heute am Antikriegstag wird überall in Deutschland daran erinnert, dass vor 77 Jahren das faschistische Deutschland Polen überfallen und so den Zweiten Weltkrieg angefangen hat. Aktuell jährt sich aber auch zum 80. mal der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges. In diesem Krieg hat das faschistische Deutschland mit der Bombardierung der Stadt Guernica zum ersten Mal eine Stadt durch eine Luftwaffe komplett zerstört. Dem wollen wir gedenken, nicht in dem wir trauern oder in Ohnmacht verfallen, sondern in dem wir aufzeigen, dass mit den Imperialisten kein Frieden zu machen ist. Wer Frieden will, muss dieses System bekämpfen, wer Freiheit will muss sich organisieren! Hier noch mal unser Beitrag zum Thema Krieg in der 1.Mai-Broschüre: Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Imperialismus!...
Trotz Verbot niemals tod!

Trotz Verbot niemals tod!

Trotz Verbot niemals tod – 60 Jahre KPD-Verbot KommunistInnen wurden seit jeher in Deutschland verfolgt und als politische Feinde angesehen. Schon im Jahr 1852 fand ein Prozess gegen den Bund der Kommunisten durch die preußische Regierung statt. Ein paar Jahre zuvor hatten Karl Marx und Friedrich Engels für diese Vereinigung das „Manifest der Kommunistischen Partei“ geschrieben, welcher kurz darauf zerschlagen wurde und ihre Mitglieder verfolgt. Bismarck initiierte das Sozialistengesetz im Jahr 1878 und versuchte damit den Einfluss der damals revolutionären Sozialdemokratie durch Zuckerbrot und Peitsche einzudämmen. Eine der ersten Amtshandlungen der Faschisten war es die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) im Jahr 1933 zu verbieten und hunderttausende Kommunisten zu verfolgen, einzukerkern und zu ermorden. Nach dem Krieg und der Zerschlagung des deutschen Faschismus blieben Juristen in ihren Ämtern und setzten schon im Juni 1951 das Verbot der KPD nahe Jugendorganisation Freie Deutsche Jugend (FDJ) durch. Einen Monat später wurden in manchen Bundesländern sogar die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes verboten. Kurz darauf hat die Adenauer-Regierung ein Verbotsantrag gegen die KPD eingereicht, welche dazu führte, dass die KPD am 17. August 1956 verboten wurde. Nazihenker in bürgerlicher Tracht Schon der Verbotsantragsteller der Bundesregierung Dr. Robert Lehr war ein berüchtigter Faschist. Im Januar 1951 warf ihm der KPD-Abgeordneter Heinz Renner vor, Hitler zur Macht verholfen zu haben, dieser antwortete: „Ich bin auch bereit, es ein zweites Mal zu tun.“ (Protokoll der 114. Sitzung des ersten Bundestages, S.4279) Der Staatssekretär von Lex rechtfertigte den Verbotsantrag für die Adenauer-Regierung am 5. Juli 1955: „Sie ist ein gefährlicher Infektionsherd im Körper unseres Volkes, der Giftstoffe in die Blutbahn des staatlichen und gesellschaftlichen Organismus der Bundesrepublik...
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