Keine Party mit den Freunden der Klassenjustiz – keine Party mit der Antilopen Gang

Keine Party mit den Freunden der Klassenjustiz – keine Party mit der Antilopen Gang

Keine Party mit den Freunden der Klassenjustiz – keine Party mit der Antilopen Gang Am 9. September findet in Hamburg die Demonstration „Zeit für einen Aufschrei- unsere Alternative heißt Solidarität“ statt. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft mit anderen Initiatoren dazu auf ein Zeichen gegen Fremdenhass, Faschismus und Rechtspopulismus zu setzen. Der politische Tag, es geht bereits mittags mit einer Demonstration los, soll vor der Roten Flora mit musikalischer Unterhaltung zu Ende gehen. Mit Bestürzung mussten wir feststellen, dass die Initiatoren auch die Band „Antilopen Gang“, bekannt für ihren Popsong „Fick die Uni“ eingeladen haben. Warum die Antilopen, in Bezug auf politische Inhalte, nicht mehr als ein schwankendes Rohr im Wind sind und „linksradikal“ nicht mehr als ein Label zu sein scheint, dessen man sich vor allem bedient um Platten zu verkaufen, zeigt sich beispielsweise an den Aussagen in einem Interview der Zeitung „neues Deutschland“(1) . Während man nächste Woche auf einer Bühne gegen den Rechtsruck der Gesellschaft einzustehen versucht, war das Trio 2014, à la AfD Manier, noch solidarisch mit einer starken Polizei, die bei Demonstrationen hart durchgreift. Bei den Blockupy Protesten sei man froh über „[…] Rechtsstaatlichkeit und über Polizisten, die diese Leute [die Demonstranten] dann im Zaum halten.“ Weiter gibt Bandmitglied Daniel Pongrat zu verstehen er würde „[…]auch auf der Seite der Polizei gegen sie kämpfen. Mit Waffengewalt.“ Wir sind uns darüber bewusst, dass Musik, insbesondere Rap, mit Klischees spielt, provoziert und sich dicht an politisch tragbaren Grenzen bewegt. Die Aussagen der Antilopen Gang in dem Interview sind jedoch kein Teil einer künstlerischen Ausdrucksweise, sondern klare politische Statements. Angesichts dessen, dass auch sechs Wochen nach den...
Identitäre Bewegung am 17.06 blockieren

Identitäre Bewegung am 17.06 blockieren

Die „Identitäre Bewegung“ mobilisiert zum kommenden Samstag (17.6.2017) zu einer Großdemonstration in Berlin. Die Demo startet um 14:00 am Bahnhof Gesundbrunnen und wird versuchen bis zum Hauptbahnhof zu laufen. Dies gilt es entschlossen zu verhindern! Die sogenannte „Identitäre Bewegung“ (IB) präsentiert ihre, im Kern zutiefst rassistische, Ideologie gezielt modern und zeitgemäß, um rechtes Gedankengut für Jugendliche wieder zugänglicher zu machen. Obwohl sie im Internet gerne als humanistische und friedliche Bewegung auftreten, sprechen ihre Aktionen eine andere Sprache. So sammelt die Bewegung Geld für ein eigenes Schiff, welches gezielt Seenotrettungen auf dem Mittelmeer stören soll und in Lübeck verletzten Identitäre vor einigen Wochen einen Jugendlichen lebensgefährlich mit einem Messer. Auch in Hamburg versucht eine örtliche Gruppe derzeit, durch nächtliche Aufkleber-Aktionen und Internet-Inszenierungen, krampfhaft auf sich aufmerksam zu machen. Schon im letzten Jahr zogen über 100 Identitäre aus ganz Deutschland, anlässlich des Jahrestages der Proteste vom 17. Juni 1953, durch Berlin. Da die Mobilisierung diesmal auch gezielt Anhänger aus dem europäischen Ausland einschließt, ist davon auszugehen, dass die Veranstaltung diesmal größer ausfallen wird. Nutzt die gemeinsame Busanreise aus Hamburg oder nehmt die Bahn und lasst uns den Identitären zeigen das ihr menschenverachtendes und rassistisches Gesellschaftskonzept nicht die Lösung für unsere Probleme, mit welchem uns der Kapitalismus tagtäglich konfrontiert, sein kann. Rote Jugend statt gelber...
Kein Nazi-Laden in Barmbek  – Demo am 20.5

Kein Nazi-Laden in Barmbek – Demo am 20.5

Demo gegen den Nazi-Laden Samstag | 20.5. | 14 Uhr | Bahnhof Barmbek | Antifa-Block Anfang März eröffnete auf der Fuhlsbüttler Straße 257 der Laden „Nordic Company“, welcher die, in der rechtsradikalen Szene beliebte, Marke „Thor Steinar“ vertreibt. Da diese Marke durch Symbolik und mehrdeutige Sprüche gezielt nationalsozialistische Inhalte verbreitet, dient sie seit Jahrzehnten als Identifikationsmittel in der Neonazi-Szene. Seit Eröffnung des Ladens, tauchen in Barmbek immer wieder rechte Aufkleber auf und Anwohner wurden bereits mehrfach bedroht. Der Versuch hier einen neuen Szenetreffpunkt für Neonazis zu schaffen zeigt deutlich, das rechtsradikale Kräfte auch mitten in Hamburg ihre Propaganda verbreiten wollen und können. Wie zu beobachten ist, treten auch in anderen Stadtteilen Neonazis wieder offener auf und die neugegründete „Identitäre Bewegung Hamburg“ versucht verstärkt Jugendliche zu politisieren und für sich zu gewinnen. Um diesen Entwickungen deutlich entgegenzutreten bedarf es einem antikapitalistischen und handfesten Antifaschismus. Die vorherrschenden kapitalistischen Verhälnisse basieren auf Ausbeutung, Leistungsdruck und Konkurrenz und schaffen so tagtäglich erst den Nährboden für rassistische Hetze. Die Spaltung innerhalb derer Menschen, welche eigentlich die gleichen Bedürfnisse und Interessen hätten, wird von den Profiteuren des Kapitalismus nahezu begrüßt, da die Erkenntnis, dass die Grenze nicht zwischen den Völkern verläuft, sondern zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten, das Ende ihrer Wirtschaftsordnung wäre. Aus diesen Gründen muss konsequenter Antifaschismus auch immer die kapitalistischen Verhältnisse benennen und angreifen! Auch wenn der Staat sich hier und da besorgt zeigt über rassistische Gewalt oder gelegentlich gegen diese vorgeht, so stehen der Staat und Nazis doch auf der selben Seite der Barrikade. Es zeigt sich deutlich, dass wir uns nicht auf die Bullen oder andere Handlanger der Herrschenden verlassen können, denn...
8. Mai – Tag der Befreiung

8. Mai – Tag der Befreiung

Zum Tag der Befreiung zitieren wir aus dem Schwur von Buchenwald und dem Buchenwalder Manifest, welche nach der Befreiung des KZ-Lagers formuliert wurden: „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel .“ ( Schwur von Buchenwald ) ,,Es lebe das Bündnis aller antifaschistischen Kräfte Deutschlands! Es lebe ein freies, friedliches, sozialistisches Deutschland! Es lebe der revolutionäre demokratische Sozialismus! Es lebe die Internationale der Sozialisten der ganzen Welt!“ ( Buchenwalder Manifest...
++Kundgebung gegen den Thor Steinar Laden in Barmbek++

++Kundgebung gegen den Thor Steinar Laden in Barmbek++

++++Kundgebung gegen den Thor Steinar Laden Freitag 10.03. 17Uhr Fuhlsbüttler Strasse 257+++++ Seit dem 3. März hat auf der Fuhlsbüttler Straße 257 der Laden „Nordic Company“ eröffnet, welcher die, in der rechtsradikalen Szene beliebte, Marke „Thor Steinar“ vertreibt. Da diese Marke durch Symbolik und vieldeutige Sprüche gezielt nationalsozialistische Inhalte verbreitet, dient sie seit Jahrzehnten als Identifikationsmittel unter Neonazis. Der Vertrieb solcher Klamotten im Arbeiterviertel Barmbek, welches auf eine lange Geschichte revolutionärer und antifaschistischer Kämpfe zurückblicken kann, reiht sich in die verstärkten rechten Aktivitäten im Nordosten Hamburgs ein und ist als neuste Provokation zu verstehen. Trotz bruchsicherem Glas, Kameras, eines privaten Sicherheitsdienstes, verstärkter Polizeipräsenz und patrouillierender Nazischläger, raten wir allen Kunden dieses Ladens die Laufschuhe eng zu schnüren. Barmbek bleibt rot – Sport...
Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Ausschwitz. Insgesamt 1,1 Millionen Menschen wurden hier von den Nazis getötet. 90 Prozent der Ermordeten waren Juden. Man vergaste sie, ließ sie verhungern oder bis zum Tode arbeiten. Der deutsche Faschismus industrialisierte den Massenmord, vernichtete alle die in seinen Augen Feinde eines fiktiven Volkskörpers waren. Insgesamt töteten die Nationalsozialisten so über 13 Millionen Menschen.Juden, Kriegsgefangene, Kommunisten, Sinti und Roma, Behinderte und Unzählige mehr. Die kaltblütige Organisation und Durchführung dieses Massenmordes macht ihn auf eine widerliche Art einzigartig in der Geschichte. Die Toten mahnen uns. Ein solches Verbrechen darf sich niemals wiederholen. So kämpfen wir nicht nur gegen den Kapitalismus und das Leid welches durch ihn verursacht wird, sondern stellen uns auch entschlossen gegen Nationalismus, Faschismus und Rassismus. Keinen Fußbreit den...
Alles erlaubt, außer Kommunismus?!

Alles erlaubt, außer Kommunismus?!

NPD-Verbot wurde abgelehnt… …das Bundesverfassungsgericht hat heute verkündet, dass die NPD zwar verfassungsfeindlich ist, aber von ihr keine konkrete Gefahr für die Demokratie ausgeht. Viel mehr sind wesentliche Ideologiefragmente schon längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wir wissen, dass konsequenter Antifaschismus auch immer die kapitalistischen Verhältnisse benennen und angreifen muss! Auch wenn der Staat sich hier und da „besorgt“ zeigt über rassistische Gewalt oder gelegentlich gegen sie vor geht, so stehen der Staat und Nazis doch auf derselben Seite der Barrikade. Die staatlich unterstützen Verbrechen des NSU haben diese Tatsache mehr als verdeutlicht. Die Nazis sehen sich dabei als die, manchmal noch ungewollte, Speerspitze von Nation und Staat. Wenn dieser bürgerliche Staat aber den Kapitalismus in Gefahr sieht, dann ist für ihn der Faschismus eine systemerhaltene Option. Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz! Wir können uns weder auf die Bullen noch auf andere Hunde der Herrschenden verlassen, denn sie sind selber ein Teil des Problems. So arbeiten Bullen nach rassistischen Bildern, nach dem „Schwarze“ und „Südländer“ Drogendealer und Gewalttäter sind. Racial profiling hat nicht mit der SIlvesternacht in Köln angefangen. Schon längst ist in dieser bürgerlichen Gesellschaft Rassismus wieder salongfähig geworden, denn „man darf ja mal sagen dürfen“ hat rassistische Klischees aus dem Stammtisch direkt in den Mainstream katapultiert. Polizisten prügeln auf Flüchtlinge ein oder ganze Bulleneinheiten sind bei Naziorganisationen Mitglied. Flüchtlingsheime brennen täglich und sind Normalität geworden und keine Horrormeldungen mehr. Der faschistische Terror ist real und wird toleriert, auch wenn er aktuell nicht von der NPD ausgeht, sondern von „Freien Kamaradschaften“, so ist sie dennoch ein wichtiges Bindeglied dieser Banden. Dieser Staat unterstützt systematisch rechtsradikale Gruppen, finanziell wie...
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