75 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto

75 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto Am 19. April vor 75 Jahren ergriff die jüdische Bevölkerung im Warschauer Ghetto die Waffe und leistete Widerstand gegen die faschistische Besatzungsmacht. Nachdem ein Großteil der Menschen aus dem Warschauer Ghetto deportiert worden ist, war die Überzeugung bei der Bevölkerung des Ghettos groß, dass die Menschen dort dem Tod nicht entrinnen werden, so dass die, vorallem jungen, Jüdinnen beschlossen zur Waffe zu greifen, um sich gegen die Faschisten aufzulehnen. Sie stellten Kontakt zur polnischen Widerstandsbewegung her, welche ihnen Waffen besorgten und logistische Dienste leisteten. Jedoch war die polnische Widerstandsbewegung zu dieser Zeit schon gespalten, da auch unter ihnen einige Gruppierungen ihren Kampf unter nationalistischen und antisemitischen Parolen führten. Diejenigen Gruppen, welche den Widerstand im Warschauer Ghetto unterstützten, konnten dies daher auch nur unzureichend tun, so dass sie auch nicht die Menge an Ressourcen liefern konnten die dringend benötigt wurden. Hinzu kam auch fehlende Solidarität unter einem Teil der polnischen Bevölkerung, da die Besatzer die beiden Gruppen gegeneinander auspielten, so dass die Polen immer noch mehr Rechte hatten als die jüdische Bevölkerung und Angst hatten diese zu verlieren. Trotzdem entschieden sich die Bewohner des Ghettos zum Widerstand und griffen im Januar die deutschen Besatzer an, welche angerückt waren um weitere Menschen zu deportieren. Diese waren so überrascht über diese Gegenwehr, sodass sie sich zurückzogen und sich erstmal nicht blicken ließen. Am 19. April kamen die Besatzer jedoch wieder und der eigentliche Aufstand begann. Heute schätzt man das ca. 1000 bis 1500 Bewohner des Ghettos zur Waffe griffen und sich gegen die anrückenden Besatzer wehrten. Viele Familien zogen sich in Bunker oder in die Kanalisation...
Antifaschismus in die Offensive 14.4

Antifaschismus in die Offensive 14.4

Antifaschismus in die Offensive Polizeipräsident Gregor lange ermöglicht den Faschisten eine Route durch die Innenstadt und prügelt Protest nieder – 4000 Menschen bei Gegenprotest. Für den 14. April hatten die faschistischen Strukturen aus Dortmund zu einer europaweiten Demo aufgerufen. Sie mussten anscheinend schnell feststellen, dass ihre Demo keinesfalls europaweiten Charakter erlangen wird und ruderten mehrmals zurück, bis sie sich auf einen regionalen Charakter beriefen. Trotz des regionalen Charakters fanden sich am Ende rund 600 Faschisten in Dortmund ein, darunter einige Delegationen, unter anderem aus Russland, Bulgarien und Frankreich. Während die Faschisten nach und nach am Bahnhof eintrafen, versuchten mehrere hunderte, engagierte Antifaschisten die Route zu blockieren. Leider wurde, wie zuvor angekündigt, jeglicher zivile Ungehorsam unterbunden, woraus Katz- und Mausspiele mit den Repressionsbehörden entstanden, bei denen einige Antifaschisten durch rabiates Vorgehen der Bullen verletzt wurden. Durch offensives Vorgehen schafften es einige Antifaschisten trotzdem wenigstens in Sicht und Hörweite der Route zu gelangen und so klar Position gegen die ewiggestrigen Faschisten zu beziehen. Während einige, größere Gruppen von Antifaschisten noch versuchten auf die Demoroute zu gelangen, formierte sich an der Haltestelle Dortmund Stadthaus die angekündigte 14 Uhr Demo. Ursprünglich planten die Veranstalter mit dieser Demo nach Dorstfeld zu laufen, was von staatlicher Seite unterbunden wurde, sodass eine Route bis zur Haltestelle Dortmund West S gewählt wurde. Die Demo wuchs schnell auf 1500 Menschen an, die sich überwiegend klar internationalistisch und revolutionär positionierten. Zusammen mit den Genossen des Roten Aufbaus Burg und Hamburg, der West Antifa Connection, Antifaschistischen Jugend Göttingen und Antifaschistischen Linken International Göttingen stellten wir uns in einem gemeinsamen, revolutionären Block auf, den wir durch einige Transpis und einen Hochhalter...

Infoupdate 14.4 in Dortmund

Infoupdate für den 14.4 in Dortmund Für den Gegenprotest gegen den europaweiten Neonaziaufmarsch in Dortmund am 14.4 sind zwei Anlaufpunkte angemeldet. Wer sich kreativ gegen Nazis engagieren möchte, der hat die Möglichkeit um 11 Uhr an der Langen Str./Ecke Möllerstr. (vor der Schule am Westpark) den Demo-Tag schon früher zu beginnen. Der Treffpunkt für die große Demo ist um 13 Uhr am S/U-Bahnhof Stadthaus (hinter der Grünfläche an der Saarlandstr.). Schließt euch uns auf der Demo an, und werdet Teil des revolutionären...

Titelbild für die Mobilisierung (14.4 in Dortmund)

Wir bieten euch hier unser Mobititelbild für die sozialen Medien an, um für den 14. April nach Dortmund zu mobilisieren. Ladet das Titelbild auf eurem Profil hoch, und schickt es euren Freunden, damit diese auch auf das Datum aufmerksam gemacht werden. Um das Bild zu bekommen solltet ihr einmal auf die verkleinerte Grafik unten klicken, und dieses dann per Rechtsklick und “speichern unter…“ als .png Datei abspeichern, so dass ihr keine Qualitätseinbußen beim download habt. Bald folgen nähere Infos zu den geplanten Aktivitäten am 14.4 2018 in Dortmund, also haltet die Augen auf und kommt organisiert nach Dortmund. Schlagt die Faschisten wo ihr könnt! Unseren Aufruf für den 14.4 findet ihr hier: Aufruf für den 14. April 2018 (Nazidemo in Dortmund...
Gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund

Gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund

Gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund Für den 14. April 2018 planen die Neonazis der Kleinstpartei “die Rechte Dortmund“, unter Beteiligung von Faschisten aus ganz Europa, einen Neonazi-Aufmarsch in Dortmund. Die Faschisten aus Dortmund rufen unter dem Motto “Europa erwache! – Für freie Völker und souveräne Nationalstaaten“ zu einer Demonstration durch die Dortmunder Innenstadt auf. Für ihr Unterfangen haben sie letztes Jahr einen klandestinen Kongress in Dortmund veranstaltet, auf welchem sich verschiedene Vertreter von faschistischen Strukturen aus vielen europäischen Ländern getroffen und vernetzt haben. Durch ihre Parole, die nach freien Völkern ruft, versuchen sie auch das konservative und bürgerliche Spektrum zu gewinnen, und wollen ihre menschenverachtende Gesinnung verschleiern. „Die Rechte“ – Gelbes T-Shirt, statt braunem Hemd! Die neonazistische Partei „Die Rechte wurde Ende Mai 2012 u.a. durch den Neonazi-Kader Christian Worch und einigen ehemaligen Mitglieder der inzwischen aufgelösten „Deutsche Volksunion“ (DVU), welche nicht mit der Fusion der DVU und NPD einverstanden waren und dissidierten, gegründet. Seit der Gründung gilt die Partei, auf Grund der „Parteiprivilegien“, für viele Faschisten aus verbotenen Neonazi-Gruppierungen wie z.B. der Kameradschaft Aachen, Dortmund und Hamm, als relativ verbotssichere Alternative. Es bestehen Landesverbände in 9 Ländern. Ende 2013 soll „die Rechte“ ca. 500 Mitglieder gehabt haben, über 250 von diesen in Nordrhein-Westfalen (NRW). Die bisherigen Veröffentlichungen der Partei propagieren Nationalismus, Hetze gegen Muslime und Geflüchtete, sowie die traditionellen rechte Feindbilder: Frauenemanzipation und alternative Lebensentwürfe jenseits der heterosexuellen Kleinfamilie. Die rechten Rattenfänger versuchen auch dieses mal mit ihrer altbekannten Hetze mobil zu machen, Hetze gegen Geflüchtete Menschen, welche in ihren Augen nur „Millionen Fremde“ , welche die „Zerstörung der europäischen Völker“ betreiben sind. Hinzu kommt Geschwafel über...
Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Ausschwitz. Insgesamt 1,1 Millionen Menschen wurden hier von den Nazis getötet. 90 Prozent der Ermordeten waren Juden. Man vergaste sie, ließ sie verhungern oder bis zum Tode arbeiten. Der deutsche Faschismus industrialisierte den Massenmord, vernichtete alle die in seinen Augen Feinde eines fiktiven Volkskörpers waren. Insgesamt töteten die Nationalsozialisten so über 13 Millionen Menschen.Juden, Kriegsgefangene, Kommunisten, Sinti und Roma, Behinderte und Unzählige mehr. Die kaltblütige Organisation und Durchführung dieses Massenmordes macht ihn auf eine widerliche Art einzigartig in der Geschichte. Die Toten mahnen uns. Ein solches Verbrechen darf sich niemals wiederholen. So kämpfen wir nicht nur gegen den Kapitalismus und das Leid welches durch ihn verursacht wird, sondern stellen uns auch entschlossen gegen Nationalismus, Faschismus und Rassismus. Keinen Fußbreit den Faschisten. Dank euch ihr...
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