Gegen die Propagandashow der Nazis – 23. August in Dortmund

Am 23. August jähren sich die Verbote gegen verschiedene Kameradschaften in NRW, sodass diese, wie jedes Jahr, ihre Show gegen das Verbot in der Innenstadt in Dortmund aufführen wollen. Natürlich wird es an diesem Tag auch Gegenprotest geben, zu welchem folgender Aufruf, durch das Blockadobündnis, veröffentlicht wurde: Jahrestag des NWDO-Verbots – mit „verbrannter“ Literatur gegen die Nazis Regenschirm mit der Aufschrift No NazisAm 23.08.2018 jährt sich das Verbot der Nazikameradschaften „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO), „Kameradschaft Hamm“ und „Kameradschaft Aachener Land“ zum sechsten Mal. Das BlockaDO-Bündnis bringt an diesem Tag Literatur von „verbrannten“ und verbotenen Dichter*innen auf die Straße. Für den 23. August 2018 laden wir ab 18 Uhr auf die Wiese vor der Stadt- und Landesbibliothek am Dortmunder Hauptbahnhof ein. Dort werden wir an andere „Verbote“ erinnern: an die sogenannten „verbrannten Dichter*innen“, die von den Nazis ab 1933 als unliebsame, kritische Geister symbolisch „verbrannt“ wurden. Wir lesen Texte der „verbrannten“ Autor*innen und laden alle dazu ein, selbst Texte vorzutragen. Bitte bringt gerne Texte mit, die Euch am Herzen liegen! Die Nazis von der Partei „Die Rechte“ haben sich ebenfalls angesagt, um an das Verbot ihrer Vorgängerorganisation „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO) zu erinnern und dagegen zu protestieren. Ein*e Schelm*in, wer dabei an das Aufrechterhalten einer verbotenen Organisation denkt… Die Nazis treffen sich um 19:00 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof – wir sind schon da! Auch wir werden an diesem Tag den Gegenprotest unterstützen und zählen auf...

Alles nur Pleiten, Pech und Pannen?

Alles nur Pleiten, Pech und Pannen? 13 Jahre lebten die Neonazis abgetaucht in Deutschland, welche den Kern des „Nationalsozialistischen Untergrund“ („NSU“) bildeten. 13 Jahre, in denen sie 10 Menschen ermordeten sowie mehrere Bombenanschläge verübten und diverse Banküberfälle begingen. Während die Nazis sich quer durch Deutschland mordeten, wurden die 9 Migranten die ihnen zum Opfer fielen sowie ihre Familien und Freunde durch die Ermittlungen der Behörden sowie im Rahmen der Berichterstattung über die „Döner-Morde“ selber als Kriminelle dargestellt. So wurden sie zu doppelten Opfern dieses Staates und seiner Nazis. Als das Treiben des NSU etwa vor 6 Jahren bekannt wurde, überschlugen sich die verantwortlichen Behörden in ihren Beteuerungen von nichts gewusst zu haben. Dabei war das Umfeld des NSU durchsetzt mit V-Leuten und der „Thüringer Heimatschutz“, die Kameradschaft in welcher das Nazitrio in den 1990er Jahren zunächst aktiv war, wurde sogar von einem V-Mann mit reichlich Geld vom Staat aufgebaut. Geschredderte Akten, tote Zeugen, ein Mitarbeiter des Verfassungsschutz war direkt an einem Tatort zur Tatzeit anwesend und ganz viel Schweigen. Sie wollen uns weismachen, dass der NSU nur aus einer Handvoll Menschen bestand, doch ohne großes Unterstützerumfeld auch in diesem Staat, wäre dies alles nicht möglich gewesen. Die Reihe von Beweisen dafür, dass der Nationalsozialistische Untergrund von Beginn an mit der Unterstützung des Verfassungsschutz gehandelt hat ließe sich nahezu endlos fortführen. Für uns ist daher klar, dass die Beteuerungen der eigenen Unwissenheit und die Entschuldigungen für die angebliche Pannenserie bei den Ermittlungsbehörden seitens der Staatsorgane pure Heuchelei sind. Die verantwortlichen Behörden wurden in der Gründungszeit der BRD aufgebaut von den Henkern des Hitlerfaschismus. An dieser Kontinuität hat sich bis heute...

75 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto

75 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto Am 19. April vor 75 Jahren ergriff die jüdische Bevölkerung im Warschauer Ghetto die Waffe und leistete Widerstand gegen die faschistische Besatzungsmacht. Nachdem ein Großteil der Menschen aus dem Warschauer Ghetto deportiert worden ist, war die Überzeugung bei der Bevölkerung des Ghettos groß, dass die Menschen dort dem Tod nicht entrinnen werden, so dass die, vorallem jungen, Jüdinnen beschlossen zur Waffe zu greifen, um sich gegen die Faschisten aufzulehnen. Sie stellten Kontakt zur polnischen Widerstandsbewegung her, welche ihnen Waffen besorgten und logistische Dienste leisteten. Jedoch war die polnische Widerstandsbewegung zu dieser Zeit schon gespalten, da auch unter ihnen einige Gruppierungen ihren Kampf unter nationalistischen und antisemitischen Parolen führten. Diejenigen Gruppen, welche den Widerstand im Warschauer Ghetto unterstützten, konnten dies daher auch nur unzureichend tun, so dass sie auch nicht die Menge an Ressourcen liefern konnten die dringend benötigt wurden. Hinzu kam auch fehlende Solidarität unter einem Teil der polnischen Bevölkerung, da die Besatzer die beiden Gruppen gegeneinander auspielten, so dass die Polen immer noch mehr Rechte hatten als die jüdische Bevölkerung und Angst hatten diese zu verlieren. Trotzdem entschieden sich die Bewohner des Ghettos zum Widerstand und griffen im Januar die deutschen Besatzer an, welche angerückt waren um weitere Menschen zu deportieren. Diese waren so überrascht über diese Gegenwehr, sodass sie sich zurückzogen und sich erstmal nicht blicken ließen. Am 19. April kamen die Besatzer jedoch wieder und der eigentliche Aufstand begann. Heute schätzt man das ca. 1000 bis 1500 Bewohner des Ghettos zur Waffe griffen und sich gegen die anrückenden Besatzer wehrten. Viele Familien zogen sich in Bunker oder in die Kanalisation...
Antifaschismus in die Offensive 14.4

Antifaschismus in die Offensive 14.4

Antifaschismus in die Offensive Polizeipräsident Gregor lange ermöglicht den Faschisten eine Route durch die Innenstadt und prügelt Protest nieder – 4000 Menschen bei Gegenprotest. Für den 14. April hatten die faschistischen Strukturen aus Dortmund zu einer europaweiten Demo aufgerufen. Sie mussten anscheinend schnell feststellen, dass ihre Demo keinesfalls europaweiten Charakter erlangen wird und ruderten mehrmals zurück, bis sie sich auf einen regionalen Charakter beriefen. Trotz des regionalen Charakters fanden sich am Ende rund 600 Faschisten in Dortmund ein, darunter einige Delegationen, unter anderem aus Russland, Bulgarien und Frankreich. Während die Faschisten nach und nach am Bahnhof eintrafen, versuchten mehrere hunderte, engagierte Antifaschisten die Route zu blockieren. Leider wurde, wie zuvor angekündigt, jeglicher zivile Ungehorsam unterbunden, woraus Katz- und Mausspiele mit den Repressionsbehörden entstanden, bei denen einige Antifaschisten durch rabiates Vorgehen der Bullen verletzt wurden. Durch offensives Vorgehen schafften es einige Antifaschisten trotzdem wenigstens in Sicht und Hörweite der Route zu gelangen und so klar Position gegen die ewiggestrigen Faschisten zu beziehen. Während einige, größere Gruppen von Antifaschisten noch versuchten auf die Demoroute zu gelangen, formierte sich an der Haltestelle Dortmund Stadthaus die angekündigte 14 Uhr Demo. Ursprünglich planten die Veranstalter mit dieser Demo nach Dorstfeld zu laufen, was von staatlicher Seite unterbunden wurde, sodass eine Route bis zur Haltestelle Dortmund West S gewählt wurde. Die Demo wuchs schnell auf 1500 Menschen an, die sich überwiegend klar internationalistisch und revolutionär positionierten. Zusammen mit den Genossen des Roten Aufbaus Burg und Hamburg, der West Antifa Connection, Antifaschistischen Jugend Göttingen und Antifaschistischen Linken International Göttingen stellten wir uns in einem gemeinsamen, revolutionären Block auf, den wir durch einige Transpis und einen Hochhalter...

Infoupdate 14.4 in Dortmund

Infoupdate für den 14.4 in Dortmund Für den Gegenprotest gegen den europaweiten Neonaziaufmarsch in Dortmund am 14.4 sind zwei Anlaufpunkte angemeldet. Wer sich kreativ gegen Nazis engagieren möchte, der hat die Möglichkeit um 11 Uhr an der Langen Str./Ecke Möllerstr. (vor der Schule am Westpark) den Demo-Tag schon früher zu beginnen. Der Treffpunkt für die große Demo ist um 13 Uhr am S/U-Bahnhof Stadthaus (hinter der Grünfläche an der Saarlandstr.). Schließt euch uns auf der Demo an, und werdet Teil des revolutionären...

Titelbild für die Mobilisierung (14.4 in Dortmund)

Wir bieten euch hier unser Mobititelbild für die sozialen Medien an, um für den 14. April nach Dortmund zu mobilisieren. Ladet das Titelbild auf eurem Profil hoch, und schickt es euren Freunden, damit diese auch auf das Datum aufmerksam gemacht werden. Um das Bild zu bekommen solltet ihr einmal auf die verkleinerte Grafik unten klicken, und dieses dann per Rechtsklick und “speichern unter…“ als .png Datei abspeichern, so dass ihr keine Qualitätseinbußen beim download habt. Bald folgen nähere Infos zu den geplanten Aktivitäten am 14.4 2018 in Dortmund, also haltet die Augen auf und kommt organisiert nach Dortmund. Schlagt die Faschisten wo ihr könnt! Unseren Aufruf für den 14.4 findet ihr hier: Aufruf für den 14. April 2018 (Nazidemo in Dortmund...
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