Antifaschistische Stadtteilarbeit aufbauen

Antifaschistische Stadtteilarbeit aufbauen

Antifaschistischen Selbstschutz organisieren, eine Zusendung der Antifa 57 aus Hamburg Schnelsen: „Nachdem am Anfang des Jahres eine weitere Flüchtlingsunterkunft in Schnelsen gebaut wurde hatten wir die Befürchtung, dass es auch hier zu rassistischen Protesten kommen könnte. Da wir auf den Infoveranstaltungen keine großen Proteste beobachten konnten, waren wir umso verwunderter als letzten Monat Nazipropaganda in Form von Stickern und Schmierereien auftauchte. Wir fassten also kurzerhand den Entschluss uns zu organisieren und uns dem entgegen zu stellen. Wir entfernten sticker und ersetzten sie durch unsere und verschönerten ein paar Wände um klar zu stellen dass es in unserem Viertel kein Platz für rassistische Hetze gibt.“ Antifaschistische Stadtteilarbeit aufbauen. Antifa...
Grenzenloser Widerstand – Broschüre zum 1.Mai

Grenzenloser Widerstand – Broschüre zum 1.Mai

Die Tradition am 1. Mai auf die Straße zu gehen reicht bis ins Jahr 1856 zurück, damals fanden Massendemonstrationen in Australien für den Achtstundentag statt. Dreißig Jahre später schossen Polizisten die ArbeiterInnenproteste für den Achtstundentag in den USA, auf dem Haymarket Square in Chicago, zusammen. Aus diesem Anlass beschloss der Gründungskongress der II. Internationalen im Jahr 1889 den 1. Mai weltweit als Kampftag für die Verringerung des Arbeitstages auf acht Stunden zu begehen. Seitdem gehen überall auf der Welt an diesem Tag Menschen auf die Straße, auch wenn ihre konkreten Forderungen sich unterscheiden, so eint sie dennoch der Kampf für eine bessere Zukunft. Viele Verbesserungen wurden seit damals erreicht, manche Errungenschaften wurden uns wieder aus den Händen gerissen und so bleibt der Kampf um sie immer aktuell. Es gibt für uns am 1.Mai keinen Grund zu feiern, der Kapitalismus entreißt uns immer noch einen Teil des Mehrwertes unserer Arbeit, steckt uns in überteuerte schlechte Wohnungen oder spaltet uns nach Herkunft, Geschlecht oder Verwertbarkeit. Wir werden uns mit diesem System niemals abfinden und werden auch nicht nur am 1. Mai Widerstand leisten. Aber damit aus Wut endlich Widerstand erwächst, müssen wir noch mehr werden, uns noch besser organisieren und unsere Kräfte bündeln. Diese Broschüre wurde von der radikalen linken | berlin und dem Roten Aufbau Hamburg [aufbau] erstellt und soll ein Beitrag sein Debatten anzustoßen, Position zu beziehen und Argumente für den radikalen Bruch mit dem Jetzt liefern. Einfach aufs Bild klicken oder auf diesen Link: http://roter-aufbau.de/wp-content/uploads/2016/04/Broschüre.pdf …los auf die Straße!     Termine für Hamburg: Samstag | 30.04. 16 Uhr „Klassenfest“ S-Sternschanze HipHop Open Air gegen Staat und Kapital. 18 Uhr Sternschanze Demo: Breite...
Zum Gedenken an Ernst Thälmann

Zum Gedenken an Ernst Thälmann

„Wir sagen nicht: Wählt Thälmann, dann habt ihr Brot und Freiheit. Wir sagen: um Brot und Freiheit müßt ihr kämpfen!“ Wir gedenken und gratulieren heute dem Hamburger Arbeiterführer Ernst Thälmann, welcher heute vor 130 Jahren geboren wurde und 58 Jahre später nach langem politischen Kampf und 11 Jahren Einzelhaft im KZ Buchenwald von den Nationalsozialisten erschossen wurde. Thälmann war Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands und Anführer des Roten Frontkämpferbundes, welcher die Partei als Schutz- und Wehrorganisation vor der Polizei und den Faschisten im Straßenkampf verteidigte. Er organisierte den Hamburger Aufstand  im Oktober 1923 nach Vorbild der russischen Oktoberrevolution mit, bei dem das deutsche Kapital durch einen bewaffneten Umsturz entmachtet und die KPD die Regierung der Weimarer Republik übernehmen wollte. Es sollte ein Aufbruchssignal für eine Mitteleuropäische Revolution sein und die kommunistische Weltrevolution einleiten. Am 25. Oktober 1923 wurde der Aufstand niedergeschlagen. Wir sollten nicht vergessen was andere KommunistInnen in der Vergangenheit für Erfolge erreicht und Niederlagen erlitten haben. Wir müssen daraus lernen, uns neu formieren und diesen Staat zum zittern bringen! Es ist an uns eine revolutionäre Bewegung auf die Straße zu bringen, welche die Widersprüche und Missstände in unser Gesellschaft erkennt, sich organisiert und den antifaschistischen Selbstschutz stellen, sowie eine Kommunistische Partei aufbauen kann.   Für einen roten Aufbau! Faust Hoch! Rotfront!       Besucht auch mal die Ernst Thälmann Gedenkstätte Ernst-Thälmann-Platz | Tarpenbekstr. 66...
Gedenken an die ,, Weiße Rose “

Gedenken an die ,, Weiße Rose “

„Was wir sagten und schrieben, denken ja so viele. Nur wagen sie nicht, es auszusprechen.“ – Sophie Scholl ( 9.Mai 1921 – 22. Februar 1943 ) Heute gedenken wir den vor 73 Jahren ermordeten Geschwistern Scholl, welche als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus in der Gruppe ,, Weiße Rose “ aktiv waren, bis sie wegen ,, Vorbereitung zum Hochverrat “ am 22. Februar 1943 hingerichtet wurden. Ihre Parolen: ,, Nieder mit Hitler “ oder ,, Hitler Massenmörder “ waren in München ebenso verbreitet wie ihre berühmtem Flugblätter, welche sie zu tausenden an den Universitäten verteilten. Auch heute noch haben ihre Taten ein Nachwirken und sind Identitätsstiftend für viele AntifaschistInnen, allerdings sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass viele weitere Antifaschisten und Kommunisten ihr Leben gelassen haben, um für die Freiheit zu kämpfen. Wir verneigen uns vor den Geschwistern Scholl und allen Widerstandskämpfern. ‪#‎Clausnitz‬ ‪#‎Freital‬ .. der Kampf ist nicht vorbei. Kein Vergeben kein...
Alternative zum Kapitalismus statt Alternative für Deuschland

Alternative zum Kapitalismus statt Alternative für Deuschland

Ganz normaler Ausnahmezustand Die Bilder vom rassistischen Mob in Heidenau oder vor ein paar Wochen in Freital gingen um die Welt. Sie unterscheiden sich enorm von der Imagekampagne zur WM, denn aus „Zu Gast bei Freunden“ wird aktuell „Ausländer raus“. Kein Tag vergeht ohne erneute rassistische Überfälle. Diese reichen von Brandanschlägen und scharfen Schüssen auf Flüchtlingsheime bis aktuell zum Anpinkeln von Flüchtlingskindern durch Berliner Neonazis in der S-Bahn. Der rassistische Mob wird angeheizt durch die mediale Kampagne einer erneuten „Asylflut“, wie etwa durch die Einteilung von Menschen in „gute“ Kriegsflüchtlinge und „schlechte“ Wirtschaftsflüchtlinge. Verstärkt wird dies durch die Unfähigkeit oder den Unwillen des bürgerlichen Staates, Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen. Daraus resultierende Probleme werden durch Nazis instrumentalisiert. Besonders populistische Politiker springen auf den fahrenden Zug mit auf, so schlug der SPD-Chef Thüringens vor die Schulpflicht von Flüchtlingskindern auszusetzen. Sie sollen erst zur Schule gehen, wenn ihr Aufenthaltsstatus geklärt wäre, was in vielen Fällen aber mehrere Jahre dauert. Auch die „Alternative für Deutschland“ (AfD) versucht sich durch rechte Hetze zu profilieren. Zwar ist die AfD keine rechtsradikale Partei, aber indem sie den Diskurs mit nach rechts verschiebt, trägt sie zur Stärkung auch rechtsradikaler Strömungen bei. In der AfD sammelt sich das ganze rechte Gesindel zwischen CDU und NPD, also die ganzen wild gewordenen Kleinbürger, welche die Verhältnisse nicht verstehen und einfache Antworten suchen. Funktionäre der AfD fielen schon öfters durch rassistische, homophobe oder sozialchauvinistische Bemerkungen auf. So hat der frühere Bundessprecher der AfD Bernd Lucke Flüchtlinge als sozialen Kaffeesatz beschimpft. Nach seinem Abgang hat sich die Partei sogar noch weiter radikalisiert. In verschiedenen Städten laufen nun auch offen Neonazis bei Demonstrationen der...
HAMBURG wird RECHTSFREI!

HAMBURG wird RECHTSFREI!

Am 12.9. will ein Mob von Rechtspopulisten, Nazihools und Faschisten in Hamburg aufmarschieren und ihren „Tag des deutschen Patrioten“ begehen. Dieser hässlichste Teil der Gesellschaft entspringt nicht irgendwelchen Randphänomenen, sondern ist die Konsequenz einer Gesellschaft, die sich nach außen immer mehr abschottet und nach innen auf härteste Konkurrenz setzt. Wenn die bürgerlichen Parteien gegen Flüchtlinge hetzen, dann gedeiht eben auch rassistisches Gedankengut, wie Pegida oder HoGeSa demonstrieren. Doch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben die Nazis nicht für sich gepachtet. Es fängt schon damit an, dass Geflohene in dieser Stadt, wie die Lampedusa-Flüchtlinge, nicht willkommen geheißen sondern anstatt dessen verfolgt werden und auf der Straße leben müssen. Das Asylrecht wird weiter eingeschränkt und es brennen Flüchtlingsunterkünfte, in der bürgerlichen Presse ist dies kaum der Rede wert; lieber werden mit dem „Pleitegriechen“ oder der „Asylflut“ rassistische Ressentiments geschürt. Bürgerliche Politik und rechte Gewalttaten können sich somit unauffällig hochschaukeln, verwiesen wird auf den jeweils anderen. Wenn bürgerliche Politiker mit Stammtischparolen gegen den Islam hetzen und Nazis dann Moscheen und Flüchtlingsheime anzünden, ist dies die Fortsetzung der gleichen Fremdenfeindlichkeit. Klassenkampf und Deutschlandtrikot Das Sommermärchen 2006, die WM in Deutschland, war nicht seit dem Ausscheiden der Nationalmannschaft ein Albtraum, sondern von Anfang an. Hier wurde ein neuer Nationalstolz propagiert, denn nun war man wieder jemand, man war Deutschland. An diesen Partynationalismus setzten die letzten HoGeSa Demonstrationen an und versuchten die Sportbegeisterung für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Sport sollte so ein neues „Wir“-Gefühl wecken, dieses „Wir“ wäre von anderen bedroht und müsse beschützt werden. Mit dem Islam und den Menschen, die vor Armut und Krieg hierher fliehen, haben die selbsternannten Vaterlandsverteidiger ihren rassistisch definierten Feind bereits...

12.9…

Unsere Vorbereitungen zum 12.9. laufen langsam an, Informationen folgen! Noch eine kleine Ansage an Staat & Nazis, wenn wirklich Nazis am 12.9. in Hamburg aufmarschieren, dann werden wir mit allen Mitteln dem entgegentreten! Ihr kennt uns, wir kennen euch – dann sehen wir uns auf der Straße!...
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