Sozialdemokraten das Handwerk legen!

Sozialdemokraten das Handwerk legen!

Wir veröffentlichen einen älteren (nun leicht veränderten) Beitrag von uns über die SPD: Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Das imperialistische Deutschland zog gegen die Konkurrenzstaaten Frankreich und England im Westen, sowie das zaristische Russland im Osten in die Schlacht. Der Erste Weltkrieg war ein Stellungskrieg, welchen es in dieser Dimension des gegenseitigen Vernichtens vorher noch nie gegeben hat. 17 Millionen Menschen starben in dieser Katastrophe. Ermöglicht wurde der Erste Weltkrieg mit Hilfe von Kriegsanleihen, welche von der Reichstagsfraktion der SPD für Deutschland abgesegnet wurden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt vor über 100 Jahren wandte sich die SPD endgültig von der ArbeiterInnenklasse ab und sorgte mit ihrer sogenannten Burgfriedenspolitik im Sinne der herrschenden Klasse für die Auslöschung von Millionen von Menschenleben. Indem die SPD durch Philipp Scheidemann am 9. November 1918 die Weimarer Republik ausrief, die sozialistische Räterepublik verhinderte und so die Herrschaft der Bourgeoisie über die ArbeiterInnenklasse in Deutschland am Leben hielt, riefen die Sozialdemokraten gleichzeitig das System aus, welches zwölf Jahre später ins 3. Reich übergehen sollte. Sie unterstützten die immer weitere Abschaffung der bürgerlichen Demokratie durch das „System Brüning“ in der Weimarer Republik. Der Faschismus unter der Führung der NSDAP stürzte Europa und die Welt in den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust. Natürlich war diese historische Entwicklung 1918 nicht abzusehen. Doch war sie trotzdem auch Folge einer sozialdemokratischen Politik, welche den herrschenden kapitalistischen Verhältnissen diente und durch die Krisen des kapitalistischen Systems die deutsche Bevölkerung an den Rande des Abgrunds beförderte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Zerschlagung des Faschismus in Deutschland schaffte es die Bundesrepublik mit ihrer Gründung 1949 tatsächlich, 49 Jahre lang...

FUCK HVV

  Fuck HVV Es ist so weit, der HVV erhöht mal wieder seine Preise. Dabei ist es den Verantwortlichen völlig egal, dass sich bereits jetzt viele kaum noch das Ticket leisten können, um von A nach B zu kommen, Schwierigkeiten haben ihren Arbeitsplatz aufzusuchen oder die Wahl der Freizeitmöglichkeiten noch weiter eingeschränkt wird als es ihre geringen Einkommen ohnehin zulassen. Doch sollte Bewegungsfreiheit weder vom Geldbeutel abhängen, noch sind die Fahrpreiserhöhungen irgendwie gerechtfertigt. Alleine letztes Jahr verzeichnete der HVV ein Plus von 32,9 Millionen Euro, 4,4 % mehr als noch im Jahr zuvor. Zusätzlich riegeln immer mehr Baustellen ganze Stadtteile ab, während Bahnen und Busse vielerorts komplett überfüllt sind. Viertel wie Steilshoop oder Osdorf warten seit Jahrzehnten auf ihre Erschließung, während die Bonzenhochburg in der Hafencity sofort eine Anbindung mit einer eigenen ganz neuen Bahnlinie U4 bekam. Wundern brauchen wir uns darüber nicht, die Stadt Hamburg setzt wie schon bei der Elbphilharmonie lieber auf Prestigeobjekte, statt auf die Bedürfnisse der Menschen zu achten. Schon für Olympia wollte die Stadt mit dem HVV mehrere Bahnhöfe aus dem Boden stampfen, während anderswo in der Stadt der Bus jede Stunde fährt. Doch wo blieben diese Versprechungen ohne Olympia? Hilfssheriffs und Möchtegerncops Doch nicht nur die viel zu teuren Tickets machen uns zu schaffen. Gewaltbereite Sicherheitsdienste und Hochbahnwachen denken inzwischen nur weil sie eine Uniform und ein schickes Hütchen tragen, dürften sie sich uns gegenüber respektlos und aggressiv verhalten. Ihre Aufgabe ist es nicht uns zu schützen, sondern das Eigentum des HVV. Bei ihrer Arbeit beschränken sie sich schon lange nicht mehr auf Bahnhöfe, sondern laufen auch in den Straßen Patrouille und spielen...