„Alle auf die Straße!“ Aber warum demonstrieren?

„Alle auf die Straße!“ Aber warum demonstrieren?

Warum demonstriert man? Demonstrationen sind seit Jahrhunderten ein Mittel um politische Inhalte auf die Straße zu tragen und damit möglichst vielen Menschen nahe zu bringen. Sie müssen ihrem Charakter nach also ansprechend für das Zielpublikum gestaltet sein. Organisiert werden sie in der Regel von Gruppen, Parteien oder anderen Verbünden, allein des Aufwands wegen. Es muss dabei aber darauf geachtet werden sie so offen zu gestalten, dass jede Person, die sich dem Thema verbunden fühlt die Möglichkeit hat daran teilzunehmen und diese zu unterstützen. Oftmals reicht für die Teilnahme nämlich auch nur eine emotionale Verbundenheit mit dem Ziel der Demonstration. Warum plant man? Demonstrationen können, was ihren Ablauf angeht, sehr unterschiedlich sein. Das Ziel bleibt aber immer seine Inhalte zu verbreiten. Im Vorfeld braucht es also eine gute Planung, selbst wenn es sich um eine spontane Demonstration handelt. Wie sonst sollten potenzielle TeilnehmerInnen auch davon erfahren? Wer also zu Spontis aufruft und Leute dahin mobilisiert, sollte im Vorfeld neben Ort und Datum den geplanten Charakter und Ablauf mitteilen. Wie sollte nicht demonstriert werden? Wie konkret soll man aber die Außenwirkung gestalten und wie die Inhalte richtig vermitteln? Allgemein gilt auch bei emotionalen Themen wohl überlegt zu handeln, um klar und verständlich aufzutreten und sich und andere nicht unnötigen Gefahren auszusetzen. Das Ziel der Demonstration auf eine Thematik und seinen Standpunkt dazu aufmerksam zu machen, wird oftmals durch die Ereignisse und den Charakter der Demo in den Schatten gestellt. Man sollte also genau überlegen, was auf der Demo passieren soll und wie diese ablaufen soll. Ein kämpferischer Charakter kann zum Beispiel durch einen entschlossenen Auftritt, laute Parolen und auch Pyrotechnik erreicht...