Freiheit für die Mitglieder der Dev-Genc Europa!

Freiheit für die Mitglieder der Dev-Genc Europa!

Hier eine Erklärung von Dev- Genc: Freiheit für die Mitglieder der Dev-Genc Europa! “ Am 30.03.17 wurden Deniz Demirdag und Veli Eren, Mitglieder der Dev-Genc Europa während einer Razzia auf die Jugendföderation in Istanbul in Haft genommen. Deniz und Veli wurden mit sechs anderen Dev-Genc Mitgliedern der Türkei am Donnerstag den 30.07 von der türkischen Polizei mitgenommen und befinden sich seitdem im Polizei Gewahrsam. Uns ist bewusst, dass auf den Türkischen Polizeiwachen ehrenlose, psychische als auch physische Folter angewandt wird. Alles, was unseren Genossen dort widerfährt sind die Polizisten der Faschistischen AKP-Regierung verantwortlich. Wir fordern die sofortige Freilassung unserer Freunde. Hierfür werden wir mit einem täglichen Sitzstreik in der Dortmunder Innenstadt beginnen, bis sie freigelassen werden. Deniz Demirdag und Veli Eren sind zwei Jugendliche die gegen den Faschismus in der Türkei kämpfen. Der Türkische Staat verhaftet willkürlich jeden der sich oppositionell äußert und gegen die AKP ankämpft. Schon vor dem Einritt in die eigene Heimat wird das oppositionelle Volk abgefangen, verhaftet oder zurückgeschickt. Demokraten wird der Zugang verwehrt. Das Beispiel von Diyarbakir, wo der Jugendliche Kemal Kurkut bei einer legitimen Newroz-Feier erschossen wurde zeigt, dass jeder der sich nur negativ über die AKP-Regierung äußert, in Gewahrsam genommen, verhaftet, gefoltert oder gar ermordet werden kann. Genau deswegen ist es kein Verbrechen gegen den AKP-Faschismus zu kämpfen, sondern eine PFLICHT! Durch Razzien, Verhaftungen kann der Widerstand nicht verhindert werden. Sich gegen Ungerechtigkeit und Willkür des Staates zu wehren ist legitim! Die Revolutionäre Jugend wird sich den Repressionen NICHT ergeben! Wir fordern die sofortige Freilassung von Deniz Demirdag und Veli Eren! Es lebe die Dev-Genc! 03.04.17 Dev-Genc Europa/ Revolutionäre Jugend der Türkei...
Solidarität mit der kämpfenden Jugend in Frankreich

Solidarität mit der kämpfenden Jugend in Frankreich

Seit Tagen kommt Frankreich nicht mehr zur Ruhe und die Proteste haben nun auch Paris erreicht. Vor allem Jugendliche mit einem migrantischen Hintergrund gehen auf die Straße, weil sie es satt haben, dass die rassistische Polizei sie terrorisiert. Polizei Misshandlungen gehören vor allem in den Vorstädten zur Tagesordnung. Auslöser für die aktuellen Proteste ist die Misshandlung und Vergewaltigung eines 22-Jährigen Schwarzen durch vier Polizisten am 2. Februar in der Pariser Vorstadt Aulnay-sous-Bois. Die französische Gesellschaft ist durch und durch rassistisch, viele migrantische Jugendliche vegetieren in den Randbezirken der Großstädte und haben keine Perspektive. Die Rechtsradikalen und Rechtspopulisten gewinnen immer mehr an Boden, weil sie es schaffen, die ärmsten Teile der Gesellschaft gegeneinander auszuspielen und rassistische Klischees zu bedienen. Uns ist klar, dass der Kapitalismus für uns keine langfristige Perspektive bereit hält und Ursache der Probleme ist. Auch wenn brennende Polizeiautos in den Vorstädten keine langfristige Änderung hervorbringt, so stellt es aber dennoch ein Lebenszeichen dar; ein Lebenszeichen der ausgestoßenen und an den Rand getriebenen Jugendlichen! „Die „unsichtbare Hand“ des Marktes findet ihre ideologische Erweiterung und institutionelle Ergänzung in der „eisernen Faust“ des Überwachungs- und Strafrechtsstaates. So wird versucht, die soziale Unsicherheit, die von den Turbulenzen der ökonomischen Deregulierung und dem Umbau des Sozialstaates geschaffen wurde, durch Überwachung und Bestrafung zu kontrollieren. Konkret werden die Befugnisse der Polizei, der Geheimdienste und der Gerichte ausgebaut und ihre Erweiterungen, wie private Sicherheitsfirmen, nehmen zu. Der Abbau der staatlichen Kontrolle in der Wirtschaft durch den „Neoliberalismus“ ist mit der Entfesselung eines Überwachungs- und Sicherheitsstaates zu verstehen, welcher die am stärksten benachteiligten Gruppen kontrollieren soll. Die Abschaffung des Sozialstaates vor dem Hintergrund der Deregulierung...
LLL Demonstration 2017 – ,,Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“

LLL Demonstration 2017 – ,,Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“

,,Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“ war das Motto des antimilitaristischen und antifaschistischen Block, zu welchem wir gemeinsam mit dem Roter Aufbau Rhein/Ruhr und der Antifaschistische Aktion Burg anlässlich LLL Demonstration 2017 mobilisiert haben. Auch wenn wir an diesem Tag traditionell der Ermordung Rosa Luxemburgs, Karl Liebknechts, Lenins und anderer GenossInnen gedacht haben , hieß dies für uns nicht in Lethargie zu verfallen. So liefen wir in einem kämpferischen Block mit einer klaren Perspektive, den Kampf von Rosa und Karl fortzusetzen. Wir legten den Fokus auf WiderstandskämpferInnen, welche direkt aus der ArbeiterInnenbewegung kamen, die sich gegen den Nationalsozialismus organisierten und ebenso wichtig waren wie die AnführerInnen der kommunistischen Parteien. Dies kam augenscheinlich gut an, denn es reihten sich GenossInnen aus dem ganzen Bundesgebiet mit ein. Gemeinsam trugen wir unseren Unmut über die bestehenden Verhältnisse auf die Straße. Dies freut uns besonders im Hinblick auf den diesjährigen G20 Gipfel in Hamburg. Der unangemessene und ungerechtfertigte Angriff der Bullen ein paar Meter vor dem Friedhof überraschte uns nicht. Sie wollten scheinbar kurz vor Ende des Trauerzuges noch einmal ihre Macht beweisen, indem sie einen Genossen mit einer Öcalan Flagge verhafteten. Viele GenossInnen reagierten gerechtfertigt auf die Provokation der Laufburschen des Kapitals und gaben ihnen etwas zum nachdenken mit auf den Weg… Selbstverständlich getreu unserem Motto: ,, Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“. ROT SEHEN – G20 ENTERN! Für einen revolutionären Aufbauprozess! Für den...
Walter Bohne – Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen!

Walter Bohne – Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen!

Heute vor 72 Jahren wurde am 05.01.1944 der in Burg geborene Widerstandskämpfer Walter Bohne in Hamburg von 3 Gestapobeamten erschossen. Walter Bohne, 1903 in Burg bei Magdeburg geboren, wächst in der Familie eines Schneidermeisters auf und wird Schiffsbauer. Er schließt sich 1921 dem Kommunistischen Jugendverband (KJVD) an und tritt kurze Zeit später der KPD bei. 1934 wird er verhaftet und zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach seiner Entlassung sucht er frühere politische Freunde auf und kann bis 1939 einen Kreis kommunistischer Arbeitersportler um sich sammeln. 1941 schließt sich Bohne der Gruppe um Bernhard Bästlein an und leitet Betriebszellen auf den Werften. Als Bohne im Oktober 1942 festgenommen wird, setzt er sich zur Wehr und wird verletzt. Nach dem Bombenangriff auf Hamburg Ende Juli 1943 kann er untertauchen. Am 5. Januar 1944 versuchen drei Gestapobeamte, Walter Bohne auf der Straße festzunehmen. Er wehrt sich und wird dabei erschossen. Ihm und drei weitere GenossInnen ehren wir dieses Jahr auf der...
Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen! – Heraus zum LLL Wochenende!

Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen! – Heraus zum LLL Wochenende!

Weder linke Traditionspflege noch Nostalgie! Für Sonntag, den 15. Januar 2017 mobilisieren wir als Roter Aufbau Hamburg zusammen mit dem Roter Aufbau Rhein/Ruhr und der Antifaschistische Aktion Burg zur alljährlichen Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demonstration nach Berlin in den antimilitaristischen und antifaschistischen Block! Unter dem Motto „Gemeinsam gedenken – Gemeinsam kämpfen!“ wollen wir dabei zum einen nicht nur den damaligen Führungspersönlichkeiten der kommunistischen Bewegung gedenken sondern auch allen Menschen, welche ihr Leben im Kampf gegen die Faschisten ließen und für eine sozialistische Gesellschaft einstanden. Gleichzeitig wollen wir unser Gedenken mit den derzeitigen praktischen kämpfen verbinden und im Sinne von Rosa, Karl und Lenin den revolutionären Prozess vorantreiben. Hier unser Aufruf: HERAUS ZUR LUXEMBURG-LIEBKNECHT-LENIN-DEMONSTRATION Am 15. Januar 2017 jährt sich zum 98. Mal die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht – Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und Teil der revolutionären Arbeiterbewegung – durch reaktionäre Freikorpssoldaten in Berlin. Jedes Jahr demonstrieren deshalb Tausende zur Gedenkstätte der Sozialisten, um Ihnen zu Gedenken. Das Gedenken an Luxemburg, Liebknecht aber auch Lenin – welcher wenige Jahre nach Rosa und Karl, im Januar 1924 starb – ist dabei für uns weder eine linke Traditionspflege noch gehen wir aus Nostalgie auf die Straße. Vielmehr steht der Kampf von Luxemburg, Liebknecht und Lenin gegen imperialistische Kriege und soziale Angriffe im Mittelpunkt unseres Gedenken. Ihr gemeinsames Ziel, die Überwindung des Kapitalismus und die Schaffung einer sozialistischen Gesellschaft, ist bis heute aktuell geblieben. Daran zu erinnern, heißt den revolutionären Prozess voranzutreiben sowie den Kampf für eine Gesellschaft jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung aufzunehmen. IMPERIALISMUS BEKÄMPFEN HEIßT KAPITALISMUS ABSCHAFFEN Das aktuelle imperialistische Stadium des Kapitalismus schafft eine Welt von Krisenherden, da die...
…from athen with love! – Smash G20

…from athen with love! – Smash G20

…from athen with love! Von Hamburg nach Athen, internationale Solidarität muss praktisch werden ! Nach mehreren Jahren der Krise in Griechenland spitzt sich die politische und ökonomische Lage im Land mehr und mehr zu. Mehrfache Besuche bei GenossInnen vor Ort zeigten uns, dass direkte Unterstützung unerlässlich und wichtiger denn je ist. Wenn man mitbekommt wie politische Aktivisten mit einem Bein im Knast sitzen und mit dem anderen das übrige Kleingeld zum Überleben suchen merkt man, wie „verwöhnt“ und bequem viele in ihrer politischen Arbeit hierzulande sind. In einer Stadt wie Athen, wo Unterstützung und Solidarität dringend nötig sind, Gerichtstermine und Knast zum Alltag linker Strukturen gehören, unsere GenossInnen trotzdem auf Straße gehen und Faschisten, staatlicher und imperialistischer Unterdrückung entgegentreten um Freiheit zu erlangen. Im ganzen Chaos auf den Athener Straßen, dem Versagen der Syriza („Koalition der Radikalen Linken“) Regierung und einem politischen Druck von Rechts haben wir uns als kommunistische Organisation dazu entschlossen die Strukturen vor Ort und ihren Kampf zu unterstützen. Alle Außenstehenden die Solidarität zeigen wollen können Anfang nächsten Jahres unsere Soli-Veranstaltungen besuchen und T-Shirts kaufen, der Erlös kommt den kämpfenden fortschrittlichen Gruppen vor Ort zu Gute. Unsere GenossInnen werden nächstes Jahr ebenfalls die politische „Elite“ beim G20 Gipfel besuchen und empfehlen ebenfalls das Servieren von Molotow Cocktails, statt dem roten Teppich. PS: Wenn wir mit Adilletten zum G20 Gipfel kommen, nehmen unsere griechischen Freunde ihre Sandalen...
ALL INDIA STRIKE – KLASSENKAMPF STATT VOLKSKRIEG

ALL INDIA STRIKE – KLASSENKAMPF STATT VOLKSKRIEG

Es folgt ein Text vom Roten Aufbau Rhein/Ruhr: Ganz Indien oder besser gesagt 180 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter strömten am 2. September auf die Straße und legten ein Generalstreik der Extraklasse hin. Ganze Regionen waren lahmgelegt, Banken und Geschäfte geschlossen und die typisch indische Rush Hour war stillgelegt. Indien war für einen Tag nicht wiederzuerkennen. In einem Katalog wurden insgesamt 12 Forderungen aufgestellt in denen es um nichts weniger ging als um die Erhöhung des Mindestlohnes (240 Euro), eine Einführung einer Mindestrente (40 Euro), Preiskontrollen und Stopp der Privatisierungen. Doch in den bürgerlichen Medien war davon nichts zu sehen und nichts zu hören. Ein quasi historisches Ereignis, nämlich der größte Streik in der Geschichte der Menschheit, wurde also von den Nachrichten hierzulande einfach totgeschwiegen und auf ignorante und arrogante Art und Weise nicht beachtet. Diese Ignoranz hat aber einen Grund, der Grund ist die größte Furcht der kapitalistischen Klasse. Nichts fürchtet die herrschende Klasse mehr, als so ein mächtiges und geballtes Klassenbewusstsein wie in Indien. Denn Indien machte vor was der Arbeiterklasse Deutschlands einstmals auch bewusst war, nämlich: „Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will“. Das ist der Grund, warum dieser mächtige Streik der indischen Arbeiterklasse von den bürgerlichen Medien totgeschwiegen wurde. Klassenbewusstsein und eine vereinte kämpferische Arbeiterklasse, die sich von faschistischen Kräften nicht beirren lässt, stellt die größte Gefahr, für das herrschende System und dessen Protagonisten dar. Für uns ist es daher umso wichtiger, dass wir diesen großartigen Klassenkampf verbreiten, nicht ebenfalls totschweigen und vor allem unsere Solidarität kundtun. Zudem können und sollten wir von der indischen Arbeiterklasse einiges lernen und unser Recht auf ein...
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