…from athen with love! – Smash G20

…from athen with love! – Smash G20

…from athen with love! Von Hamburg nach Athen, internationale Solidarität muss praktisch werden ! Nach mehreren Jahren der Krise in Griechenland spitzt sich die politische und ökonomische Lage im Land mehr und mehr zu. Mehrfache Besuche bei GenossInnen vor Ort zeigten uns, dass direkte Unterstützung unerlässlich und wichtiger denn je ist. Wenn man mitbekommt wie politische Aktivisten mit einem Bein im Knast sitzen und mit dem anderen das übrige Kleingeld zum Überleben suchen merkt man, wie „verwöhnt“ und bequem viele in ihrer politischen Arbeit hierzulande sind. In einer Stadt wie Athen, wo Unterstützung und Solidarität dringend nötig sind, Gerichtstermine und Knast zum Alltag linker Strukturen gehören, unsere GenossInnen trotzdem auf Straße gehen und Faschisten, staatlicher und imperialistischer Unterdrückung entgegentreten um Freiheit zu erlangen. Im ganzen Chaos auf den Athener Straßen, dem Versagen der Syriza („Koalition der Radikalen Linken“) Regierung und einem politischen Druck von Rechts haben wir uns als kommunistische Organisation dazu entschlossen die Strukturen vor Ort und ihren Kampf zu unterstützen. Alle Außenstehenden die Solidarität zeigen wollen können Anfang nächsten Jahres unsere Soli-Veranstaltungen besuchen und T-Shirts kaufen, der Erlös kommt den kämpfenden fortschrittlichen Gruppen vor Ort zu Gute. Unsere GenossInnen werden nächstes Jahr ebenfalls die politische „Elite“ beim G20 Gipfel besuchen und empfehlen ebenfalls das Servieren von Molotow Cocktails, statt dem roten Teppich. PS: Wenn wir mit Adilletten zum G20 Gipfel kommen, nehmen unsere griechischen Freunde ihre Sandalen...
ALL INDIA STRIKE – KLASSENKAMPF STATT VOLKSKRIEG

ALL INDIA STRIKE – KLASSENKAMPF STATT VOLKSKRIEG

Es folgt ein Text vom Roten Aufbau Rhein/Ruhr: Ganz Indien oder besser gesagt 180 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter strömten am 2. September auf die Straße und legten ein Generalstreik der Extraklasse hin. Ganze Regionen waren lahmgelegt, Banken und Geschäfte geschlossen und die typisch indische Rush Hour war stillgelegt. Indien war für einen Tag nicht wiederzuerkennen. In einem Katalog wurden insgesamt 12 Forderungen aufgestellt in denen es um nichts weniger ging als um die Erhöhung des Mindestlohnes (240 Euro), eine Einführung einer Mindestrente (40 Euro), Preiskontrollen und Stopp der Privatisierungen. Doch in den bürgerlichen Medien war davon nichts zu sehen und nichts zu hören. Ein quasi historisches Ereignis, nämlich der größte Streik in der Geschichte der Menschheit, wurde also von den Nachrichten hierzulande einfach totgeschwiegen und auf ignorante und arrogante Art und Weise nicht beachtet. Diese Ignoranz hat aber einen Grund, der Grund ist die größte Furcht der kapitalistischen Klasse. Nichts fürchtet die herrschende Klasse mehr, als so ein mächtiges und geballtes Klassenbewusstsein wie in Indien. Denn Indien machte vor was der Arbeiterklasse Deutschlands einstmals auch bewusst war, nämlich: „Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will“. Das ist der Grund, warum dieser mächtige Streik der indischen Arbeiterklasse von den bürgerlichen Medien totgeschwiegen wurde. Klassenbewusstsein und eine vereinte kämpferische Arbeiterklasse, die sich von faschistischen Kräften nicht beirren lässt, stellt die größte Gefahr, für das herrschende System und dessen Protagonisten dar. Für uns ist es daher umso wichtiger, dass wir diesen großartigen Klassenkampf verbreiten, nicht ebenfalls totschweigen und vor allem unsere Solidarität kundtun. Zudem können und sollten wir von der indischen Arbeiterklasse einiges lernen und unser Recht auf ein...
Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Kapitalismus

Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Kapitalismus

Heute am Antikriegstag wird überall in Deutschland daran erinnert, dass vor 77 Jahren das faschistische Deutschland Polen überfallen und so den Zweiten Weltkrieg angefangen hat. Aktuell jährt sich aber auch zum 80. mal der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges. In diesem Krieg hat das faschistische Deutschland mit der Bombardierung der Stadt Guernica zum ersten Mal eine Stadt durch eine Luftwaffe komplett zerstört. Dem wollen wir gedenken, nicht in dem wir trauern oder in Ohnmacht verfallen, sondern in dem wir aufzeigen, dass mit den Imperialisten kein Frieden zu machen ist. Wer Frieden will, muss dieses System bekämpfen, wer Freiheit will muss sich organisieren! Hier noch mal unser Beitrag zum Thema Krieg in der 1.Mai-Broschüre: Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Imperialismus!...
Brot und Spiele

Brot und Spiele

Seit kurzem sind die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien eröffnet. Die Reichen und Schönen der Welt feiern, während die Bevölkerung gleichzeitig leiden muss. Sie ließen ihren prunkvollen und protzigen Palast renovieren und ausbauen während es vielen an Zugang zu Bildung, Medizin, Lebensmitteln und Sicherheit fehlt. Diejenigen die den Palast gebaut haben können sich oft nicht einmal ein Ticket dafür leisten. Die Spiele zeigen wieder mal wie ungerecht die Verteilung in diesem System ist. Gerechtfertigte Rebellion gegen die Spiele wird mit staatlicher Repression in Form von Knüppeln und Tränengas niedergeschlagen, die Welt schaut lieber auf vermeintliche Dopingskandale als auf hungernde Kinder und weinende Mütter. Eines Tages wendet sich das Blatt.. Friede den Hütten, Krieg den...
Feuer und Flamme gegen den französischen Staat

Feuer und Flamme gegen den französischen Staat

Auch heute gingen die fortschrittlichen Prosteste in Frankreich weiter. Kommunistische Gewerkschaften weiteten die Streiks aus und besetzten Raffinerien und Treibstofflager um der Regierung Druck zu machen und somit die Gesetzesänderung der Arbeitsmarktreform zu verhindern. Die Polizei versuchte die Gewerkschafter mit Tränengas zu vertreiben, diese reagierten jedoch mit Wurfgeschossen und setzten Barrikaden wie Autoreifen und Paletten in Brand. „Total gab an, dass mehr als ein Viertel aller 2200 Stationen im Land stillgelegt wurde. “ Es sollen 5 von 8 Tankstellen beinahe ohne Sprit gewesen sein und geht soweit, dass sogar der Chef des Total Unternehmens sein Geschäft in Frankreich infrage stellt. Die Gesetzesänderungen sollen unter anderem den Kündigungsschutz abschaffen und die 35 Stunden Woche auflockern, um Unternehmen angeblich mehr Flexibilität einzuräumen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/frankreich-polizei-raeumt-blockaden-vor-raffinerie-a-1093799.html Hier noch ein Artikel der etwas über die Spaltung der Sozialisten in Sozialdemokraten und Kommunisten in Frankreich schreibt: http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/frankreich-streik-gewerkschaft-cgt-francois-hollande...
Nuit Debout

Nuit Debout

„Wir haben uns lange genug online engagiert. Wer was bewegen will, muss persönlich antreten!“ Mit diesen Worten fasst ein Aktivist der Nuit Debout (Aufrecht durch die Nacht) Bewegung das zusammen, was auch hierzulande mehr politisch engagierte Leute tuen sollten: Den Protest auf die Straße tragen und eine Bewegung aufbauen, die es schaffen kann, gegen die Ungerechtigkeit der herrschenden Klasse anzukämpfen und die Perspektive hat, für eine wirkliche Alternative zu sorgen, antirassistisch, antikapitalistisch und abseits der falschen rechten und neoliberalen Forderungen der AfD. Seit einigen Wochen protestieren in Frankreich täglich tausende Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform, welche Unternehmen mehr Flexibilität einräumen soll um Jobs zu schaffen doch in Wahrheit Arbeitnehmerrechte aushebeln soll. Aus diesen Protesten formiert sich nun eine Bewegung die es schafft, vorher unpolitische Menschen unterschiedlichster Herkunft, Geschlecht und Altersklasse zu einen und sie auf die Straße zu bringen. Am Beispiel der französischen Linken lässt sich erkennen was in Deutschland versäumt wurde, als tausende Menschen mit irregeleiteten politischen Bewusstsein von den neofaschisten aufgegriffen wurden und den Pegida Demonstrationen etc. hinterherliefen. Auch in Deutschland ist es an der Zeit konkrete Forderungen zu stellen und auf Arbeitskämpfe hinzuweisen, welche täglich geführt werden. Wie die französische Bevölkerung feststellt konnte die ehemalige “sozialistische“ sozialdemokratische Regierung Hollands durch Reformen keine wirkliche Verbessung für die Arbeitnehmer bringen, wie in Deutschland(!). Der Schrei nach Veränderung in Europa wird immer lauter, der Schritt nach vorne sollte jetzt getan werden. Wir sollten uns zusammenschließen gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen ein korruptes System, gegen Islamophobie, gegen den täglichen Rassismus. Wir sollten für ein System kämpfen das geschlechtliche Gleichberechtigung bietet, Umweltschutz, eine gerechte Verteilung für alle Mitglileder der Gesellschaft, Marktwirschaftliche Verhältnisse...
Demo | 27.2. | 14 Uhr | Hbf | WEG MIT DEM PKK-VERBOT

Demo | 27.2. | 14 Uhr | Hbf | WEG MIT DEM PKK-VERBOT

Demo | 27.2. | 14 Uhr | Hachmannplatz (Hbf) | Hamburg Wir grüßen die Militanten der Cephe in den verschiedenen Stadtteilen Istanbuls; die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten im Osten der Türkei; die GenossInnen von der MLKP; das Internationale Freiheitsbataillon; die PKK, die YPJ und die YPG, welche alle zusammen für die Menschlichkeit kämpfen! Unsere FreundInnen und GenossInnen kämpfen gegen die Islamistischen Horden und ihre Helfer. Sie kämpfen für eine bessere Welt, eine Welt in der alle Menschen gleichberechtigt zusammenleben können, egal welcher Religion, Ethnie oder welchem Geschlecht sie angehören! Die verschiedenen Imperialisten haben den Nahen Osten in ein Pulverfass verwandelt und die Region mit Krieg und Elend übersät. Sie hetzen die Menschen aufeinander, um ihren jeweiligen Einfluss zu sichern. Auf der Strecke bleibt aber die Bevölkerung, die vor der Entscheidung steht ein Leben zu führen, bei dem Krieg zum Alltag gehört oder zu fliehen! Mitten in diesem unübersichtlichen und brutalen Krieg haben kurdische Kräfte das „Freie Kurdistan (Rojava)“ geschaffen. Ein Gebiet in dem Demokratie und Emanzipation den Interessen der Imperialisten und dem religiösen Fanatismus des Islamischen Staates entgegengesetzt werden sollen. Dieses Streben hat die militanten KurdInnen vor Ort auch zu den erbittertsten Feinden des Islamischen Staates gemacht und zu blutigen Kämpfen geführt. Selbst in Europa und den USA kann nicht länger totgeschwiegen werden, dass die Kräfte von YPG, YPJ und PKK tausende Menschenleben gerettet haben und durch ihren andauernden Kampf auch jeden Tag weiter retten. Denn überall dort, wo der Islamische Staat einfällt, gibt es nur Massaker, Genozide und Versklavung. Die bisherige Unterstützung des kurdischen Kampfes durch Luftschläge der US-Armee oder Russlands sind dennoch kein Akt der Solidarität mit dem kurdischen...
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