Sexismus verhindern! Patriarchat angreifen!

Sexismus verhindern! Patriarchat angreifen!

Der 8. März ist ein Tag, an all die Kämpfe der Frauen gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu erinnern. Und erinnern heißt Kämpfen! Zwar sind Frauen auf dem Papier gleichgestellt, aber in der Realität müssen sie einer doppelten Unterdrückung durch Kapital und Patriarchat begegnen. Als revolutionäre FeministInnen blicken wir heute auf eine Bewegung zurück, die die Befreiung der Frau unmittelbar mit der Überwindung der herrschenden Verhältnisse verband. Wir machen uns daher keine Illusion über eine grundlegende Verbesserung der Situation innerhalb der bestehenden Verhältnisse. Alle bisherigen Siege sind leider nur ein kleiner Schritt nach vorn. Die gesetzliche Gleichstellung kann der Realität nicht standhalten, da in der bisherigen Gesellschaftsform keine tatsächliche Befreiung möglich sein kann. Denn der alles durchdringende Kapitalismus bietet vielfältige Mechanismen zur Unterdrückung und systematischer Benachteiligung, um Abhängigkeiten in allen Bereichen zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. Viele feministischen Bewegungen arbeiten sich jedoch innerhalb der Verhältnisse, versuchen per Gesetze Karriere und Familie zu vereinen. Deshalb muss ein revolutionärer Feminismus mit dem System brechen! Das Bild der angeblich befreiten Frau wird auch dazu genutzt, das Rollenbild der kulturellen Überlegenheit des Westens zu festigen, um die Ausbeutung angeblich unterlegener Kulturen zu legitimieren! Gleichzeitig treibt diese Legitimation einen Keil zwischen Menschen, frei nach dem Motto: „Wir, die Überlegenen Westeuropäer und die Wilden, die unzivilisierten Flüchtlinge aus dem Süden.“ Dabei ist in Deutschland nichts besser, als irgendwo anders. Frauen werden unterdrückt und müssen sexuelle Übergriffe Tag für Tag ertragen. Das Rollenbild der Frau als sexualisierte Ware sowie die Einteilung der Geschlechter gilt es zu durchbrechen! Denn der ökonomische Zwang führt nur zu Unterdrückung und Ausbeutung! Am 8. März wollen wir auch den tapferen Kämpferinnen...
Demo | 27.2. | 14 Uhr | Hbf | WEG MIT DEM PKK-VERBOT

Demo | 27.2. | 14 Uhr | Hbf | WEG MIT DEM PKK-VERBOT

Demo | 27.2. | 14 Uhr | Hachmannplatz (Hbf) | Hamburg Wir grüßen die Militanten der Cephe in den verschiedenen Stadtteilen Istanbuls; die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten im Osten der Türkei; die GenossInnen von der MLKP; das Internationale Freiheitsbataillon; die PKK, die YPJ und die YPG, welche alle zusammen für die Menschlichkeit kämpfen! Unsere FreundInnen und GenossInnen kämpfen gegen die Islamistischen Horden und ihre Helfer. Sie kämpfen für eine bessere Welt, eine Welt in der alle Menschen gleichberechtigt zusammenleben können, egal welcher Religion, Ethnie oder welchem Geschlecht sie angehören! Die verschiedenen Imperialisten haben den Nahen Osten in ein Pulverfass verwandelt und die Region mit Krieg und Elend übersät. Sie hetzen die Menschen aufeinander, um ihren jeweiligen Einfluss zu sichern. Auf der Strecke bleibt aber die Bevölkerung, die vor der Entscheidung steht ein Leben zu führen, bei dem Krieg zum Alltag gehört oder zu fliehen! Mitten in diesem unübersichtlichen und brutalen Krieg haben kurdische Kräfte das „Freie Kurdistan (Rojava)“ geschaffen. Ein Gebiet in dem Demokratie und Emanzipation den Interessen der Imperialisten und dem religiösen Fanatismus des Islamischen Staates entgegengesetzt werden sollen. Dieses Streben hat die militanten KurdInnen vor Ort auch zu den erbittertsten Feinden des Islamischen Staates gemacht und zu blutigen Kämpfen geführt. Selbst in Europa und den USA kann nicht länger totgeschwiegen werden, dass die Kräfte von YPG, YPJ und PKK tausende Menschenleben gerettet haben und durch ihren andauernden Kampf auch jeden Tag weiter retten. Denn überall dort, wo der Islamische Staat einfällt, gibt es nur Massaker, Genozide und Versklavung. Die bisherige Unterstützung des kurdischen Kampfes durch Luftschläge der US-Armee oder Russlands sind dennoch kein Akt der Solidarität mit dem kurdischen...

Griechenland- Sozialismus oder Barberei!

Die unfassbare Situation in Griechenland – ein ganzer Staat wird ausverkauft, der Lebensstandard der Bevölkerung mit äußerster Brutalität gesenkt, der Arbeitsmarkt noch weiter entfesselt, die Märkte weitestmöglich für ausländische Investoren geöffnet, ein ganzes Volk in den physischen und psychischen Ruin getrieben – lässt nur einen Schluss zu: Die europäische Linke ist einer Situation der Schwäche, sowohl in Deutschland als auch in Griechenland. Und mit Linke meinen wir nicht die Autonomen, die in Athener Seitenstraßen schöne Youtube-Videos mit Brandbomben abgeben, Parteien die auf parlamentarischer Ebene, die die sozialen Auswirkungen der Krise versuchen abzuschwächen oder etwa die Leute, die zwischen Hamburg und München jedes Wochenende Nazis hinterher fahren. Sie mögen richtige Intentionen haben und solidarische GenossInnen sein, aber die absolut wichtigste und notwendigste aller Aufgaben haben sie sich leider nicht zum Ziel gesetzt: Aufbau einer Bewegung der Arbeiterklasse, die in der Lage ist eine Revolution durchzuführen und die bestehende Ordnung aufzuheben. Schon 1916 verlautbarte Rosa Luxemburg „Sozialismus oder Barbarei“, ein Zitat das seine Richtigkeit seitdem leider oft genug unter Beweis gestellt hat und es bei der aktuellen Situation in Griechenland wieder tut. Setzen wir also alles daran eine kommunistische Bewegung aufzubauen, eine sozialistische Revolution zu erkämpfen und Menschen in Zukunft solche unerträglichen Spardiktate des Kapitals zu ersparen, damit sie ihr Leben leben und genießen können. Sozialismus oder...

Unser Redebeitrag zur Zeitarbeit (1.Mai)

…diese Rede sollte am 1. Mai gehalten werden, aber wegen den Bullenangriffen war uns dies nicht möglich, deshalb veröffentlichen wir sie hier… Wenn ich im Branchenbuch der Stadt Hamburg den Begriff Zeitarbeit suche, wisst ihr wie viele Einträge es gibt? 171! Allein in der Stadt Hamburg sind 171 Zeitarbeitsfirmen eingetragen. Firmen, die nicht mit verschiedensten produzierten Waren handeln, sondern lediglich mit einer Ware! Der Ware Arbeitskraft! Das mag auf den ersten Blick abstrakt wirken, doch die Situation der Betroffenen ist alles andere als abstrakt, sie ist erschreckend real. Arbeiterinnen und Arbeiter werden vom Arbeitsamt genötigt fast jeden Job anzunehmen, der Ihnen angeboten wird. Vollkommen gleich, wie hart die Arbeitsbedingungen durch Akkord- und Schichtarbeit sind und vollkommen gleich wie erbärmlich sie dafür entlohnt werden. Das Arbeitsamt hat sich somit zum Mittäter gemacht, da es auch weiterhin massenhaft Arbeiterinnen und Arbeiter an Zeitarbeitsfirmen vermittelt und nachdem sie dort nichtmehr gebraucht werden wieder in Hartz4 abschiebt. Ein trauriger Kreislauf der rücksichtslosen Verwertung von Arbeitskraft und damit Menschenleben. Die Profiteure dieses Systems sitzen in den Chef-Etagen großer Unternehmen. Ihnen genügt ein Anruf bei den verbrecherischen Ausbeutern der Zeitarbeitsfirmen um neue Arbeitskräfte zu bestellen und genauso ein Anruf um sie wieder vor die Tür zu setzen. Für die Arbeiterinnen und Arbeiter bedeutet dies, teilweise täglich ihren Arbeitsplatz zu wechseln. Sie haben keinen festen Kreis an Kollegen, der solidarisch zusammensteht. Sie haben keinerlei finanzielle Sicherheit im Leben. Sie sind dem Unternehmen in dem sie gerade arbeiten schutzlos ausgeliefert und aufgrund der permanenten Jobangst trauen sich die allermeisten nicht gegen die miserablen Arbeitsbedingungen aufzustehen. Die Ausbeuter nutzen diese Taktik auch um die Arbeiterklasse weiter zu spalten,...

Solidarität mit allen Streikenden

Streik in Deutschland? Und es geht auch wirklich nicht um Bier, Benzin oder Bananen? Ja, das gibt es auch! Solidarität mit allen Streikenden Menschenmassen mit Transparenten vor den Gewerkschaftshäusern, stehende Züge in den Bahnhöfen, geschlossene Kindergärten und liegen gebliebene Briefe. Man mag es kaum glauben, aber es wird wieder gestreikt im Lande! Nachdem die Kolleginnen und Kollegen der Lokführer Gewerkschaft (GdL) bereits in den letzten Monaten bewiesen haben, dass sie sich nicht alles gefallen lassen, zeigen seit mehreren Wochen nun auch die Angestellten der Kindergärten und seit kurzem auch die Mitarbeiter der Deutschen Post, wo die Grenzen des ertragbaren sind. Mögen die konkreten Gründe für die Streiks auch verschieden sein, so ist die Aussage doch klar: alles lassen die Arbeiter und Arbeiterinnen in diesem Land nicht mit sich machen und beweisen damit klare Kante gegen die weitere Prekarisierung der Arbeit in Folge der neoliberalen Politik der Bundesregierung. Jahrzehntelang wurden die Arbeiterinnen und Arbeiter durch die opportunistische Politik der DGB Gewerkschaften weitgehenend vom Ausstand abgehalten. Unter dem Begriff „Sozialpartnerschaft“versuchten rechte Gewerkschaftsfunktionäre und Sozialdemokraten gemeinsam mit den Mächtigen der Wirtschaft die Klassengegensätze zu verschleiern. Doch wo unlösbare Gegensätze aufeinandertreffen, da kann es keinen Konsens geben, zumindest nicht auf Dauer und so kam es wie es kommen musste und einzelne Berufsgruppen setzen sich zur Wehr. Natürlich darf man diese Ereignisse nicht überbewerten, weder stehen uns in naher Zukunft Verhältnisse wie in Südeuropa bevor, noch wird den Reichen und Mächtigen mit einem Generalstreik gedroht. Aber was nicht ist, kann bekanntlich noch werden und wird sind überzeugt: Es wird passieren und die Verhältnisse werden ins Wanken geraten! Um für diesen Moment gewappnet zu sein,...
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