Gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund

Gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund

Gegen den europaweiten Naziaufmarsch in Dortmund Für den 14. April 2018 planen die Neonazis der Kleinstpartei “die Rechte Dortmund“, unter Beteiligung von Faschisten aus ganz Europa, einen Neonazi-Aufmarsch in Dortmund. Die Faschisten aus Dortmund rufen unter dem Motto “Europa erwache! – Für freie Völker und souveräne Nationalstaaten“ zu einer Demonstration durch die Dortmunder Innenstadt auf. Für ihr Unterfangen haben sie letztes Jahr einen klandestinen Kongress in Dortmund veranstaltet, auf welchem sich verschiedene Vertreter von faschistischen Strukturen aus vielen europäischen Ländern getroffen und vernetzt haben. Durch ihre Parole, die nach freien Völkern ruft, versuchen sie auch das konservative und bürgerliche Spektrum zu gewinnen, und wollen ihre menschenverachtende Gesinnung verschleiern. „Die Rechte“ – Gelbes T-Shirt, statt braunem Hemd! Die neonazistische Partei „Die Rechte wurde Ende Mai 2012 u.a. durch den Neonazi-Kader Christian Worch und einigen ehemaligen Mitglieder der inzwischen aufgelösten „Deutsche Volksunion“ (DVU), welche nicht mit der Fusion der DVU und NPD einverstanden waren und dissidierten, gegründet. Seit der Gründung gilt die Partei, auf Grund der „Parteiprivilegien“, für viele Faschisten aus verbotenen Neonazi-Gruppierungen wie z.B. der Kameradschaft Aachen, Dortmund und Hamm, als relativ verbotssichere Alternative. Es bestehen Landesverbände in 9 Ländern. Ende 2013 soll „die Rechte“ ca. 500 Mitglieder gehabt haben, über 250 von diesen in Nordrhein-Westfalen (NRW). Die bisherigen Veröffentlichungen der Partei propagieren Nationalismus, Hetze gegen Muslime und Geflüchtete, sowie die traditionellen rechte Feindbilder: Frauenemanzipation und alternative Lebensentwürfe jenseits der heterosexuellen Kleinfamilie. Die rechten Rattenfänger versuchen auch dieses mal mit ihrer altbekannten Hetze mobil zu machen, Hetze gegen Geflüchtete Menschen, welche in ihren Augen nur „Millionen Fremde“ , welche die „Zerstörung der europäischen Völker“ betreiben sind. Hinzu kommt Geschwafel über...

6. Tag der Solidarität in Dortmund

NSU und Staat – Hand in Hand Mit dem Brand eines Wohnwagens am 11. November 2011 geriet der sogenannte “Nationalsozialistischer Untergrund (kurz NSU)“ das erste Mal in die Öffentlichkeit. Der NSU ist allerdings keine einmalige Erscheinung und auch nicht kontextlos zu verstehen, denn er entwickelte sich aus der staatlich tolerierten und aktiv unterstützen Neonaziszene der 90er Jahre heraus. Seine ideologischen sowie strukturellen Ursprung besitzt der NSU in dem “Thüringer Heimatschutz“, in dessen Umfeld 10 V-Leute eine aktive Rolle spielten, beispielsweise eine kooperative Planungsstelle für militärische Schulung zwischen dem Verfassungsschutz und Nazis errichteten oder falsche Identitäten besorgten. Tino Brandt, der die führende Position im Thüringer Heimatschutz inne hatte, war selbst V-Mann und erhielt mehr als 200.000 DM mit denen der NSU nachweislich aufgebaut wurde und sich Waffen beschaffte. Den NSU hat der Deutsche Staat aufgebaut, finanziert und morden lassen, mit Waffen versorgt, militärisch ausgebildet und gedeckt, aus diesem Grund ist der Verfassungsschutz und seine Behörden Mittäter und ideologischer Komplize zugleich. Wir sagen, die Annahme der deutsche Staat und seine Geheimdienste hätten versagt, Ermittlungspannen gehabt oder weggeschaut, verwischt die Tatsachen und versetzt ihn fälschlicherweise in eine Opferrolle. Mit einer Mordserie in den Jahren 2000 bis 2006, zahlreichen Sprengstoffanschlägen ermoderte der NSU 10 Menschen, verletzte Unzählige und hinterließ Migranten und Politische Gegner in Angst um ihr Leben. Die Persversion des NSU-Skandals erreichte allerdings seinen Höhepunkt in der Verdrehung der Opfer-Täter Verhältnisse, als die Behörden die den NSU aufgebaut hatten und ihn zu jeder Zeit unter Kontrolle hatte, gegen die migrantischen Opferfamilien ermitteln ließen und diese schikanierten. Obwohl bei 6 von 9 Morden mehr als ein V-Mann involviert war, verhinderte der Verfassungschutz keinen...
Kampf ihrer Klassenjustiz – Demobericht vom 17.03

Kampf ihrer Klassenjustiz – Demobericht vom 17.03

Wir bedanken uns bei über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der gestrigen Demonstration. Besonders bei denen die sich unserem revolutionären Block angeschlossen und sich mit uns Seite an Seite solidarisch gezeigt haben. Trotz des massiven Polizeiaufgebots ließen sich unzählige Menschen nicht einschüchtern und zogen vom Gänsemarkt bis zum Neuen Pferdemarkt. Die Route führte unter anderem an der Untersuchungshaftanstalt an der Holstenglacis vorbei, wo mehrere politische Gefangene inhaftiert sind. Unter ihnen der Genosse Musa Aşoğlu, ihm wird unterstellt eine Führungsposition in der türkischen Organisation DHKP-C zu haben und ein Terrorist zu sein. Er wird aufgrund der Tatsache, das er ein Revolutionär ist, kriminalisiert. Mehr Informationen dazu unter: (https://www.facebook.com/Freiheitskomitee-1726844214002462/) Rote Grüße gehen raus an die revolutionäre Aktion Stuttgart, mit welcher wir gemeinsam den Block bildeten und unzählige Parolen riefen. Es zeigte sich deutlich, dass wir mit unseren Genossinnen und Genossen einen motivierten und kämpferischen Block auf die Straße gebracht haben, der sich von der Außenwirkung gut darstellte, wie wir durch positives Feedback beim Flyer verteilen erfahren haben ( mehr Infos zur RAS https://revolutionaere-aktion.org/ ). Außerdem grüßen wir den Roter Aufbau Rhein/Ruhr, Roter Aufbau Burg und das Revolutionäres Kollektiv Flensburg. Wir sind nicht Alle, es fehlen die...
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