Wir lassen uns von euren Einschüchterungsversuchen nicht unterkriegen..

Wir lassen uns von euren Einschüchterungsversuchen nicht unterkriegen..

Wir bedanken uns bei den 750 Menschen, die gestern mit uns gemeinsam gegen die Repression auf die Straße gegangen sind. Wir lassen uns von solchen Einschüchterungsversuchen nicht unterkriegen und machen weiter… Morgen beginnen wir die Protestwoche mit einem Konzert „Rap gegen G20“ mit Disarstar, PTK, Zynik und Delirium im Festzelt des Altonaer Volkspark Protestcamps. https://www.facebook.com/events/470432873289256/ Nun ist jeden Tag Widerstand...
„Fest der Demokratie zu G20 geht im Blaulicht unter“

„Fest der Demokratie zu G20 geht im Blaulicht unter“

„Fest der Demokratie zu G20 geht im Blaulicht unter“ Heute morgen gab es Hausdurchsuchungen bei zwei Privatpersonen in Hamburg. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie für den Roten Aufbau Hamburg im Dezember 2016 ein Interview für die Taz über G20 gegeben haben sollen. Der konkrete Vorwurf sei die Belobigung von Straftaten. Mehrere Einheiten der Hamburger Polizei, Sondereinsatzkommandos (SEK), Beweissicherungseinheit (BFE) und Polizisten in zivil haben sämtliche Türen in den Privatwohnungen eingetreten und die betroffenen Personen mit gezogenen Maschinenpistolen aus dem Bett gerissen. Zusätzlich wurden auch die Vereinsräumlichkeiten eines linken Zentrum im Stadtteil Eimsbüttel durchsucht, Türen aufgebrochen und zerstört. Die Polizei hatte ihre eigene Öffentlichkeitsabteilung in Form der Springer Presse gleich mit dabei, um die für sie passende Schlagzeilen gleich mit zu produzieren. Der Betroffene Deniz Ergün kommentierte die Aktion mit folgenden Worten: „Diese Einschüchterungsversuche sollen uns kurz vor dem G20-Gipfel verunsichern und dafür sorgen, dass wir uns nicht trauen unseren legitimen Protest an den Tagen des Gipfels auf die Straße zu tragen. Gleichzeitig sprechen sie von einem „Fest der Demokratie“ während die Stadt im Blaulicht versinkt. Dieses Vorgehen ist ein Vorwand um linke Kräfte zu zerschlagen, denn um mit der vorgeworfenen Straftat diese repressiven Maßnahmen zu rechtfertigen erfordert schon einiges an Kreativität. Insbesondere die Durchsuchung eines linken Kulturzentrums zeigt das.“ Im Vorfeld der G20 soll mit dieser Aktion jegliche Kritik kriminalisiert werden. Während sie hunderte Millionen für ein Event ausgeben, wollen sie dem Protest nicht mal eine Wiese zugestehen. Weiter kommentierte Deniz Ergün die Durchsuchung: „Wir werden uns von ihnen aber nicht einschüchtern oder kriminalisieren lassen. Wir werden gemeinsam mit allen unseren GenossInnen, FreundInnen und Protestierenden zeigen, dass wir uns...
Identitäre Bewegung am 17.06 blockieren

Identitäre Bewegung am 17.06 blockieren

Die „Identitäre Bewegung“ mobilisiert zum kommenden Samstag (17.6.2017) zu einer Großdemonstration in Berlin. Die Demo startet um 14:00 am Bahnhof Gesundbrunnen und wird versuchen bis zum Hauptbahnhof zu laufen. Dies gilt es entschlossen zu verhindern! Die sogenannte „Identitäre Bewegung“ (IB) präsentiert ihre, im Kern zutiefst rassistische, Ideologie gezielt modern und zeitgemäß, um rechtes Gedankengut für Jugendliche wieder zugänglicher zu machen. Obwohl sie im Internet gerne als humanistische und friedliche Bewegung auftreten, sprechen ihre Aktionen eine andere Sprache. So sammelt die Bewegung Geld für ein eigenes Schiff, welches gezielt Seenotrettungen auf dem Mittelmeer stören soll und in Lübeck verletzten Identitäre vor einigen Wochen einen Jugendlichen lebensgefährlich mit einem Messer. Auch in Hamburg versucht eine örtliche Gruppe derzeit, durch nächtliche Aufkleber-Aktionen und Internet-Inszenierungen, krampfhaft auf sich aufmerksam zu machen. Schon im letzten Jahr zogen über 100 Identitäre aus ganz Deutschland, anlässlich des Jahrestages der Proteste vom 17. Juni 1953, durch Berlin. Da die Mobilisierung diesmal auch gezielt Anhänger aus dem europäischen Ausland einschließt, ist davon auszugehen, dass die Veranstaltung diesmal größer ausfallen wird. Nutzt die gemeinsame Busanreise aus Hamburg oder nehmt die Bahn und lasst uns den Identitären zeigen das ihr menschenverachtendes und rassistisches Gesellschaftskonzept nicht die Lösung für unsere Probleme, mit welchem uns der Kapitalismus tagtäglich konfrontiert, sein kann. Rote Jugend statt gelber...
Freunde verrät man nicht!

Freunde verrät man nicht!

Freunde verrät man nicht! In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Anquatschversuchen auf linke Aktivisten und deren Umfeld. Die betroffenen Personen wurden unmittelbar auf dem Weg zum Arbeitsplatz oder zu befreundeten GenossInnen auf offener Straße abgefangen und über Vorbereitungen und Informationen zum anstehenden G20 Gipfel befragt. Oft wurden Personen befragt, die nicht unmittelbar in der Szene aktiv sind , aber dennoch nützliche Informationen für die zivil gekleideten Ermittler besitzen könnten. Zur Zielsetzung dieser Versuche gehört ebenfalls InformantInnen einzuschüchtern und Unruhe unter politischen Aktivisten zu stiften. Lasst euch davon nicht verunsichern, unsere Solidarität gegen ihre Repression. Hier ein Artikel der Roten Hilfe zu einem Anquatschversuch anfang des Jahres: ,,Am Mittwoch, den 18.01.2017, kam es in Hamburg wieder zu einem Anquatschversuch in linken Zusammenhängen. Die betroffene Person wurde hierbei auf dem Weg zur Arbeitsstelle in der Harkortstraße auf offener, wenig belebter Straße von zwei Frauen mit Namen angesprochen. Diese gaben auf Nachfrage an, auf dem Weg zu der betroffenen Person gewesen und vom Verfassungsschutz zu sein. Des Weiteren wollten sie mit der betroffenen Person über ihre politische Einstellungen, den G 20-Gipfel und ihre Einschätzung dazu sprechen. Sie gaben an, Hilfe zu benötigen und sich irgendwo in Ruhe unterhalten zu wollen. Dies lehnte die betroffene Person ab, worauf die beiden Verfassungschützerinnen nach einer Handynummer fragten. Während des Gespräches versperrten die beiden Frauen der betroffenen Person den Weg. Allerdings mussten sie ohne ein nennenswertes Gespräch ihren plumpen Anquatschversuch beenden, da die betroffene Person die Kooperation verweigerte. Beide Frauen waren ca. 30-35 Jahre alt. Die eine ungefähr 1,60 m groß mit brustlangen braunen Haaren, einem länglichen Gesicht mit unreiner Haut und einem Kratzer...