Gemeinsames Gedenken zum Tag der Befreiung von Ausschwitz durch die Rote Armee

Gemeinsames Gedenken zum Tag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee

Zusammen mit den Genossinnen und Genossen der Linksjugend solid Dortmund, der Antifaschistischen Aktion
44 und des Roten Tresen Dortmund besuchten wir heute mehrere Mahn- und Denkmäler für die verschiedenen Opfer des Faschismus.

Zuerst besuchten wir das Mahnmal in der Bittermark, wo die Faschisten am Karfreitag 1945 mehrere Hundert Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter*innen und Widerständler*innen aus 7 Nationen ermordeten. Dort legten wir rote Nelken nieder und zündeten Kerzen an.

Danach versammelten wir uns auf dem jüdischen Teil des Hauptfriedhofes und legten dort an den Ehrenmälern für die sowjetischen, polnischen und serbischen Kriegsopfer wieder Nelken nieder und zündeten abermals Kerzen an.

Zum Schluss nahmen wir gemeinsam mit anderen Genoss*innen an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Shoah auf dem Ostfriedhof in Körne teil. Nach einem ergreifenden Redebeitrag einer Genossin, die den Kampf gegen den Faschismus als unsere Hauptaufgabe in der heutigen Zeit unterstrich und einem Liedbeitrag aus dem jüdischen Partisanenkampf unter dem Titel „Zog nit keyn mol“, ging es weiter zum Shoah-Mahnmal, an dem das Gedicht „Todesfuge“ von Paul Celan vorgetragen worden ist. Abermals zündeten wir sechs Kerzen in Gedenken an die sechs Millionen jüdischen Opfer an. Danach wurden in der Kapelle auf dem Friedhof weitere Lieder vorgetragen und die Veranstaltung durch einen beeindruckenden Redebeitrag, der die Rolle des Kapitals im Faschismus unterstrich und eine Faschisierung seit der Zerschlagung der Novemberrevolution darlegte, beendet.

Wir bedanken uns bei unseren Genossinnen und Genossen für das gemeinsame Gedenken und versprechen, wie es einst unsere Genoss*innen in Buchenwald schwuren, dass wir erst dann Aufhören werden zu Kämpfen, wenn wir die Wurzeln des Faschismus, die im Kapitalismus liegen, endgültig zerstört sind und eine neue Gesellschaft aus den Trümmern auferstehen wird.

Rotfront – Gedenken heißt Kämpfen!
Nie wieder Auschwitz – Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!

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