{"id":337,"date":"2018-05-30T16:21:16","date_gmt":"2018-05-30T14:21:16","guid":{"rendered":"http:\/\/roter-aufbau.de\/?p=337"},"modified":"2020-02-11T16:54:35","modified_gmt":"2020-02-11T15:54:35","slug":"mietenmove-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roter-aufbau.de\/?p=337","title":{"rendered":"Mietenmove Hamburg"},"content":{"rendered":"\n<p>Kommt am Samstag zum MietenMove: 11 Uhr Alma-Wartenberg-Platz (Altona) 13 Uhr Spielbudenplatz (St. Pauli) In Hamburg, der Stadt mit den meisten Million\u00e4ren Deutschlands, haben zur Zeit ca. 8.000 Menschen keine Wohnung. Mit o\ufb03 ziell ca. 2.500 leerstehenden Wohneinheiten, nicht benutzten B\u00fcro\ufb02 \u00e4chen von 580.000 m\u00b2 und einer noch h\u00f6heren Dunkelzi\ufb00 er w\u00e4re genug Wohnraum f\u00fcr alle vorhanden. Die Situation wird durch eine weitere Schweinerei der Hamburger Wohnungspolitik versch\u00e4rft: Der Bestand an Sozialwohnungen ist in der Hansestadt seit Mitte der 70er Jahre um das Vierfache zur\u00fcckgegangen. So gab es damals 400.000, heute 100.000 und Sch\u00e4tzungen zufolge 2020 nur noch ca. 60.000 Sozialwohnungen. Dieser verheerende Notstand verl\u00e4uft parallel zu Milliardeninvestitionen in St\u00e4dtebauprojekte, wie der Neuen Mitte Altona und der Hafen City, bei denen Wohnraum f\u00fcr reiche Familien und zugezogene Yuppies gescha\ufb00 en wird. Zeitgleich werden viele Betro\ufb00 ene durch steigende Mieten aus dem Stadtkern in die Randbezirke vertrieben. Lange Anfahrtswege und der Verlust sozialer Strukturen sind die Folge. Bei steigendem Bed\u00fcrfnis nach bezahlbaren Wohnungen durch Zunahme prek\u00e4rer Besch\u00e4ftigten sowie Zuzug Ge\ufb02 \u00fcchteter sind die Planungsziele des Hamburger Senats nicht mehr als ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein. Dieser Zustand befeuert die Konkurrenzsituation unter den Menschen und lenkt vom gemeinsamen Feind ab. Dem Hamburger Senat geht es nicht um die Bed\u00fcrfnisse der Betro\ufb00 enen, sondern um Pro\ufb01 te, Eigenbereicherung und Prestigeobjekte. So dr\u00fccken sich Immobilienspekulanten im Hamburger Rathaus die Klinke in die Hand. Gemeinsam stecken sie mit Beust, Scholz und nun Tschentscher Milliarden in gro\u00df angelegte Bauprojekte, wie dem Zeise 2 und der Elbphilharmonie. Auch die ach so gelobte Mietpreisbremse verhindert nicht, dass die Mieten steigen, sondern verlangsamen nur den Prozess der&#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Kommt am Samstag zum MietenMove:<br>\n11 Uhr Alma-Wartenberg-Platz (Altona)<br>\n13 Uhr Spielbudenplatz (St. Pauli)<\/p>\n\n\n\n<p>In Hamburg, der Stadt mit den meisten Million\u00e4ren Deutschlands, haben zur Zeit ca. 8.000 Menschen keine Wohnung. Mit o\ufb03 ziell ca. 2.500 leerstehenden Wohneinheiten, nicht benutzten B\u00fcro\ufb02 \u00e4chen von 580.000 m\u00b2 und einer noch h\u00f6heren Dunkelzi\ufb00 er w\u00e4re genug Wohnraum f\u00fcr alle vorhanden. Die Situation wird durch eine weitere Schweinerei der Hamburger Wohnungspolitik versch\u00e4rft: Der Bestand an Sozialwohnungen ist in der Hansestadt seit Mitte der 70er Jahre um das Vierfache zur\u00fcckgegangen. So gab es damals 400.000, heute 100.000 und Sch\u00e4tzungen zufolge 2020 nur noch ca. 60.000 Sozialwohnungen. Dieser verheerende Notstand verl\u00e4uft parallel zu Milliardeninvestitionen in St\u00e4dtebauprojekte, wie der Neuen Mitte Altona und der Hafen City, bei denen Wohnraum f\u00fcr reiche Familien und zugezogene Yuppies gescha\ufb00 en wird. Zeitgleich werden viele Betro\ufb00 ene durch steigende Mieten aus dem Stadtkern in die Randbezirke vertrieben. Lange Anfahrtswege und der Verlust sozialer Strukturen sind die Folge. Bei steigendem Bed\u00fcrfnis nach bezahlbaren Wohnungen durch Zunahme prek\u00e4rer Besch\u00e4ftigten sowie Zuzug Ge\ufb02 \u00fcchteter sind die Planungsziele des Hamburger Senats nicht mehr als ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Zustand befeuert die Konkurrenzsituation unter den Menschen und lenkt vom gemeinsamen Feind ab. Dem Hamburger Senat geht es nicht um die Bed\u00fcrfnisse der Betro\ufb00 enen, sondern um Pro\ufb01 te, Eigenbereicherung und Prestigeobjekte. So dr\u00fccken sich Immobilienspekulanten im Hamburger Rathaus die Klinke in die Hand. Gemeinsam stecken sie mit Beust, Scholz und nun Tschentscher Milliarden in gro\u00df angelegte Bauprojekte, wie dem Zeise 2 und der Elbphilharmonie. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch die ach so gelobte Mietpreisbremse verhindert nicht, dass die Mieten steigen, sondern verlangsamen nur den Prozess der Verdr\u00e4ngung. Des Weiteren bietet dieses so gefeierte Gesetz diverse Ausnahme Regelungen, die es den Vermietern erm\u00f6glichen die \u201ePreisbremse\u201c zu umgehen und die Mieten um weit mehr als die Erlaubten 10% des Mietenspiegels zu Steigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir lassen uns nicht spalten, sondern k\u00e4mpfen gemeinsam! Organisiert euch gegen Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommt am Samstag zum MietenMove: 11 Uhr Alma-Wartenberg-Platz (Altona) 13 Uhr Spielbudenplatz (St. Pauli) In Hamburg, der Stadt mit den meisten Million\u00e4ren Deutschlands, haben zur&#8230;<\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/roter-aufbau.de\/?p=337\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Mietenmove Hamburg<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":338,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22,23],"tags":[],"class_list":["post-337","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hamburg","category-startseite","entry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=337"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/337\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":405,"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/337\/revisions\/405"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/338"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=337"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=337"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/roter-aufbau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}