{"id":343,"date":"2018-04-20T16:22:10","date_gmt":"2018-04-20T14:22:10","guid":{"rendered":"http:\/\/roter-aufbau.de\/?p=343"},"modified":"2020-02-11T16:43:06","modified_gmt":"2020-02-11T15:43:06","slug":"heraus-zum-1-mai-18-uhr-hamburg-hauptbahnhof","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/roter-aufbau.de\/?p=343","title":{"rendered":"Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr \u2013 Hamburg Hauptbahnhof"},"content":{"rendered":"\n<p>Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr \u2013 Hauptbahnhof Der 1.Mai ist der Kampftag der ArbeiterInnen, Werkt\u00e4tigen und Lohnabh\u00e4ngigen weltweit. Er geht zur\u00fcck auf den 1.Mai 1886, an dem der 8 Stunden Tag beim sogenannten \u201ehaymarket riot\u201c erk\u00e4mpft wurde. Ob Pflegenotstand, Leiharbeit, Altersarmut oder Hartz4, Benachteiligung durch Sexismus oder Rassismus, Wohnungsnot und Verdr\u00e4ngung \u2013 die Widerspr\u00fcche im System treten in der sozialen Frage immer st\u00e4rker zur Geltung. Lasst uns unsere Solidarit\u00e4t mit allen Streikenden, mit allen Ausgebeuteten lautstark auf die Stra\u00dfe tragen! Die soziale Frage konkret stellen! In Deutschland leben rund 16 Mio. Menschen in Angst vor Armut und sozialer Ausgrenzung, in der EU trifft das sogar auf ca. ein Viertel der Menschen zu. Die Lage der lohnabh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten in der Bundesrepublik Deutschland verschlechtert sich zunehmend. Wer noch eine Erwerbsarbeit hat, muss bef\u00fcrchten, mit deutlichen Lohneinbu\u00dfen zurechtkommen oder sie zu verlieren. Viele gehen aus Furcht vor der K\u00fcndigung sogar trotz Erkrankung in ihren Betrieb. Zahlreiche Belegschaften sind durch ungerechte Lohnpolitik und Arbeitsbedingungen gespalten. Viele leben und arbeiten vereinzelt und ohne soziale Beziehung zu ihren Mitmenschen. In den Chefetagen der Unternehmen wird nach dem Prinzip \u201eteile und herrsche\u201c versucht, entlang der innerbetrieblichen Arbeitsteilung die ArbeiterInnen in \u201eStammbelegschaft\u201c, LeiharbeiterInnen und Aushilfen oder nach Herkunft und Geschlecht auseinander zu spalten. Auf die Verschlechterungen der Arbeitsverh\u00e4ltnisse der einen folgt, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter, die Verschlechterung der Arbeitsverh\u00e4ltnisse der anderen. Mit der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen geht auch Altersarmut einher, unter der ein Gro\u00dfteil der RentnerInnen zu leiden haben. Wer keine Arbeit hat, kommt in den Teufelskreis der durch die SPD eingef\u00fchrten Agenda2010: HartzIV. Aktuell werden K\u00e4mpfe im Pflegebereich gef\u00fchrt, da Krankenh\u00e4user und andere Pflegeeinrichtungen privatisiert werden und&#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr \u2013 Hauptbahnhof<\/p>\n\n\n\n<p>Der 1.Mai ist der Kampftag der ArbeiterInnen, Werkt\u00e4tigen und Lohnabh\u00e4ngigen weltweit. Er geht zur\u00fcck auf den 1.Mai 1886, an dem der 8 Stunden Tag beim sogenannten \u201ehaymarket riot\u201c erk\u00e4mpft wurde. Ob Pflegenotstand, Leiharbeit, Altersarmut oder Hartz4, Benachteiligung durch Sexismus oder Rassismus, Wohnungsnot und Verdr\u00e4ngung \u2013 die Widerspr\u00fcche im System treten in der sozialen Frage immer st\u00e4rker zur Geltung. Lasst uns unsere Solidarit\u00e4t mit allen Streikenden, mit allen Ausgebeuteten lautstark auf die Stra\u00dfe tragen!<\/p>\n\n\n\n<p>Die soziale Frage konkret stellen!<br>\nIn Deutschland leben rund 16 Mio. Menschen in Angst vor Armut und sozialer Ausgrenzung, in der EU trifft das sogar auf ca. ein Viertel der Menschen zu. Die Lage der lohnabh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten in der Bundesrepublik Deutschland verschlechtert sich zunehmend. Wer noch eine Erwerbsarbeit hat, muss bef\u00fcrchten, mit deutlichen Lohneinbu\u00dfen zurechtkommen oder sie zu verlieren. Viele gehen aus Furcht vor der K\u00fcndigung sogar trotz Erkrankung in ihren Betrieb. Zahlreiche Belegschaften sind durch ungerechte Lohnpolitik und Arbeitsbedingungen gespalten. Viele leben und arbeiten vereinzelt und ohne soziale Beziehung zu ihren Mitmenschen. In den Chefetagen der Unternehmen wird nach dem Prinzip \u201eteile und herrsche\u201c versucht, entlang der innerbetrieblichen Arbeitsteilung die ArbeiterInnen in \u201eStammbelegschaft\u201c, LeiharbeiterInnen und Aushilfen oder nach Herkunft und Geschlecht auseinander zu spalten. Auf die Verschlechterungen der Arbeitsverh\u00e4ltnisse der einen folgt, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter, die Verschlechterung der Arbeitsverh\u00e4ltnisse der anderen. Mit der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen geht auch Altersarmut einher, unter der ein Gro\u00dfteil der RentnerInnen zu leiden haben. Wer keine Arbeit hat, kommt in den Teufelskreis der durch die SPD eingef\u00fchrten Agenda2010: HartzIV. Aktuell werden K\u00e4mpfe im Pflegebereich gef\u00fchrt, da Krankenh\u00e4user und andere Pflegeeinrichtungen privatisiert werden und am Personal gespart wird. Wir solidarisieren uns mit diesem Kampf und sind auch ein Teil davon! Gegen ihre Ausbeutung m\u00fcssen wir mit entschlossener Solidarit\u00e4t antworten.<\/p>\n\n\n\n<p>Waffenexporte stoppen!<br>\nKrieg beginnt hier ist nicht nur eine Parole von Linken sondern auch Wahrheit: allein \u00fcber den Hamburger Hafen werden im Schnitt t\u00e4glich mindestens 25 Tonnen Munition verschifft. Ob in die T\u00fcrkei, Saudi Arabien oder Mexiko \u2013 deutsche Waffen morden mit in aller Welt. Besonders deutlich wurde das mit dem Angriffskrieg der T\u00fcrkei auf Afrin in Nordsyrien. Deutsche Kampfpanzer waren dort an vorderster Front mit t\u00fcrkischen Faschisten bemannt zu finden. Aber schon vorher existierten Bilder der Peshmerga, die mit deutschen Milit\u00e4rfahrzeugen und G36Gewehren ausgestattet Krieg gegen Jesiden im Irak f\u00fchrten. Die Waffenlieferungen aber bleiben undurchsichtig, Munition f\u00e4llt nur deshalb auf, weil sie Gefahrengut gekennzeichnet werden muss. So kann die BRD ungeniert den Deals mit der T\u00fcrkei zustimmen. Deutsche Soldaten sind auch in mindestens 15 Gebieten und L\u00e4ndern weltweit im Einsatz, aber sicherlich wird man mit Gewehren keine Brunnen bauen. Auch nebenan kriselt es, wenn in der Ukraine Krieg gef\u00fchrt wird, in den die BRD verstrickt ist. W\u00e4hrenddessen probt die Nato den Ernstfall f\u00fcr Krieg gegen Russland. Also Schluss mit Waffenexporten! F\u00fcr eine Welt ohne Krieg und Krise!<\/p>\n\n\n\n<p>Wohnungsnot beenden!<br>\nIn Hamburg, der Stadt mit den meisten Million\u00e4ren Deutschlands, haben zur Zeit ca. 8.000 Menschen keine Wohnung. Mit offiziell ca. 2.500 leerstehenden Wohneinheiten, nicht benutzten B\u00fcrofl\u00e4chen von 580.000 m\u00b2 und einer noch h\u00f6heren Dunkelziffer w\u00e4re genug Wohnraum f\u00fcr alle vorhanden. Die Situation wird durch eine weitere Schweinerei der Hamburger Wohnungspolitik versch\u00e4rft: Der Bestand an Sozialwohnungen ist in der Hansestadt seit Mitte der 70er Jahre um das Vierfache zur\u00fcckgegangen. Dieser verheerende Notstand verl\u00e4uft parallel zu Milliardeninvestitionen in St\u00e4dtebauprojekte, wie der Neuen Mitte Altona und der Hafen City, bei denen Wohnraum f\u00fcr reiche Familien und zugezogene Yuppies geschaffen wird. Zeitgleich werden viele Betroffene durch steigende Mieten aus dem Stadtkern in die Randbezirke vertrieben. Lange Anfahrtswege und der Verlust sozialer Strukturen sind die Folge. Bei steigendem Bed\u00fcrfnis nach bezahlbaren Wohnungen durch Prekarisierung sowie Zuzug Gefl\u00fcchteter sind die Planungsziele des Hamburger Senats nicht mehr als ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein. Dieser Zustand befeuert die Konkurrenzsituation unter den Menschen und lenkt vom gemeinsamen Feind ab. SPD, CDU und den Gr\u00fcnen geht es nicht um die Bed\u00fcrfnisse der Betroffenen, sondern um Profite, Denkm\u00e4ler und Eigenbereicherung. So dr\u00fccken sich Immobilienspekulanten im Hamburger Rathaus die Klinke in die Hand. Wir lassen uns nicht spalten, sondern K\u00e4mpfen gemeinsam f\u00fcr eine Stadt im Interesse aller!<\/p>\n\n\n\n<p>Kapitalismus und Patriarchat \u00fcberwinden!<br>\nDas Patriarchat stellt eine Grundlage der kapitalistischen Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung dar. Die Einteilung der Menschen in zwei Geschlechter hat die Basis geschaffen f\u00fcr die Trennung in Produktions- und Reproduktionssph\u00e4re, in privat und politisch und in sichtbar und unsichtbar. Die Funktion, die diese Einteilungen f\u00fcr das kapitalistische System hat, wird verschleiert, indem geschlechtsspezifische Sozialisation, Rollenbilder und Arbeitsteilung als naturgegeben dargestellt werden. Hierdurch wird nicht nur die Grundlage f\u00fcr die Ausbeutung von Frauen* geebnet, die einen Gro\u00dfteil der unbezahlten Reproduktionsarbeit leisten, sondern das weibliche Geschlecht wird durch sexistische Werbung der kapitalistischen Verwertungslogik unterworfen und zur Ware erkl\u00e4rt. Gleichzeitig wird die Vielfalt der Geschlechter verleugnet und Menschen, die sich au\u00dferhalb der bin\u00e4ren Geschlechterordnung befinden, unterdr\u00fcckt. Die Gewalt, die durch das kapitalistische Patriarchat systematisiert, legitimiert und produziert wird ist vielf\u00e4ltig und sie richtet sich tagt\u00e4glich gegen Frauen*, Trans-, Inter und nicht-bin\u00e4re Personen. Der Kampf f\u00fcr Befreiung bedeutet immer auch ein Kampf gegen das Patriarchat!<\/p>\n\n\n\n<p>Rassismus und Rechtsruck verhindern!<br>\nWenn das kapitalistische Ausbeutungssystem kriselt, bl\u00fchen historisch sowie gegenw\u00e4rtig rassistische Hetze, Nationalismus und das R\u00fcckbeziehen auf konservative und faschistische Werte auf. Die Gefahr von Faschismus und rechter Hetze, von der man in Europa angenommen hatte, sie geh\u00f6re der Vergangenheit an, w\u00e4chst von Tag zu Tag. Rechte Bewegungen weisen dabei von Land zu Land Unterschiede auf, gleichen sich aber in ihren rassistischen und nationalistischen Grundlagen.Diese Ideologien legen besonderen Wert darauf, die unterschiedlichen Kategorien des Proletariats gegeneinander d.h. den Arbeitslosen gegen den Arbeiter, den einheimischen Arbeiter gegen den aus einem anderen Land gekommenen Arbeiter, die Massen gegen die anderen Staaten zu hetzen und somit nationale Gef\u00fchle zu sch\u00fcren, die Gedanken des Nationalismus und die eigene \u00dcberlegenheit m\u00e4chtig werden zu lassen. Auch in Deutschland erleben rassistische und rechte Bewegungen einen Aufschwung. Alleine 2017 gab es 2219 Angriffe auf Gefl\u00fcchtete und Gefl\u00fcchtetenunterk\u00fcnfte, immer mehr rechte Aufm\u00e4rsche und Kundgebungen finden in ganz Deutschland statt, die AFD stellte mit 12,6% die drittst\u00e4rkste Kraft bei der Bundestagswahl dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Umweltzerst\u00f6rung aufhalten!<br> Das kapitalistische System ist f\u00fcr die Zerst\u00f6rung unserer Umwelt verantwortlich. Es wird uns aber wei\u00df gemacht, das die B\u00fcrgerInnen lieber Strom sparen sollen und dadurch alles besser wird. Aber Konzerne und nicht wir holzen den Regenwald ab, verpesten Meere und L\u00e4nder, verdr\u00e4ngen indigene Bev\u00f6lkerung und vieles mehr. Die Auswirkungen des Klimawandels kommen auch langsam hier an und auch 90% der Seen und Fl\u00fcsse in Deutschland haben jede Grenzwerte \u00fcberschritten. Neben der ans\u00e4ssigen Schwerindustrie ist in Deutschland die gr\u00f6\u00dfte Fleischindustrie Europas mit dem st\u00e4rksten Niedriglohnsektor zu finden. Die Unmengen an Tiere geben nicht nur eine Menge Methangas ab sondern m\u00fcssen auch gef\u00fcttert werden. Daf\u00fcr werden enorme Fl\u00e4chen des Regenwalds abgeholzt, damit in Monokulturen Soja angebaut werden kann. Dabei reicht die produzierte Nahrungsmenge aus um die Weltbev\u00f6lkerung zu ern\u00e4hren. Um die Vernichtung unserer Lebensr\u00e4ume zu stoppen m\u00fcssen wir also dieses System \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Revolution\u00e4rer 1. 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