Anti-TTIP/CETA Demonstration

Anti-TTIP/CETA Demonstration

Wir bedanken uns bei allen die lautstark am Roten Block auf der Demonstration gegen TTIP/CETA mitgewirkt haben. Von den über 60.000 (!) Demonstranten präsentierte sich ein großer Teil klar antikapitalistisch und machte die aufkommende Wut gegen das Freihandelsabkommen und dieses System durch Rufen von vielen Parolen deutlich. Am Rand der Demonstration wurden Flyer und Zeitungen verteilt, auch hier war anhand der zahlreichen Gespräche großes Interesse vorhanden. Wir hoffen die Menschen werden in Zukunft häufiger das Bedürfnis verspüren ihre Meinung kund zu tun und spätestens zum G20 Gipfel einen großen Teil der Bevölkerung auf der Straße sehen, gegen dieses System und die politische Bestimmung gegen unsere Interessen und über unsere Köpfe hinweg. Wer Interesse hat sich nochmal zum Abkommen zu informieren und unsere Position dazu lesen möchte kann dies unter folgendem Link tun: http://roter-aufbau.de/…/1295die-wahrheit-schweigt-wenn-da…/ Auf dem Bild ist übrigens unser neues Transparent gegen den G20 Gipfel zu sehen: G20? KLAR ZUM...
„Die Wahrheit schweigt wenn das Para spricht“

„Die Wahrheit schweigt wenn das Para spricht“

TTIP & CETA – Klassenkampf von Oben Egal wo in den Medien über TTIP oder CETA gesprochen wird, sind die Themen Verbraucherschutz und Mitbestimmung nicht weit. Die große Angst vor Chlorhühnern und genmanipulierten Agrarprodukten rückt in greifbare Nähe. Unternehmen dürfen die Staaten verklagen und bei der Gesetzgebung mitmischen, im Geheimen ihre eigenen Verhandlungen durchführen und das ohne Zustimmung der Bevölkerung. Doch wo blieb der Verbraucherschutz und die Mitbestimmung bisher? Viele Dinge die gesundheitlich ebenfalls bedenklich sind, wie zum Beispiel hoch konzentrierte Chemikalien, die unser Essen haltbar machen und uns Geschmäcker vortäuschen, Konzerne die Tiere mit Medikamenten bis zum Umfallen vollpumpen oder Weichmacher in Klamotten, die unseren Hormonhaushalt beeinflussen sind in Europa bereits Erlaubt. Es gibt weitere unzählige für den Menschen gefährliche Dinge, die aus Profitgründen von europäischen Konzernen auf den Markt geworfen wurden und dass ohne wirkliche Aufklärung und Zustimmung. Dient dies unserem Wohl? Wir sagen: Solange sich dieses System nicht an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, sondern daran immer schneller und größer zu wachsen, kann es an einem Gemeinwohl orientierten Verbraucherschutz nicht geben! Wer Geld und Macht besitzt, will diese vermehren und keinen Wohlfahrtsstaat aufbauen. Dinge, die bisher in der EU oder der BRD als „gesundheitlich bedenklich“ oder als verboten galten, könnten trotzdem bald hier erhältlich sein. Hierbei ist das Problem nicht, dass es keinen Verbraucherschutz in der USA gibt, sondern es gelten Dinge dort solange als unbedenklich, bis jemand das Gegenteil bewiesen hat (z.B. bei Medikamenten). Dies ist nur ein Beispiel wie der Kapitalismus und alle Zahnrädchen immer wieder versuchen uns ArbeiterInnen die erkämpfte Grundlage zu entziehen und uns zu Machtlosen degradieren wollen. TTIP und CETA stärkt...
Antifaschistische Stadtteilarbeit aufbauen

Antifaschistische Stadtteilarbeit aufbauen

Antifaschistischen Selbstschutz organisieren, eine Zusendung der Antifa 57 aus Hamburg Schnelsen: „Nachdem am Anfang des Jahres eine weitere Flüchtlingsunterkunft in Schnelsen gebaut wurde hatten wir die Befürchtung, dass es auch hier zu rassistischen Protesten kommen könnte. Da wir auf den Infoveranstaltungen keine großen Proteste beobachten konnten, waren wir umso verwunderter als letzten Monat Nazipropaganda in Form von Stickern und Schmierereien auftauchte. Wir fassten also kurzerhand den Entschluss uns zu organisieren und uns dem entgegen zu stellen. Wir entfernten sticker und ersetzten sie durch unsere und verschönerten ein paar Wände um klar zu stellen dass es in unserem Viertel kein Platz für rassistische Hetze gibt.“ Antifaschistische Stadtteilarbeit aufbauen. Antifa...

Refugees Welcome Graffiti

Ein Auszug aus unserem Selbstverständnis: „Ihr könnt keinen Kapitalismus ohne Rassismus haben“  Der Rassismus geht bei der Betrachtung der Menschen davon aus, dass sich die Menschheit in verschiedene „Rassen“, welche alle über ihre eigenen genetischen wie historisch gewachsenen Merkmale verfügen, unterteilen lässt. Bei den angeblich historisch gewachsenen Merkmalen sind besonders nationale, religiöse und kulturelle Herkunft von entscheidender Bedeutung. Diese Einteilung der Menschen durch den Rassismus führt dann zu einer Bewertung der verschiedenen „Rassen“ und schafft so die Grundlage für die Herabwürdigung anderer, während die eigene Identität als Zugehöriger zu einer bestimmten „Rasse“ gestärkt wird. Für den Kapitalismus ist dieser Umstand äußerst nützlich. Der Rassismus als eine Form der vermehrten Konkurrenz innerhalb der Arbeiterklasse vergrößert dessen Spaltung. Verwertbare Menschen werden im Ausland abgeworben, dadurch werden die jeweiligen Herkunftsländer indirekt in Unterentwicklung gehalten, auf der anderen Seite wird dann in Deutschland nicht mehr ausreichend in Bildung investiert, weil sich das Kapital sein Menschenbedarf wo anders beschafft. MigrantInnen dienen auf verschiedenste Weise so als Sündenböcke für gesellschaftliche Probleme. Der Zorn der Arbeiterklasse kanalisiert sich so von der herrschenden Klasse auf eine rassistisch definierte Minderheit. Rassismus spaltet also Menschen, die eigentlich die gleichen Bedürfnisse und Interessen haben, in verschiedene, sich feindlich gesinnte Lager. Natürlich versuchen Menschen, sich aus dem vom Imperialismus geschaffenem Elend der „Dritten Welt“ zu retten und machen sich auf den Weg in die westlichen Metropolen. Falls sie es bis hierhin schaffen, werden sie in Lager gesperrt und durch den institutionellen Rassismus terrorisiert. Die Flüchtlinge werden in eine Situation gedrängt, in der ihnen weder die Almosen des Staates reichen noch legale Zuverdienstmöglichkeiten bleiben. Praktisch in die Kriminalität gedrängt, werden sie so...
Streetart – Sprache einer Jugendkultur

Streetart – Sprache einer Jugendkultur

Streetart ist die Sprache der Jugend für die Straße. Sie kann von allen Menschen an jedem Ort eingesehen werden, unabhängig davon welcher Klasse sie angehören oder welchen gesellschaftlichen Stand sie haben, sie wird niemandem vorenthalten. Somit gilt sie nicht nur als Kunstplattform, sondern vermittelt gleichzeitig politische Misstände. Wir werden hier in Zukunft zugesendete Streetart veröffentlichen, um Menschen eine Plattform abseits der Norm zu bieten um ihre Kreativität, Kunst und Kämpfe zu unterstützen. Wir freuen uns über jede Zusendung. Die Straße frei der roten...
Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Kapitalismus

Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Kapitalismus

Heute am Antikriegstag wird überall in Deutschland daran erinnert, dass vor 77 Jahren das faschistische Deutschland Polen überfallen und so den Zweiten Weltkrieg angefangen hat. Aktuell jährt sich aber auch zum 80. mal der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges. In diesem Krieg hat das faschistische Deutschland mit der Bombardierung der Stadt Guernica zum ersten Mal eine Stadt durch eine Luftwaffe komplett zerstört. Dem wollen wir gedenken, nicht in dem wir trauern oder in Ohnmacht verfallen, sondern in dem wir aufzeigen, dass mit den Imperialisten kein Frieden zu machen ist. Wer Frieden will, muss dieses System bekämpfen, wer Freiheit will muss sich organisieren! Hier noch mal unser Beitrag zum Thema Krieg in der 1.Mai-Broschüre: Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Imperialismus!...
Trotz Verbot niemals tod!

Trotz Verbot niemals tod!

Trotz Verbot niemals tod – 60 Jahre KPD-Verbot KommunistInnen wurden seit jeher in Deutschland verfolgt und als politische Feinde angesehen. Schon im Jahr 1852 fand ein Prozess gegen den Bund der Kommunisten durch die preußische Regierung statt. Ein paar Jahre zuvor hatten Karl Marx und Friedrich Engels für diese Vereinigung das „Manifest der Kommunistischen Partei“ geschrieben, welcher kurz darauf zerschlagen wurde und ihre Mitglieder verfolgt. Bismarck initiierte das Sozialistengesetz im Jahr 1878 und versuchte damit den Einfluss der damals revolutionären Sozialdemokratie durch Zuckerbrot und Peitsche einzudämmen. Eine der ersten Amtshandlungen der Faschisten war es die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) im Jahr 1933 zu verbieten und hunderttausende Kommunisten zu verfolgen, einzukerkern und zu ermorden. Nach dem Krieg und der Zerschlagung des deutschen Faschismus blieben Juristen in ihren Ämtern und setzten schon im Juni 1951 das Verbot der KPD nahe Jugendorganisation Freie Deutsche Jugend (FDJ) durch. Einen Monat später wurden in manchen Bundesländern sogar die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes verboten. Kurz darauf hat die Adenauer-Regierung ein Verbotsantrag gegen die KPD eingereicht, welche dazu führte, dass die KPD am 17. August 1956 verboten wurde. Nazihenker in bürgerlicher Tracht Schon der Verbotsantragsteller der Bundesregierung Dr. Robert Lehr war ein berüchtigter Faschist. Im Januar 1951 warf ihm der KPD-Abgeordneter Heinz Renner vor, Hitler zur Macht verholfen zu haben, dieser antwortete: „Ich bin auch bereit, es ein zweites Mal zu tun.“ (Protokoll der 114. Sitzung des ersten Bundestages, S.4279) Der Staatssekretär von Lex rechtfertigte den Verbotsantrag für die Adenauer-Regierung am 5. Juli 1955: „Sie ist ein gefährlicher Infektionsherd im Körper unseres Volkes, der Giftstoffe in die Blutbahn des staatlichen und gesellschaftlichen Organismus der Bundesrepublik...
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