Refugees Welcome Graffiti

Ein Auszug aus unserem Selbstverständnis: „Ihr könnt keinen Kapitalismus ohne Rassismus haben“  Der Rassismus geht bei der Betrachtung der Menschen davon aus, dass sich die Menschheit in verschiedene „Rassen“, welche alle über ihre eigenen genetischen wie historisch gewachsenen Merkmale verfügen, unterteilen lässt. Bei den angeblich historisch gewachsenen Merkmalen sind besonders nationale, religiöse und kulturelle Herkunft von entscheidender Bedeutung. Diese Einteilung der Menschen durch den Rassismus führt dann zu einer Bewertung der verschiedenen „Rassen“ und schafft so die Grundlage für die Herabwürdigung anderer, während die eigene Identität als Zugehöriger zu einer bestimmten „Rasse“ gestärkt wird. Für den Kapitalismus ist dieser Umstand äußerst nützlich. Der Rassismus als eine Form der vermehrten Konkurrenz innerhalb der Arbeiterklasse vergrößert dessen Spaltung. Verwertbare Menschen werden im Ausland abgeworben, dadurch werden die jeweiligen Herkunftsländer indirekt in Unterentwicklung gehalten, auf der anderen Seite wird dann in Deutschland nicht mehr ausreichend in Bildung investiert, weil sich das Kapital sein Menschenbedarf wo anders beschafft. MigrantInnen dienen auf verschiedenste Weise so als Sündenböcke für gesellschaftliche Probleme. Der Zorn der Arbeiterklasse kanalisiert sich so von der herrschenden Klasse auf eine rassistisch definierte Minderheit. Rassismus spaltet also Menschen, die eigentlich die gleichen Bedürfnisse und Interessen haben, in verschiedene, sich feindlich gesinnte Lager. Natürlich versuchen Menschen, sich aus dem vom Imperialismus geschaffenem Elend der „Dritten Welt“ zu retten und machen sich auf den Weg in die westlichen Metropolen. Falls sie es bis hierhin schaffen, werden sie in Lager gesperrt und durch den institutionellen Rassismus terrorisiert. Die Flüchtlinge werden in eine Situation gedrängt, in der ihnen weder die Almosen des Staates reichen noch legale Zuverdienstmöglichkeiten bleiben. Praktisch in die Kriminalität gedrängt, werden sie so...
Streetart – Sprache einer Jugendkultur

Streetart – Sprache einer Jugendkultur

Streetart ist die Sprache der Jugend für die Straße. Sie kann von allen Menschen an jedem Ort eingesehen werden, unabhängig davon welcher Klasse sie angehören oder welchen gesellschaftlichen Stand sie haben, sie wird niemandem vorenthalten. Somit gilt sie nicht nur als Kunstplattform, sondern vermittelt gleichzeitig politische Misstände. Wir werden hier in Zukunft zugesendete Streetart veröffentlichen, um Menschen eine Plattform abseits der Norm zu bieten um ihre Kreativität, Kunst und Kämpfe zu unterstützen. Wir freuen uns über jede Zusendung. Die Straße frei der roten...
Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Kapitalismus

Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Kapitalismus

Heute am Antikriegstag wird überall in Deutschland daran erinnert, dass vor 77 Jahren das faschistische Deutschland Polen überfallen und so den Zweiten Weltkrieg angefangen hat. Aktuell jährt sich aber auch zum 80. mal der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges. In diesem Krieg hat das faschistische Deutschland mit der Bombardierung der Stadt Guernica zum ersten Mal eine Stadt durch eine Luftwaffe komplett zerstört. Dem wollen wir gedenken, nicht in dem wir trauern oder in Ohnmacht verfallen, sondern in dem wir aufzeigen, dass mit den Imperialisten kein Frieden zu machen ist. Wer Frieden will, muss dieses System bekämpfen, wer Freiheit will muss sich organisieren! Hier noch mal unser Beitrag zum Thema Krieg in der 1.Mai-Broschüre: Krieg dem Krieg – Heißt Kampf dem Imperialismus!...
Trotz Verbot niemals tod!

Trotz Verbot niemals tod!

Trotz Verbot niemals tod – 60 Jahre KPD-Verbot KommunistInnen wurden seit jeher in Deutschland verfolgt und als politische Feinde angesehen. Schon im Jahr 1852 fand ein Prozess gegen den Bund der Kommunisten durch die preußische Regierung statt. Ein paar Jahre zuvor hatten Karl Marx und Friedrich Engels für diese Vereinigung das „Manifest der Kommunistischen Partei“ geschrieben, welcher kurz darauf zerschlagen wurde und ihre Mitglieder verfolgt. Bismarck initiierte das Sozialistengesetz im Jahr 1878 und versuchte damit den Einfluss der damals revolutionären Sozialdemokratie durch Zuckerbrot und Peitsche einzudämmen. Eine der ersten Amtshandlungen der Faschisten war es die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) im Jahr 1933 zu verbieten und hunderttausende Kommunisten zu verfolgen, einzukerkern und zu ermorden. Nach dem Krieg und der Zerschlagung des deutschen Faschismus blieben Juristen in ihren Ämtern und setzten schon im Juni 1951 das Verbot der KPD nahe Jugendorganisation Freie Deutsche Jugend (FDJ) durch. Einen Monat später wurden in manchen Bundesländern sogar die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes verboten. Kurz darauf hat die Adenauer-Regierung ein Verbotsantrag gegen die KPD eingereicht, welche dazu führte, dass die KPD am 17. August 1956 verboten wurde. Nazihenker in bürgerlicher Tracht Schon der Verbotsantragsteller der Bundesregierung Dr. Robert Lehr war ein berüchtigter Faschist. Im Januar 1951 warf ihm der KPD-Abgeordneter Heinz Renner vor, Hitler zur Macht verholfen zu haben, dieser antwortete: „Ich bin auch bereit, es ein zweites Mal zu tun.“ (Protokoll der 114. Sitzung des ersten Bundestages, S.4279) Der Staatssekretär von Lex rechtfertigte den Verbotsantrag für die Adenauer-Regierung am 5. Juli 1955: „Sie ist ein gefährlicher Infektionsherd im Körper unseres Volkes, der Giftstoffe in die Blutbahn des staatlichen und gesellschaftlichen Organismus der Bundesrepublik...
Brot und Spiele

Brot und Spiele

Seit kurzem sind die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien eröffnet. Die Reichen und Schönen der Welt feiern, während die Bevölkerung gleichzeitig leiden muss. Sie ließen ihren prunkvollen und protzigen Palast renovieren und ausbauen während es vielen an Zugang zu Bildung, Medizin, Lebensmitteln und Sicherheit fehlt. Diejenigen die den Palast gebaut haben können sich oft nicht einmal ein Ticket dafür leisten. Die Spiele zeigen wieder mal wie ungerecht die Verteilung in diesem System ist. Gerechtfertigte Rebellion gegen die Spiele wird mit staatlicher Repression in Form von Knüppeln und Tränengas niedergeschlagen, die Welt schaut lieber auf vermeintliche Dopingskandale als auf hungernde Kinder und weinende Mütter. Eines Tages wendet sich das Blatt.. Friede den Hütten, Krieg den...
Feuer und Flamme gegen den französischen Staat

Feuer und Flamme gegen den französischen Staat

Auch heute gingen die fortschrittlichen Prosteste in Frankreich weiter. Kommunistische Gewerkschaften weiteten die Streiks aus und besetzten Raffinerien und Treibstofflager um der Regierung Druck zu machen und somit die Gesetzesänderung der Arbeitsmarktreform zu verhindern. Die Polizei versuchte die Gewerkschafter mit Tränengas zu vertreiben, diese reagierten jedoch mit Wurfgeschossen und setzten Barrikaden wie Autoreifen und Paletten in Brand. „Total gab an, dass mehr als ein Viertel aller 2200 Stationen im Land stillgelegt wurde. “ Es sollen 5 von 8 Tankstellen beinahe ohne Sprit gewesen sein und geht soweit, dass sogar der Chef des Total Unternehmens sein Geschäft in Frankreich infrage stellt. Die Gesetzesänderungen sollen unter anderem den Kündigungsschutz abschaffen und die 35 Stunden Woche auflockern, um Unternehmen angeblich mehr Flexibilität einzuräumen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/frankreich-polizei-raeumt-blockaden-vor-raffinerie-a-1093799.html Hier noch ein Artikel der etwas über die Spaltung der Sozialisten in Sozialdemokraten und Kommunisten in Frankreich schreibt: http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/frankreich-streik-gewerkschaft-cgt-francois-hollande...
Nuit Debout

Nuit Debout

„Wir haben uns lange genug online engagiert. Wer was bewegen will, muss persönlich antreten!“ Mit diesen Worten fasst ein Aktivist der Nuit Debout (Aufrecht durch die Nacht) Bewegung das zusammen, was auch hierzulande mehr politisch engagierte Leute tuen sollten: Den Protest auf die Straße tragen und eine Bewegung aufbauen, die es schaffen kann, gegen die Ungerechtigkeit der herrschenden Klasse anzukämpfen und die Perspektive hat, für eine wirkliche Alternative zu sorgen, antirassistisch, antikapitalistisch und abseits der falschen rechten und neoliberalen Forderungen der AfD. Seit einigen Wochen protestieren in Frankreich täglich tausende Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform, welche Unternehmen mehr Flexibilität einräumen soll um Jobs zu schaffen doch in Wahrheit Arbeitnehmerrechte aushebeln soll. Aus diesen Protesten formiert sich nun eine Bewegung die es schafft, vorher unpolitische Menschen unterschiedlichster Herkunft, Geschlecht und Altersklasse zu einen und sie auf die Straße zu bringen. Am Beispiel der französischen Linken lässt sich erkennen was in Deutschland versäumt wurde, als tausende Menschen mit irregeleiteten politischen Bewusstsein von den neofaschisten aufgegriffen wurden und den Pegida Demonstrationen etc. hinterherliefen. Auch in Deutschland ist es an der Zeit konkrete Forderungen zu stellen und auf Arbeitskämpfe hinzuweisen, welche täglich geführt werden. Wie die französische Bevölkerung feststellt konnte die ehemalige “sozialistische“ sozialdemokratische Regierung Hollands durch Reformen keine wirkliche Verbessung für die Arbeitnehmer bringen, wie in Deutschland(!). Der Schrei nach Veränderung in Europa wird immer lauter, der Schritt nach vorne sollte jetzt getan werden. Wir sollten uns zusammenschließen gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen ein korruptes System, gegen Islamophobie, gegen den täglichen Rassismus. Wir sollten für ein System kämpfen das geschlechtliche Gleichberechtigung bietet, Umweltschutz, eine gerechte Verteilung für alle Mitglileder der Gesellschaft, Marktwirschaftliche Verhältnisse...
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