Nuit Debout

Nuit Debout

„Wir haben uns lange genug online engagiert. Wer was bewegen will, muss persönlich antreten!“ Mit diesen Worten fasst ein Aktivist der Nuit Debout (Aufrecht durch die Nacht) Bewegung das zusammen, was auch hierzulande mehr politisch engagierte Leute tuen sollten: Den Protest auf die Straße tragen und eine Bewegung aufbauen, die es schaffen kann, gegen die Ungerechtigkeit der herrschenden Klasse anzukämpfen und die Perspektive hat, für eine wirkliche Alternative zu sorgen, antirassistisch, antikapitalistisch und abseits der falschen rechten und neoliberalen Forderungen der AfD. Seit einigen Wochen protestieren in Frankreich täglich tausende Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform, welche Unternehmen mehr Flexibilität einräumen soll um Jobs zu schaffen doch in Wahrheit Arbeitnehmerrechte aushebeln soll. Aus diesen Protesten formiert sich nun eine Bewegung die es schafft, vorher unpolitische Menschen unterschiedlichster Herkunft, Geschlecht und Altersklasse zu einen und sie auf die Straße zu bringen. Am Beispiel der französischen Linken lässt sich erkennen was in Deutschland versäumt wurde, als tausende Menschen mit irregeleiteten politischen Bewusstsein von den neofaschisten aufgegriffen wurden und den Pegida Demonstrationen etc. hinterherliefen. Auch in Deutschland ist es an der Zeit konkrete Forderungen zu stellen und auf Arbeitskämpfe hinzuweisen, welche täglich geführt werden. Wie die französische Bevölkerung feststellt konnte die ehemalige “sozialistische“ sozialdemokratische Regierung Hollands durch Reformen keine wirkliche Verbessung für die Arbeitnehmer bringen, wie in Deutschland(!). Der Schrei nach Veränderung in Europa wird immer lauter, der Schritt nach vorne sollte jetzt getan werden. Wir sollten uns zusammenschließen gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen ein korruptes System, gegen Islamophobie, gegen den täglichen Rassismus. Wir sollten für ein System kämpfen das geschlechtliche Gleichberechtigung bietet, Umweltschutz, eine gerechte Verteilung für alle Mitglileder der Gesellschaft, Marktwirschaftliche Verhältnisse...
Demo | 27.2. | 14 Uhr | Hbf | WEG MIT DEM PKK-VERBOT

Demo | 27.2. | 14 Uhr | Hbf | WEG MIT DEM PKK-VERBOT

Demo | 27.2. | 14 Uhr | Hachmannplatz (Hbf) | Hamburg Wir grüßen die Militanten der Cephe in den verschiedenen Stadtteilen Istanbuls; die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten im Osten der Türkei; die GenossInnen von der MLKP; das Internationale Freiheitsbataillon; die PKK, die YPJ und die YPG, welche alle zusammen für die Menschlichkeit kämpfen! Unsere FreundInnen und GenossInnen kämpfen gegen die Islamistischen Horden und ihre Helfer. Sie kämpfen für eine bessere Welt, eine Welt in der alle Menschen gleichberechtigt zusammenleben können, egal welcher Religion, Ethnie oder welchem Geschlecht sie angehören! Die verschiedenen Imperialisten haben den Nahen Osten in ein Pulverfass verwandelt und die Region mit Krieg und Elend übersät. Sie hetzen die Menschen aufeinander, um ihren jeweiligen Einfluss zu sichern. Auf der Strecke bleibt aber die Bevölkerung, die vor der Entscheidung steht ein Leben zu führen, bei dem Krieg zum Alltag gehört oder zu fliehen! Mitten in diesem unübersichtlichen und brutalen Krieg haben kurdische Kräfte das „Freie Kurdistan (Rojava)“ geschaffen. Ein Gebiet in dem Demokratie und Emanzipation den Interessen der Imperialisten und dem religiösen Fanatismus des Islamischen Staates entgegengesetzt werden sollen. Dieses Streben hat die militanten KurdInnen vor Ort auch zu den erbittertsten Feinden des Islamischen Staates gemacht und zu blutigen Kämpfen geführt. Selbst in Europa und den USA kann nicht länger totgeschwiegen werden, dass die Kräfte von YPG, YPJ und PKK tausende Menschenleben gerettet haben und durch ihren andauernden Kampf auch jeden Tag weiter retten. Denn überall dort, wo der Islamische Staat einfällt, gibt es nur Massaker, Genozide und Versklavung. Die bisherige Unterstützung des kurdischen Kampfes durch Luftschläge der US-Armee oder Russlands sind dennoch kein Akt der Solidarität mit dem kurdischen...

Griechenland- Sozialismus oder Barberei!

Die unfassbare Situation in Griechenland – ein ganzer Staat wird ausverkauft, der Lebensstandard der Bevölkerung mit äußerster Brutalität gesenkt, der Arbeitsmarkt noch weiter entfesselt, die Märkte weitestmöglich für ausländische Investoren geöffnet, ein ganzes Volk in den physischen und psychischen Ruin getrieben – lässt nur einen Schluss zu: Die europäische Linke ist einer Situation der Schwäche, sowohl in Deutschland als auch in Griechenland. Und mit Linke meinen wir nicht die Autonomen, die in Athener Seitenstraßen schöne Youtube-Videos mit Brandbomben abgeben, Parteien die auf parlamentarischer Ebene, die die sozialen Auswirkungen der Krise versuchen abzuschwächen oder etwa die Leute, die zwischen Hamburg und München jedes Wochenende Nazis hinterher fahren. Sie mögen richtige Intentionen haben und solidarische GenossInnen sein, aber die absolut wichtigste und notwendigste aller Aufgaben haben sie sich leider nicht zum Ziel gesetzt: Aufbau einer Bewegung der Arbeiterklasse, die in der Lage ist eine Revolution durchzuführen und die bestehende Ordnung aufzuheben. Schon 1916 verlautbarte Rosa Luxemburg „Sozialismus oder Barbarei“, ein Zitat das seine Richtigkeit seitdem leider oft genug unter Beweis gestellt hat und es bei der aktuellen Situation in Griechenland wieder tut. Setzen wir also alles daran eine kommunistische Bewegung aufzubauen, eine sozialistische Revolution zu erkämpfen und Menschen in Zukunft solche unerträglichen Spardiktate des Kapitals zu ersparen, damit sie ihr Leben leben und genießen können. Sozialismus oder...