1. Mai 2018 – Bericht aus Hamburg & Köln

1. Mai 2018 – Bericht aus Hamburg & Köln

Hier sind unsere Berichte zu dem 1 Mai 2018. Einmal von unseren GenossInnen des Roten Aufbau Hamburg welche die revolutionäre 1 Mai Demo in Hamburg organisiert haben. Der zweite Berichtet ist von den GenossInnen des Roten Aufbau Rhein/Ruhr die zusammen mit dem internationalistischen Block auf der DGB Demo in Köln mitgelaufen sind und danach auch einen Stand auf der Abschlusskundgebung hatten. 1 Mai in Hamburg Wir bedanken uns bei den vielen HelferInnen und den etwa 3.000 Menschen auf der revolutionären 1. Mai Demonstration unter dem Motto „Kapitalismus – immer noch scheiße!“. In diesem Jahr sind wir zum ersten Mal vom Hauptbahnhof nach Wandsbek gezogen. Ziel war es in Wohnviertel zu laufen, wo die radikale Linke nicht aktiv ist, um so den Menschen unsere Inhalte zugänglich zu machen. Der feministische und auch die anderen Blöcke waren ziemlich laut und haben verschiedene Auswüchse des Kapitalismus kritisiert. Neben verschiedenen Reden wurden Flugblätter, 1.Mai-Zeitungen (Perspektive Kommunismus) und unsere Einführungsbroschüre zum Marxismus verteilt. Die Cops waren mit einem riesigen Block vorne und hintern vertreten, wir gehen davon aus, dass sie gegen das neue Polizeigesetz in Bayern demonstriert haben, dies wurde leider nicht deutlich. Außerdem haben sie sämtliches Spielzeug aufgefahren, aber sich eigentlich eher defensiv verhalten. Einzelne Böller wurden geworfen und es gab leider auch vereinzelt Festnahmen. Nach unseren ersten Einschätzungen war die Größe der Demonstration ein Erfolg, auch war sie dieses Jahr politischer als die Jahre zuvor, es gab mehr Schilder und es wurden viele Themen aufgegriffen. Im nächsten Jahr wollen wir weiter experimentieren, damit wir noch mehr werden und unsere Inhalte besser vermitteln können! Wir bedanken uns insbesondere bei den auswärtigen Strukturen für ihre...

Marxistische Einführung – Broschüredownload

Einleitung Karl Marx ziert wieder sämtliche Titelblätter. Zu seinem 200. Geburtstag hat seine Geburtsstadt Trier sogar einen Marx als Ampelmännchen kreiert. Sozialdemokraten aller Couleur feiern ihn für seinen scharfsinnigen Blick auf die Gesellschaft und ganz einfach Gestrickte sehen in ihm nur einen der größten Deutschen. Marx wird salonfähig gemacht, weil sie es nicht schaffen ihn und seine Lehre auf den Müllhaufen der Geschichte zu verbannen. Deswegen soll Marx als gutes Gewissen und Kritiker eines zügellosen Kapitalismus vermarktet werden. Dafür wagen sie einen Drahtseilakt und kappen die revolutionäre Spitze seiner Lehre. Marx war aber nicht nur Kritiker des Kapitalismus, sondern hat sich sein Leben lang für seine revolutionäre Überwindung eingesetzt. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der die Produktionsmittel nicht länger im Besitz einer Minderheit sind, die sich den Mehrwert aneignet und so die Lohnabhängigen ausbeutet. Die Perspektive liegt in einer kommunistischen Gesellschaft, in der die Produktion nicht dem Profit, sondern den Bedürfnissen dient und die Herrschaft des Menschen über den Menschen abgeschafft ist. Diesem Ziel kommen wir nicht näher, wenn wir vereinzelt kämpfen. Deshalb müssen wir uns organisieren. Für den revolutionären Kampf ist es außerdem notwendig, dass wir die theoretische mit der praktischen Arbeit auf Basis eines proletarischen Klassenstandpunkts verbinden. Reine Theorie bleibt nur abstrakte Kritik, reine Praxis bleibt ziellos. Diese kleine Einführung kann in solch einem Format nicht vollständig sein, wir wollen euch nur einen groben Einblick in den Marxismus geben und euch für das weitere Studium begeistern. Es wird vieles vereinfacht und damit zum Teil auch verkürzt dargestellt, daher laden wir euch ein, mit uns gemeinsam die kommunistische Theorie zu erforschen und ggf. weiterzuentwickeln. 4 Wir haben...

Die Zukunft gehört uns: Organisieren, Kämpfen, Gegenmacht aufbauen!

Die Zukunft gehört uns: Organisieren, Kämpfen, Gegenmacht aufbauen! Wir leben im Kapitalismus. Für den Großteil der Menschen kein Grund für Freudentänze: das lässt sich auch in Europa nicht mehr verbergen. Was sich in den letzten zehn Jahren allein hier abgespielt hat, sollte Grund genug sein, mit dieser zerstörerischen Gesellschaftsordnung Schluss zu machen. Obwohl die Menschheit einen ungeheuren Reichtum erarbeitet, kommt dieser einer immer kleiner werdenden Anzahl an Menschen zugute, während es Milliarden am Allernötigsten fehlt: Heute besitzen die 8 reichsten Männer soviel wie die ärmere Hälfte der Menschheit. Auf den internationalen Zusammenbruch von Teilen des Finanzsystems 2008 folgten, gerade aus Deutschland, milliardenschwere staatliche Hilfspakete an Banken, während Lohnabhängige sich mehr denn je mit unsicheren Jobs, dem Hartz4-Teufelskreis und Altersarmut herumschlagen müssen. In Griechenland wird die Bevölkerung von den EU-Institutionen gezwungen, für einen Staatsbankrott zu zahlen, der von den implodierenden Finanzmärkten und dem Profitstreben einer kleinen Kapitalistenklasse hervorgerufen wurde. Die Ukraine wurde zum failed state – mitten in Europa, zum wirtschaftlich am Boden liegenden Anhängsel von EU-Kapital und zur Spielwiese bewaffneter FaschistInnen, während die NATO den dortigen Konflikt zur Mobilmachung gegen Russland nutzt. Im Mittelmeer lassen die EU-Staaten zehntausende Menschen sterben, die vor Krieg und Armut in Afrika und dem Nahen Osten fliehen. Gleichzeitig erzielt Deutschland einen neuen Highscore im Export von Waffen in die dortigen Krisengebiete und zwingt afrikanische Länder in Freihandelsabkommen, die die Märkte dort mit Billigprodukten aus Europa überschwemmen und Hunderttausende arbeitslos machen. Zusätzlich steuert die Menschheit mit dem Klimawandel auch ökologisch auf eine Katastrophe zu. Nationalistische Parteien und Massenbewegungen setzen sich, nicht nur in Europa, mit Leidenschaft für die Zuspitzung der Krisenpolitik ein, kreieren Sündenböcke und...
Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr – Hamburg Hauptbahnhof

Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr – Hamburg Hauptbahnhof

Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr – Hauptbahnhof Der 1.Mai ist der Kampftag der ArbeiterInnen, Werktätigen und Lohnabhängigen weltweit. Er geht zurück auf den 1.Mai 1886, an dem der 8 Stunden Tag beim sogenannten „haymarket riot“ erkämpft wurde. Ob Pflegenotstand, Leiharbeit, Altersarmut oder Hartz4, Benachteiligung durch Sexismus oder Rassismus, Wohnungsnot und Verdrängung – die Widersprüche im System treten in der sozialen Frage immer stärker zur Geltung. Lasst uns unsere Solidarität mit allen Streikenden, mit allen Ausgebeuteten lautstark auf die Straße tragen! Die soziale Frage konkret stellen! In Deutschland leben rund 16 Mio. Menschen in Angst vor Armut und sozialer Ausgrenzung, in der EU trifft das sogar auf ca. ein Viertel der Menschen zu. Die Lage der lohnabhängig Beschäftigten in der Bundesrepublik Deutschland verschlechtert sich zunehmend. Wer noch eine Erwerbsarbeit hat, muss befürchten, mit deutlichen Lohneinbußen zurechtkommen oder sie zu verlieren. Viele gehen aus Furcht vor der Kündigung sogar trotz Erkrankung in ihren Betrieb. Zahlreiche Belegschaften sind durch ungerechte Lohnpolitik und Arbeitsbedingungen gespalten. Viele leben und arbeiten vereinzelt und ohne soziale Beziehung zu ihren Mitmenschen. In den Chefetagen der Unternehmen wird nach dem Prinzip „teile und herrsche“ versucht, entlang der innerbetrieblichen Arbeitsteilung die ArbeiterInnen in „Stammbelegschaft“, LeiharbeiterInnen und Aushilfen oder nach Herkunft und Geschlecht auseinander zu spalten. Auf die Verschlechterungen der Arbeitsverhältnisse der einen folgt, früher oder später, die Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse der anderen. Mit der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen geht auch Altersarmut einher, unter der ein Großteil der RentnerInnen zu leiden haben. Wer keine Arbeit hat, kommt in den Teufelskreis der durch die SPD eingeführten Agenda2010: HartzIV. Aktuell werden Kämpfe im Pflegebereich geführt, da Krankenhäuser und andere Pflegeeinrichtungen privatisiert werden und...

75 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto

75 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto Am 19. April vor 75 Jahren ergriff die jüdische Bevölkerung im Warschauer Ghetto die Waffe und leistete Widerstand gegen die faschistische Besatzungsmacht. Nachdem ein Großteil der Menschen aus dem Warschauer Ghetto deportiert worden ist, war die Überzeugung bei der Bevölkerung des Ghettos groß, dass die Menschen dort dem Tod nicht entrinnen werden, so dass die, vorallem jungen, Jüdinnen beschlossen zur Waffe zu greifen, um sich gegen die Faschisten aufzulehnen. Sie stellten Kontakt zur polnischen Widerstandsbewegung her, welche ihnen Waffen besorgten und logistische Dienste leisteten. Jedoch war die polnische Widerstandsbewegung zu dieser Zeit schon gespalten, da auch unter ihnen einige Gruppierungen ihren Kampf unter nationalistischen und antisemitischen Parolen führten. Diejenigen Gruppen, welche den Widerstand im Warschauer Ghetto unterstützten, konnten dies daher auch nur unzureichend tun, so dass sie auch nicht die Menge an Ressourcen liefern konnten die dringend benötigt wurden. Hinzu kam auch fehlende Solidarität unter einem Teil der polnischen Bevölkerung, da die Besatzer die beiden Gruppen gegeneinander auspielten, so dass die Polen immer noch mehr Rechte hatten als die jüdische Bevölkerung und Angst hatten diese zu verlieren. Trotzdem entschieden sich die Bewohner des Ghettos zum Widerstand und griffen im Januar die deutschen Besatzer an, welche angerückt waren um weitere Menschen zu deportieren. Diese waren so überrascht über diese Gegenwehr, sodass sie sich zurückzogen und sich erstmal nicht blicken ließen. Am 19. April kamen die Besatzer jedoch wieder und der eigentliche Aufstand begann. Heute schätzt man das ca. 1000 bis 1500 Bewohner des Ghettos zur Waffe griffen und sich gegen die anrückenden Besatzer wehrten. Viele Familien zogen sich in Bunker oder in die Kanalisation...
Klassenfest – HipHop Openair 2018

Klassenfest – HipHop Openair 2018

Kostenlose HipHop Openair zum 200. Geburtstag von Karl Marx! Getränke, Essen und Infostände Mit einem großen Linup: SAID Hoodrich & AOB Army of Brothers PTK & Tayler BOZ & Reeperbahn Kareem & Kareeminell Records Tice Pyro One Negrow Tamas Official Zynik Blockwart & Basur KING KOLERA SHIVAN Celoviz King Veganismus One & Hacklo$$ der letzte tighte Veganer Albino & Master Al MC Klassensprecher Planocebo Aftershowparty mit DJ Craft – Berlin R.Nestia DJ De La Rue + weitere Acts ab 23:45 Uhr im Indra (Große Freiheit...
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