Freunde verrät man nicht!

Freunde verrät man nicht!

Freunde verrät man nicht! In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Anquatschversuchen auf linke Aktivisten und deren Umfeld. Die betroffenen Personen wurden unmittelbar auf dem Weg zum Arbeitsplatz oder zu befreundeten GenossInnen auf offener Straße abgefangen und über Vorbereitungen und Informationen zum anstehenden G20 Gipfel befragt. Oft wurden Personen befragt, die nicht unmittelbar in der Szene aktiv sind , aber dennoch nützliche Informationen für die zivil gekleideten Ermittler besitzen könnten. Zur Zielsetzung dieser Versuche gehört ebenfalls InformantInnen einzuschüchtern und Unruhe unter politischen Aktivisten zu stiften. Lasst euch davon nicht verunsichern, unsere Solidarität gegen ihre Repression. Hier ein Artikel der Roten Hilfe zu einem Anquatschversuch anfang des Jahres: ,,Am Mittwoch, den 18.01.2017, kam es in Hamburg wieder zu einem Anquatschversuch in linken Zusammenhängen. Die betroffene Person wurde hierbei auf dem Weg zur Arbeitsstelle in der Harkortstraße auf offener, wenig belebter Straße von zwei Frauen mit Namen angesprochen. Diese gaben auf Nachfrage an, auf dem Weg zu der betroffenen Person gewesen und vom Verfassungsschutz zu sein. Des Weiteren wollten sie mit der betroffenen Person über ihre politische Einstellungen, den G 20-Gipfel und ihre Einschätzung dazu sprechen. Sie gaben an, Hilfe zu benötigen und sich irgendwo in Ruhe unterhalten zu wollen. Dies lehnte die betroffene Person ab, worauf die beiden Verfassungschützerinnen nach einer Handynummer fragten. Während des Gespräches versperrten die beiden Frauen der betroffenen Person den Weg. Allerdings mussten sie ohne ein nennenswertes Gespräch ihren plumpen Anquatschversuch beenden, da die betroffene Person die Kooperation verweigerte. Beide Frauen waren ca. 30-35 Jahre alt. Die eine ungefähr 1,60 m groß mit brustlangen braunen Haaren, einem länglichen Gesicht mit unreiner Haut und einem Kratzer...
G20 in Hamburg? G20 Entern!

G20 in Hamburg? G20 Entern!

Deutschland ist am 7. Und 8. Juli Gastgeber des G20-Gifpels. Stattfinden soll das Treffen der mächtigsten Politiker*innen der Welt in Hamburg und die Stadt wird für diesen Zeitraum in eine Festung verwandelt werden. Damit die Mächtigen ungestört von Protesten ihre Verhandlungen führen können, werden über 15 000 Polizist*innen dafür sorgen, dass wir uns für eine Woche nicht mehr unbeobachtet durch unsere Straßen bewegen können. Verhandlungen in denen es um Konflikte geht, die uns alle betreffen, finden hinter verschlossenen Türen, Stacheldraht, Räumpanzern und Wasserwerfern statt. Scharfschützen auf den Dächern, Personalkontrollen in der Innenstadt, Sperrzonen, Kameras und verdeckte Ermittler*innen. Mit aller Härte will der Senat zeigen wer der Herr in der Stadt ist. Alles was der Staat zu bieten hat wird gegen uns aufgefahren. Man will uns einschüchtern. Das zeigt nicht zuletzt Andi Grotes Aussage, man müsse damit rechnen erschossen zu werden, falls man sich den gepanzerten Limousinen von Trump und Co. entgegen stellt. Dabei ist unser Protest wichtig und legitim, denn auf der ganzen Welt kommt es vermehrt zu Krisen. Ganze Landstriche versinken in Armut, weil der internationale Kapitalismus Länder bis auf das Regenwasser ausbeuten. Kinder nähen in maroden Fabriken Schuhe, die Waffenindustrie verkauft Panzer und Gewehre an Despoten und Diktatoren, Meere werden leer gefischt und wer vor all dem Leid flieht ersäuft elendig vor Europas Küste. Die Liste der Gräuel die sich momentan auf unserem Planeten zutragen ist ewig fortzusetzen. Doch das interessiert im Vorfeld des Gipfels leider so gut wie niemanden. Berichtet wird lieber über gewalttätige Demonstrant*innen, über brennende Autos und über Terror. Statt sich mit den kritisierten Themen zu beschäftigen schürt man Angst, beschwört Horrorszenarien herauf, spricht...
…from athen with love! – Smash G20

…from athen with love! – Smash G20

…from athen with love! Von Hamburg nach Athen, internationale Solidarität muss praktisch werden ! Nach mehreren Jahren der Krise in Griechenland spitzt sich die politische und ökonomische Lage im Land mehr und mehr zu. Mehrfache Besuche bei GenossInnen vor Ort zeigten uns, dass direkte Unterstützung unerlässlich und wichtiger denn je ist. Wenn man mitbekommt wie politische Aktivisten mit einem Bein im Knast sitzen und mit dem anderen das übrige Kleingeld zum Überleben suchen merkt man, wie „verwöhnt“ und bequem viele in ihrer politischen Arbeit hierzulande sind. In einer Stadt wie Athen, wo Unterstützung und Solidarität dringend nötig sind, Gerichtstermine und Knast zum Alltag linker Strukturen gehören, unsere GenossInnen trotzdem auf Straße gehen und Faschisten, staatlicher und imperialistischer Unterdrückung entgegentreten um Freiheit zu erlangen. Im ganzen Chaos auf den Athener Straßen, dem Versagen der Syriza („Koalition der Radikalen Linken“) Regierung und einem politischen Druck von Rechts haben wir uns als kommunistische Organisation dazu entschlossen die Strukturen vor Ort und ihren Kampf zu unterstützen. Alle Außenstehenden die Solidarität zeigen wollen können Anfang nächsten Jahres unsere Soli-Veranstaltungen besuchen und T-Shirts kaufen, der Erlös kommt den kämpfenden fortschrittlichen Gruppen vor Ort zu Gute. Unsere GenossInnen werden nächstes Jahr ebenfalls die politische „Elite“ beim G20 Gipfel besuchen und empfehlen ebenfalls das Servieren von Molotow Cocktails, statt dem roten Teppich. PS: Wenn wir mit Adilletten zum G20 Gipfel kommen, nehmen unsere griechischen Freunde ihre Sandalen...

G20 in Hamburg? .. von Wut zu Widerstand! – Redebeitrag

Hier ein kurzer Zusammenschnitt einer Rede vom Klassenfest gegen Staat und Kapital zum G20 Gipfel in Hamburg am 7./8. Juli 2017. Im Juli 2017 soll Hamburg als Austragungsort des G20-Gipfels zum Schauplatz der internationalen Aufmerksamkeit werden. Doch wer sind die G20 und warum kann man unseren Widerstand erwarten? …SIE SCHACHERN UM DIE WELT Der Kapitalismus als herrschende Wirtschaftsordnung hat die nationalen Ökonomien und Kapitalistenklassen dieser Welt eng miteinander verflochten; sie stehen in Konkurrenz zueinander, aber sind gleichzeitig auch aufeinander angewiesen. Die sog. Globalisierung hat dafür gesorgt, dass quasi alles auf der Welt miteinander in Verbindung steht und Entscheidungen, die auf einer Seite der Erde gefällt werden, immer auch Auswirkungen auf der anderen Seite tragen. Da der Imperialismus seine Spielregeln bereits allen Teilen der Erde aufgedrückt hat, ist es für die Herrschenden in den kapitalistischen Zentren dieser Welt immer schwieriger neue Märkte zu erschließen und Wachstum zu fördern. Als Folge dieser verschärften Konkurrenz verdichten sich die kapitalistischen Krisen, es wird zunehmend aggressiver um Marktanteile und Einfluss gekämpft und auch Kriege scheinen ein immer probateres Mittel, um Interessen durchzusetzen. Diese Bedingungen machen die Abstimmung und gemeinsame Entscheidungen zwischen den verschiedenen kapitalistischen Nationen und Institutionen immer wichtiger. Als Folge daraus haben sich Institutionen wie die G20 gegründet. Die G20 besteht seit 1999 und setzt sich aus den 19 wichtigsten „Industrie- und Schwellenländern“ sowie der EU zusammen. Einmal im Jahr treffen sich deren Regierungschefs, Finanzminister, Zentralbankvertreter und Vorsitzende von IWF, EZB, Weltbank und andere zum G20-Gipfel. Zweifellos besteht die Aufgabe der G20 darin das finanzielle Interesse ihrer Kapitalisten durchzusetzen: Dem Zugang zu Rohstoffen, Handelswegen und Märkten. Und zweifellos setzt sich im Kapitalismus der...
Anti-TTIP/CETA Demonstration

Anti-TTIP/CETA Demonstration

Wir bedanken uns bei allen die lautstark am Roten Block auf der Demonstration gegen TTIP/CETA mitgewirkt haben. Von den über 60.000 (!) Demonstranten präsentierte sich ein großer Teil klar antikapitalistisch und machte die aufkommende Wut gegen das Freihandelsabkommen und dieses System durch Rufen von vielen Parolen deutlich. Am Rand der Demonstration wurden Flyer und Zeitungen verteilt, auch hier war anhand der zahlreichen Gespräche großes Interesse vorhanden. Wir hoffen die Menschen werden in Zukunft häufiger das Bedürfnis verspüren ihre Meinung kund zu tun und spätestens zum G20 Gipfel einen großen Teil der Bevölkerung auf der Straße sehen, gegen dieses System und die politische Bestimmung gegen unsere Interessen und über unsere Köpfe hinweg. Wer Interesse hat sich nochmal zum Abkommen zu informieren und unsere Position dazu lesen möchte kann dies unter folgendem Link tun: http://roter-aufbau.de/…/1295die-wahrheit-schweigt-wenn-da…/ Auf dem Bild ist übrigens unser neues Transparent gegen den G20 Gipfel zu sehen: G20? KLAR ZUM...