„Alle auf die Straße!“ Aber warum demonstrieren?

„Alle auf die Straße!“ Aber warum demonstrieren?

Warum demonstriert man? Demonstrationen sind seit Jahrhunderten ein Mittel um politische Inhalte auf die Straße zu tragen und damit möglichst vielen Menschen nahe zu bringen. Sie müssen ihrem Charakter nach also ansprechend für das Zielpublikum gestaltet sein. Organisiert werden sie in der Regel von Gruppen, Parteien oder anderen Verbünden, allein des Aufwands wegen. Es muss dabei aber darauf geachtet werden sie so offen zu gestalten, dass jede Person, die sich dem Thema verbunden fühlt die Möglichkeit hat daran teilzunehmen und diese zu unterstützen. Oftmals reicht für die Teilnahme nämlich auch nur eine emotionale Verbundenheit mit dem Ziel der Demonstration. Warum plant man? Demonstrationen können, was ihren Ablauf angeht, sehr unterschiedlich sein. Das Ziel bleibt aber immer seine Inhalte zu verbreiten. Im Vorfeld braucht es also eine gute Planung, selbst wenn es sich um eine spontane Demonstration handelt. Wie sonst sollten potenzielle TeilnehmerInnen auch davon erfahren? Wer also zu Spontis aufruft und Leute dahin mobilisiert, sollte im Vorfeld neben Ort und Datum den geplanten Charakter und Ablauf mitteilen. Wie sollte nicht demonstriert werden? Wie konkret soll man aber die Außenwirkung gestalten und wie die Inhalte richtig vermitteln? Allgemein gilt auch bei emotionalen Themen wohl überlegt zu handeln, um klar und verständlich aufzutreten und sich und andere nicht unnötigen Gefahren auszusetzen. Das Ziel der Demonstration auf eine Thematik und seinen Standpunkt dazu aufmerksam zu machen, wird oftmals durch die Ereignisse und den Charakter der Demo in den Schatten gestellt. Man sollte also genau überlegen, was auf der Demo passieren soll und wie diese ablaufen soll. Ein kämpferischer Charakter kann zum Beispiel durch einen entschlossenen Auftritt, laute Parolen und auch Pyrotechnik erreicht...
Freiheit für die Mitglieder der Dev-Genc Europa!

Freiheit für die Mitglieder der Dev-Genc Europa!

Hier eine Erklärung von Dev- Genc: Freiheit für die Mitglieder der Dev-Genc Europa! “ Am 30.03.17 wurden Deniz Demirdag und Veli Eren, Mitglieder der Dev-Genc Europa während einer Razzia auf die Jugendföderation in Istanbul in Haft genommen. Deniz und Veli wurden mit sechs anderen Dev-Genc Mitgliedern der Türkei am Donnerstag den 30.07 von der türkischen Polizei mitgenommen und befinden sich seitdem im Polizei Gewahrsam. Uns ist bewusst, dass auf den Türkischen Polizeiwachen ehrenlose, psychische als auch physische Folter angewandt wird. Alles, was unseren Genossen dort widerfährt sind die Polizisten der Faschistischen AKP-Regierung verantwortlich. Wir fordern die sofortige Freilassung unserer Freunde. Hierfür werden wir mit einem täglichen Sitzstreik in der Dortmunder Innenstadt beginnen, bis sie freigelassen werden. Deniz Demirdag und Veli Eren sind zwei Jugendliche die gegen den Faschismus in der Türkei kämpfen. Der Türkische Staat verhaftet willkürlich jeden der sich oppositionell äußert und gegen die AKP ankämpft. Schon vor dem Einritt in die eigene Heimat wird das oppositionelle Volk abgefangen, verhaftet oder zurückgeschickt. Demokraten wird der Zugang verwehrt. Das Beispiel von Diyarbakir, wo der Jugendliche Kemal Kurkut bei einer legitimen Newroz-Feier erschossen wurde zeigt, dass jeder der sich nur negativ über die AKP-Regierung äußert, in Gewahrsam genommen, verhaftet, gefoltert oder gar ermordet werden kann. Genau deswegen ist es kein Verbrechen gegen den AKP-Faschismus zu kämpfen, sondern eine PFLICHT! Durch Razzien, Verhaftungen kann der Widerstand nicht verhindert werden. Sich gegen Ungerechtigkeit und Willkür des Staates zu wehren ist legitim! Die Revolutionäre Jugend wird sich den Repressionen NICHT ergeben! Wir fordern die sofortige Freilassung von Deniz Demirdag und Veli Eren! Es lebe die Dev-Genc! 03.04.17 Dev-Genc Europa/ Revolutionäre Jugend der Türkei...
Heraus zum internationalen Frauenkampftag – 8. März

Heraus zum internationalen Frauenkampftag – 8. März

Heute 16 Uhr „Pussy Grabs Back: Demo und Kundgebung gegen Sexismus“ am Bahnhof Altona Am Samstag den 11. März wollen wir weiter dazu arbeiten und zeigen nach einem gemeinsamen Stadteilspaziergang ( http://prp-hamburg.org/2017/02/feministischer-stadtspaziergang/ ) den Film „Mustang“ von Deniz Gamze Ergüven: https://www.facebook.com/events/761618410673649/ 11. März, 20 Uhr, Eimsbüttler Chaussee 47 Eine Woche darauf am Montag den 20. März wollen wir uns an einem Diskussionsabend gemeinsam mit feministischer Theorie, deren Gegenüberstellung und mit der praktischen Umsetzung auseinandersetzen. Eine externe Referentin wird hierzu einen kleinen Input geben, die Veranstaltung findet ebenfalls im Klassenkultur e.V. statt. Feministische Theorie & Praxis ( Diskussionsabend ): https://www.facebook.com/events/1639898689653418/ 20. März, 19:30 Uhr, Eimsbüttler Chaussee 47 Kampf dem Patriarchat, Sexismus und Kapital! weitere Termine:...
Solidarität mit der kämpfenden Jugend in Frankreich

Solidarität mit der kämpfenden Jugend in Frankreich

Seit Tagen kommt Frankreich nicht mehr zur Ruhe und die Proteste haben nun auch Paris erreicht. Vor allem Jugendliche mit einem migrantischen Hintergrund gehen auf die Straße, weil sie es satt haben, dass die rassistische Polizei sie terrorisiert. Polizei Misshandlungen gehören vor allem in den Vorstädten zur Tagesordnung. Auslöser für die aktuellen Proteste ist die Misshandlung und Vergewaltigung eines 22-Jährigen Schwarzen durch vier Polizisten am 2. Februar in der Pariser Vorstadt Aulnay-sous-Bois. Die französische Gesellschaft ist durch und durch rassistisch, viele migrantische Jugendliche vegetieren in den Randbezirken der Großstädte und haben keine Perspektive. Die Rechtsradikalen und Rechtspopulisten gewinnen immer mehr an Boden, weil sie es schaffen, die ärmsten Teile der Gesellschaft gegeneinander auszuspielen und rassistische Klischees zu bedienen. Uns ist klar, dass der Kapitalismus für uns keine langfristige Perspektive bereit hält und Ursache der Probleme ist. Auch wenn brennende Polizeiautos in den Vorstädten keine langfristige Änderung hervorbringt, so stellt es aber dennoch ein Lebenszeichen dar; ein Lebenszeichen der ausgestoßenen und an den Rand getriebenen Jugendlichen! „Die „unsichtbare Hand“ des Marktes findet ihre ideologische Erweiterung und institutionelle Ergänzung in der „eisernen Faust“ des Überwachungs- und Strafrechtsstaates. So wird versucht, die soziale Unsicherheit, die von den Turbulenzen der ökonomischen Deregulierung und dem Umbau des Sozialstaates geschaffen wurde, durch Überwachung und Bestrafung zu kontrollieren. Konkret werden die Befugnisse der Polizei, der Geheimdienste und der Gerichte ausgebaut und ihre Erweiterungen, wie private Sicherheitsfirmen, nehmen zu. Der Abbau der staatlichen Kontrolle in der Wirtschaft durch den „Neoliberalismus“ ist mit der Entfesselung eines Überwachungs- und Sicherheitsstaates zu verstehen, welcher die am stärksten benachteiligten Gruppen kontrollieren soll. Die Abschaffung des Sozialstaates vor dem Hintergrund der Deregulierung...
LLL Demonstration 2017 – ,,Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“

LLL Demonstration 2017 – ,,Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“

,,Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“ war das Motto des antimilitaristischen und antifaschistischen Block, zu welchem wir gemeinsam mit dem Roter Aufbau Rhein/Ruhr und der Antifaschistische Aktion Burg anlässlich LLL Demonstration 2017 mobilisiert haben. Auch wenn wir an diesem Tag traditionell der Ermordung Rosa Luxemburgs, Karl Liebknechts, Lenins und anderer GenossInnen gedacht haben , hieß dies für uns nicht in Lethargie zu verfallen. So liefen wir in einem kämpferischen Block mit einer klaren Perspektive, den Kampf von Rosa und Karl fortzusetzen. Wir legten den Fokus auf WiderstandskämpferInnen, welche direkt aus der ArbeiterInnenbewegung kamen, die sich gegen den Nationalsozialismus organisierten und ebenso wichtig waren wie die AnführerInnen der kommunistischen Parteien. Dies kam augenscheinlich gut an, denn es reihten sich GenossInnen aus dem ganzen Bundesgebiet mit ein. Gemeinsam trugen wir unseren Unmut über die bestehenden Verhältnisse auf die Straße. Dies freut uns besonders im Hinblick auf den diesjährigen G20 Gipfel in Hamburg. Der unangemessene und ungerechtfertigte Angriff der Bullen ein paar Meter vor dem Friedhof überraschte uns nicht. Sie wollten scheinbar kurz vor Ende des Trauerzuges noch einmal ihre Macht beweisen, indem sie einen Genossen mit einer Öcalan Flagge verhafteten. Viele GenossInnen reagierten gerechtfertigt auf die Provokation der Laufburschen des Kapitals und gaben ihnen etwas zum nachdenken mit auf den Weg… Selbstverständlich getreu unserem Motto: ,, Gemeinsam Gedenken, Gemeinsam Kämpfen“. ROT SEHEN – G20 ENTERN! Für einen revolutionären Aufbauprozess! Für den...
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