Marxistische Einführung – Broschüredownload

Einleitung Karl Marx ziert wieder sämtliche Titelblätter. Zu seinem 200. Geburtstag hat seine Geburtsstadt Trier sogar einen Marx als Ampelmännchen kreiert. Sozialdemokraten aller Couleur feiern ihn für seinen scharfsinnigen Blick auf die Gesellschaft und ganz einfach Gestrickte sehen in ihm nur einen der größten Deutschen. Marx wird salonfähig gemacht, weil sie es nicht schaffen ihn und seine Lehre auf den Müllhaufen der Geschichte zu verbannen. Deswegen soll Marx als gutes Gewissen und Kritiker eines zügellosen Kapitalismus vermarktet werden. Dafür wagen sie einen Drahtseilakt und kappen die revolutionäre Spitze seiner Lehre. Marx war aber nicht nur Kritiker des Kapitalismus, sondern hat sich sein Leben lang für seine revolutionäre Überwindung eingesetzt. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der die Produktionsmittel nicht länger im Besitz einer Minderheit sind, die sich den Mehrwert aneignet und so die Lohnabhängigen ausbeutet. Die Perspektive liegt in einer kommunistischen Gesellschaft, in der die Produktion nicht dem Profit, sondern den Bedürfnissen dient und die Herrschaft des Menschen über den Menschen abgeschafft ist. Diesem Ziel kommen wir nicht näher, wenn wir vereinzelt kämpfen. Deshalb müssen wir uns organisieren. Für den revolutionären Kampf ist es außerdem notwendig, dass wir die theoretische mit der praktischen Arbeit auf Basis eines proletarischen Klassenstandpunkts verbinden. Reine Theorie bleibt nur abstrakte Kritik, reine Praxis bleibt ziellos. Diese kleine Einführung kann in solch einem Format nicht vollständig sein, wir wollen euch nur einen groben Einblick in den Marxismus geben und euch für das weitere Studium begeistern. Es wird vieles vereinfacht und damit zum Teil auch verkürzt dargestellt, daher laden wir euch ein, mit uns gemeinsam die kommunistische Theorie zu erforschen und ggf. weiterzuentwickeln. 4 Wir haben...

Die Zukunft gehört uns: Organisieren, Kämpfen, Gegenmacht aufbauen!

Die Zukunft gehört uns: Organisieren, Kämpfen, Gegenmacht aufbauen! Wir leben im Kapitalismus. Für den Großteil der Menschen kein Grund für Freudentänze: das lässt sich auch in Europa nicht mehr verbergen. Was sich in den letzten zehn Jahren allein hier abgespielt hat, sollte Grund genug sein, mit dieser zerstörerischen Gesellschaftsordnung Schluss zu machen. Obwohl die Menschheit einen ungeheuren Reichtum erarbeitet, kommt dieser einer immer kleiner werdenden Anzahl an Menschen zugute, während es Milliarden am Allernötigsten fehlt: Heute besitzen die 8 reichsten Männer soviel wie die ärmere Hälfte der Menschheit. Auf den internationalen Zusammenbruch von Teilen des Finanzsystems 2008 folgten, gerade aus Deutschland, milliardenschwere staatliche Hilfspakete an Banken, während Lohnabhängige sich mehr denn je mit unsicheren Jobs, dem Hartz4-Teufelskreis und Altersarmut herumschlagen müssen. In Griechenland wird die Bevölkerung von den EU-Institutionen gezwungen, für einen Staatsbankrott zu zahlen, der von den implodierenden Finanzmärkten und dem Profitstreben einer kleinen Kapitalistenklasse hervorgerufen wurde. Die Ukraine wurde zum failed state – mitten in Europa, zum wirtschaftlich am Boden liegenden Anhängsel von EU-Kapital und zur Spielwiese bewaffneter FaschistInnen, während die NATO den dortigen Konflikt zur Mobilmachung gegen Russland nutzt. Im Mittelmeer lassen die EU-Staaten zehntausende Menschen sterben, die vor Krieg und Armut in Afrika und dem Nahen Osten fliehen. Gleichzeitig erzielt Deutschland einen neuen Highscore im Export von Waffen in die dortigen Krisengebiete und zwingt afrikanische Länder in Freihandelsabkommen, die die Märkte dort mit Billigprodukten aus Europa überschwemmen und Hunderttausende arbeitslos machen. Zusätzlich steuert die Menschheit mit dem Klimawandel auch ökologisch auf eine Katastrophe zu. Nationalistische Parteien und Massenbewegungen setzen sich, nicht nur in Europa, mit Leidenschaft für die Zuspitzung der Krisenpolitik ein, kreieren Sündenböcke und...
Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr – Hamburg Hauptbahnhof

Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr – Hamburg Hauptbahnhof

Heraus zum 1.Mai! 18 Uhr – Hauptbahnhof Der 1.Mai ist der Kampftag der ArbeiterInnen, Werktätigen und Lohnabhängigen weltweit. Er geht zurück auf den 1.Mai 1886, an dem der 8 Stunden Tag beim sogenannten „haymarket riot“ erkämpft wurde. Ob Pflegenotstand, Leiharbeit, Altersarmut oder Hartz4, Benachteiligung durch Sexismus oder Rassismus, Wohnungsnot und Verdrängung – die Widersprüche im System treten in der sozialen Frage immer stärker zur Geltung. Lasst uns unsere Solidarität mit allen Streikenden, mit allen Ausgebeuteten lautstark auf die Straße tragen! Die soziale Frage konkret stellen! In Deutschland leben rund 16 Mio. Menschen in Angst vor Armut und sozialer Ausgrenzung, in der EU trifft das sogar auf ca. ein Viertel der Menschen zu. Die Lage der lohnabhängig Beschäftigten in der Bundesrepublik Deutschland verschlechtert sich zunehmend. Wer noch eine Erwerbsarbeit hat, muss befürchten, mit deutlichen Lohneinbußen zurechtkommen oder sie zu verlieren. Viele gehen aus Furcht vor der Kündigung sogar trotz Erkrankung in ihren Betrieb. Zahlreiche Belegschaften sind durch ungerechte Lohnpolitik und Arbeitsbedingungen gespalten. Viele leben und arbeiten vereinzelt und ohne soziale Beziehung zu ihren Mitmenschen. In den Chefetagen der Unternehmen wird nach dem Prinzip „teile und herrsche“ versucht, entlang der innerbetrieblichen Arbeitsteilung die ArbeiterInnen in „Stammbelegschaft“, LeiharbeiterInnen und Aushilfen oder nach Herkunft und Geschlecht auseinander zu spalten. Auf die Verschlechterungen der Arbeitsverhältnisse der einen folgt, früher oder später, die Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse der anderen. Mit der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen geht auch Altersarmut einher, unter der ein Großteil der RentnerInnen zu leiden haben. Wer keine Arbeit hat, kommt in den Teufelskreis der durch die SPD eingeführten Agenda2010: HartzIV. Aktuell werden Kämpfe im Pflegebereich geführt, da Krankenhäuser und andere Pflegeeinrichtungen privatisiert werden und...
Klassenfest – HipHop Openair 2018

Klassenfest – HipHop Openair 2018

Kostenlose HipHop Openair zum 200. Geburtstag von Karl Marx! Getränke, Essen und Infostände Mit einem großen Linup: SAID Hoodrich & AOB Army of Brothers PTK & Tayler BOZ & Reeperbahn Kareem & Kareeminell Records Tice Pyro One Negrow Tamas Official Zynik Blockwart & Basur KING KOLERA SHIVAN Celoviz King Veganismus One & Hacklo$$ der letzte tighte Veganer Albino & Master Al MC Klassensprecher Planocebo Aftershowparty mit DJ Craft – Berlin R.Nestia DJ De La Rue + weitere Acts ab 23:45 Uhr im Indra (Große Freiheit...
+++Erfolgreiche Kundgebung vor der JVA – Burg+++

+++Erfolgreiche Kundgebung vor der JVA – Burg+++

+++Erfolgreiche Kundgebung vor der JVA – Burg+++ Trotz eisiger Kälte und Wind versammelten wir uns am Sonntagnachmittag (18.3.2018) zum Tag der politischen Gefangenen. Mit ca. 30-40 GenossInnen vor der JVA in Burg, um ein kampfreiches Zeichen gegen staatliche Repression und der bürgerlichen Klassenjustiz zu setzen. Während der zwei stündigen Kundgebung schmückten unzählige Transparente, Schilder und Fahnen den Zaun vor der JVA. Über den Lautsprecherwagen wurde Musik gespielt und Redebeiträge gehalten, die beispielsweise auf die staatliche Repressionswelle nach dem G20 Gipfel, der derzeitigen Situation in Afrin und den Gefahren von sozialen Netzwerken aufmerksam machten. Nach etwas Musik und einigen Redebeiträgen kam es dann noch zu einem Telefonat mit einem Insassen der JVA – Burg. Der Linksradikale „Andreas Krebs“ soll nach Italien ausgeliefert werden, weil er dort einen Bekannten tödlich verletzte. Dadurch das Krebs zweimal im Untergrund lebte, vermuten LKA Beamte das Krebs Kontakt zu den drei flüchtigen RAF-Mitglieder Ernst-Volker Staub, Burkhard Garwegn, und Daniela Klette hatte und bei der Fahndung nach ihnen helfen könnte. Daher machten ihn die Beamten ein makabreres Angebot, dass wenn er Information zu dem Trio verrät könnte man auf die Auslieferung nach Italien verzichten. Krebs ging dennoch nicht auf das Angebot ein und lebt weiter in der Angst ausgeliefert zu werden. Außerdem berichtete er uns über mangelnde medizinische Versorgung in eines der modernsten Gefängnisse Europas. Sein Gesundheitszustand ist sehr schlecht, aber jede Hilfe wird ihm verweigert. Die Begründung der Haftanstalt dafür ist, ein Mangel an Einsatzkräften, die für eine Überführung in ein Krankenhaus benötigt werden. Dies sei nur mit Kräften des Sondereinsatzkommandos möglich. Fassungslos sagte er noch: „Es ist schön zu hören und zu wissen das...
Kampf ihrer Klassenjustiz – Demobericht vom 17.03

Kampf ihrer Klassenjustiz – Demobericht vom 17.03

Wir bedanken uns bei über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der gestrigen Demonstration. Besonders bei denen die sich unserem revolutionären Block angeschlossen und sich mit uns Seite an Seite solidarisch gezeigt haben. Trotz des massiven Polizeiaufgebots ließen sich unzählige Menschen nicht einschüchtern und zogen vom Gänsemarkt bis zum Neuen Pferdemarkt. Die Route führte unter anderem an der Untersuchungshaftanstalt an der Holstenglacis vorbei, wo mehrere politische Gefangene inhaftiert sind. Unter ihnen der Genosse Musa Aşoğlu, ihm wird unterstellt eine Führungsposition in der türkischen Organisation DHKP-C zu haben und ein Terrorist zu sein. Er wird aufgrund der Tatsache, das er ein Revolutionär ist, kriminalisiert. Mehr Informationen dazu unter: (https://www.facebook.com/Freiheitskomitee-1726844214002462/) Rote Grüße gehen raus an die revolutionäre Aktion Stuttgart, mit welcher wir gemeinsam den Block bildeten und unzählige Parolen riefen. Es zeigte sich deutlich, dass wir mit unseren Genossinnen und Genossen einen motivierten und kämpferischen Block auf die Straße gebracht haben, der sich von der Außenwirkung gut darstellte, wie wir durch positives Feedback beim Flyer verteilen erfahren haben ( mehr Infos zur RAS https://revolutionaere-aktion.org/ ). Außerdem grüßen wir den Roter Aufbau Rhein/Ruhr, Roter Aufbau Burg und das Revolutionäres Kollektiv Flensburg. Wir sind nicht Alle, es fehlen die...
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